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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
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Hautaerztin ist jetzt online.

Eine schuppige und trockene Stelle auf der Kopfhaut, wird immer

Kundenfrage

Eine schuppige und trockene Stelle auf der Kopfhaut, wird immer grßflächiger und wandert!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hautkrankheiten
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

wahrscheinlich haben Sie ein Ekzem oder eine Schuppenflechte auf der Kopfhaut. Die Behandlung mit Lygal ist offenbar nicht ausreichend gewesen. Es ist allerdings gut möglich, daß es an der Zubereitung liegt. Ich gehe davon aus, Sie meinen Lygal Kopftinktur N,richtig? Dann haben Sie zwar Cortison als Wirkstoff (Prednisolon), aber die Tinktur ist auf alkoholischer Basis zubereitet. Dies ist bei trockenen Kopfhautekzemen ungünstig, da der Alkohol zusätzlich austrocknet und das Problem so gewissermaßen durch die Hintertür wieder verstärkt wird.

Zu fett sollte die Behandlung nun auch wieder nicht sein, das ist unangenehm in den Haaren. Ich verordne daher meist eine Milch. Diese ist sehr leicht rückfettend, aber optimal für die Kopfhaut. Nur selten ist die Trockenheit so stark, daß ich Creme verordne.

Man kann auch zusätzlich zwischendurch ein Pflegepräparat auftragen, z.B. Optiderm Lotion. Dies enthält Harnstoff, was zusätzlich Feuchtigkeit in der Haut hält. Wenn es nicht brennt, ist das optimal. Wenn es brennt, gibt es auch einfache Pflegemilch, z.B: Sana Vita neutrale Pflegelotion.

Vielleicht ist es aber völlig ausreichend, wenn Sie einmal täglich eine cortisonhaltige Milch wie Betagalen- oder Triamgalenlotion verwenden.

 

Daß Sie ansonsten alles austrocknende oder reizende meiden, ist auf jeden Fall gut.

Machen Sie dies bitte auch weiterhin.

 

Ansonsten gilt folgendes Prinzip: Wenn eine Behandlung nicht hilft, bedeutet das, daß

das Ekzem/die Schuppenflechte stärker ist als die Gegenmaßnahmen, wie bei einer Waage, bildlich gesprochen, schwerer wiegt. Das bedeutet, daß die Behandlung stärker sein sollte, um Besserung zu erreichen.

Dazu kann der Hautarzt Ihnen je nach Diagnose äußerlich anzuwendende Präparate mit Medikamenten verschreiben, z.B. stärkerem Cortison, Vitamin-D-Abkömmlingen. Auch Salicylsäure kommt zum Einsatz, wenn die Schuppung so stark ist, daß man sie ablösen muß.

An Shampoos können Sie ergänzend Tarmed benutzen (mit Teer, gegen Entzündung und Juckreiz) oder Stieprox intensiv, wenn die Schuppen festsitzen, auch Stieproxal.

Dies enthält zwar Pilzmittel, wirkt aber gut bei anderen Kopfhauterkrankungen, weil Pilze eine Rolle spielen bei diesen. Es ist aber keine Pilzinfektion!

Eine echte Pilzinfektion der Haut kann es auf der Kopfhaut natürlich auch einmal geben. Das ist aber nicht so häufig. Wenn der Hautarzt daraufhin Verdacht hat, legt er eine Pilzkultur an, um das zu prüfen. Dies können Sie auf jeden Fall noch machen. In einem solchen Fall ist Anwendung eine Pilzmittels heilend.

 

Grundsätzlich muß dazu noch gesagt werden, daß Ekzeme und Schuppenflechte der Kopfhaut einmalige Episoden bleiben können, aber auch chronisch werden können. Diese zur Abheilung zu bringen, liegt nur sehr begrenzt in unserer Hand.

Wenn sich eine Chronizität entwickelt, ist es gut, ein Management zu finden, das dauerhaft angewendet werden kann, z.B. Cortison nur bei Schüben oder nur 3 x pro Woche. Dauerhafte tägliche Anwendung sollte vermieden werden. Die Kopfhaut ist zwar sehr dick und daher nicht so empfindlich gegen Nebenwirkungen wie Verdünnung, aber der Reiz soll erhalten bleiben.

Die Behandlung wäre dann am besten beim Hautarzt aufgehoben.

 

Alles Gute und freundliche Grüße Dr. A. Hoffmann

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Bitte nicht vergessen, eine hilfreiche Antwort mit dem Grünen Button "AKZEPTIEREN" zu kennzeichnen! Sonst kann mich das Honorar nicht erreichen, das bei Ihnen abgebucht wurde.

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Diese Antwort ersetzt nicht die Konsultation beim Arzt vor Ort.

 

 

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

Sie haben vor einigen Tagen eine Frage auf Just Answer gestellt. Ich habe gesehen, daß die Antwort Sie noch nicht erreicht hat. Dies kann technische Gründe haben, z.B. daß die Benachrichtigungsmail Sie nicht erreicht.

Daher schreibe ich diese Zeilen, um nochmals eine Benachrichtigung auszulösen und Sie auf die Antwort aufmerksam zu machen.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

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