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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
59970358
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Hautaerztin ist jetzt online.

Seit Jahrzehnten plagt mich ein Juckreiz insbesondere im After,

Kundenfrage

Seit Jahrzehnten plagt mich ein Juckreiz insbesondere im After, aber auch an fast allen Stellen des Körpers - jeden Tag, mal etwas mehr, mal weniger. Z. Zt. ist es wieder sehr unangenehm. Außer durch das Kratzen gibt es kaum Hautveränderungen.

Mit freundlichen Grüßen

Axel Großmann
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hautkrankheiten
Experte:  Drwebhelp hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

das Sie sich seit Jahrzehnten mit Juckreiz herum plagen spricht für Ihre Geduld, sollte aber nicht unbehandelt und auch nicht ungeklärt bleiben.
Die Ursachen sind vielfältig und bedürfen der Abklärung durch einen Hautarzt. Auch kommen Schilddrüsen oder Leberprobleme als Auslöser in Betracht.
Zur sofortigen Linderung der Beschwerden können Sie sich jedoch ein Antihistaminikum aus der Apotheke besorgen, dass Sie dort rezeptfrei erhalten können. Ceterizin oder Lora können Ihnen Erleichterung bringen. Langfristig gesehen, rate ich jedoch zur Diagnostik beim Arzt ihres Vertauens um dann gezielt behandeln zu können.
Ich wünsche Ihnen baldige Genesung,

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Garcia
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich habe schon viele Hautärzte abgeklappert. Bitte nennen sie mir einen Experten, der sich damit besonders auskennt.

Axel Großmann
Experte:  Drwebhelp hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

wenn Sie sich erfolglos bei den Hautärzten vorgestellt haben sollten Sie sich in einer dermatologischen Ambulanz einer Uniklinik vorstellen. Dort wird man eine ausführliche Diagnostik betreiben.
Viel Erfolg,

MFG
Dr. Garcia
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

Ihre Schilderung läßt an Neurodermitis denken, die sich ja auf sehr vielfältige Weise zeigen kann, auch einmal nur als Analekzem oder nur mit Juckreiz ohne weitere Hautveränderungen. Sie beruht auf Veranlagung, die Ausprägung hängt aber von der Einwirkung verschiedener Umweltfaktoren ab.

 

Mögliche Ursachen sind:

 

Streß, Anspannung, seelische Probleme. Dies ist beim Juckreiz ohne Hautveränderungen sehr oft im Vordergrund.

 

Internistische Erkrankungen wie vom Kollegen schon genannt

 

Medikamente

 

Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten. (Der Hautarzt kann mit einem sog. Pricktest Lebensmittelallergien feststellen.)

 

Im Analbereich zusätzlich Hämorrhoiden. Beim Analekzem hilft Protopicsalbe oft sehr gut und ist zur Dauerbehandlung geeignet, im Gegensatz zu Cortison. Es handelt sich um eine speziell am Immunsystem wirksame Salbe gegen Neurodermitis.

 

Ich kann mir gut vorstellen, daß Sie die ganze Palette der schulmedizinischen Möglichkeiten schon ausgeschöpft haben. Um Ihnen weiter zu raten, wäre es für mich hilfreich zu wissen, womit Sie bereits behandelt haben und was genau untersucht wurde. War eine proktologische Untersuchung schon dabei? Und haben Sie sich schon mit der psychosomatischen Seite beschäftigt?

 

Oft ist die Schulmedizin bei diesem Thema tatsächlich am Ende. Daher ist die Frage, ob Sie offen sind für naturheilkundliche/ganzheitliche Methoden.

 

Dies betrifft insbesondere den Darm, da es enge Zusammenhänge gibt zwischen Darm und Haut. Unterstützung der Darmflora mit Präparaten wie Symbiolact 1 Tütchen täglich kann hilfreich sein. Grundlagenwissen zur Darmgesundheit und eine praktische Anwendungsmöglichkeit finden Sie in dem Büchlein von XXXXX XXXXX: Das Darmheilungsbuch.

Eine einfache Möglichkeit zur Entgiftung des Darmes und Zufuhr von Mineralstoffen ist Verzehr von Grüner oder Luvos Heilerde, mehrmals täglich ein Teelöffel mit ausreichend Flüssigkeit.

 

Unser ziviler Lebensstil führt zur Übersäuerung des Gewebes, die Krankheiten Vorschub leistet und Hauterkrankungen fördert, weil der Körper Stoffwechselschlacken versucht loszuwerden, auch über die Haut. Daher ist Schaffung eines basischen Milieus im Körper oft hilfreich, googeln sie das Stichwort basenbildende Ernährung. Dann finden Sie Infos und Tabellen zu den Lebensmitteln. Verzehr von 80% basenbildenden Lebensmitteln ist empfehlenswert.

 

Auch eine Bestimmung der IgG-vermittelten Nahrungsmittelunverträglichkeiten kann hilfreich sein, da diese die Darmschleimhaut chronisch reizen und sich so auf die Haut auswirken können. Näheres finden Sie auf www.symbiopharm.de.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

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Bitte nicht vergessen, eine hilfreiche Antwort mit dem Grünen Button "AKZEPTIEREN" zu kennzeichnen! Sonst kann mich das Honorar nicht erreichen, das bei Ihnen abgebucht wurde. Danke.

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Diese Antwort ersetzt nicht die Konsultation beim Arzt vor Ort.

 

 

Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung: Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
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