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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
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Hautaerztin ist jetzt online.

Guten Abend, ich bin weiblich und 44 Jahre alt. Ich habe Mischhaut

Kundenfrage

Guten Abend, ich bin weiblich und 44 Jahre alt. Ich habe Mischhaut und neige im Nasen- und Kinnbereich immer wieder zu Pickeln. Damit meine ich nicht Mitesser sondern größere entzündete Pickel. Seit ich 13 bin plage ich mich damit herum. Dazu kommen auch noch Narben im Kinnbereich, die auch nicht gerade schön aussehen. Meine Haut fängt im Tagesverlauf zu glänzen an. Zu "scharfe" Mittel kann ich auch nicht mehr nehmen, weil dann meine Haut spannt und ihr wahrscheinlich die Feuchtigkeit fehlt.
Was ich suche ist eine altersgerechte Anti-Aknepflege. Kann mir jemand etwas empfehlen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hautkrankheiten
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Abend,

 

Ihre Hautärztin hat mit der "Kosmetischen Beratung" das Fruchtsäurepeeling gemeint. Das ist eine medizinisch-kosmetische Behandlung für Akne. Durch den Peel-Effekt werden obenliegende Zellschichten abgetragen und die Haut kann sich schneller regenerieren. Dadurch wird das Hautbild glatter, klarer, kleine Närbchen, Fältchen und Pigmente gehen deutlich zurück. Auch die Entzündung in den Pickeln nimmt ab, da die Schlacken, die in der Haut liegen und die Entzündung begünstigen, mitgepeelt werden und der Abfluß des Talges erleichtert wird.

Man macht einmal im Monat eine Sitzung in der Hautarztpraxis, nach ca. 3 mal sehen Sie schon einen deutlichen Effekt. Meist reichen 5-6 Sitzungen aus. Dann braucht man nur noch bedarfsweise auffrischen.

Die Krankenkassen übernehmen diese Behandlung leider nicht. Da die Fruchtsäuren hier höherprozentig angewendet werden, muß die Sitzung beim Hautarzt in der Praxis stattfinden.

Das Fruchtsäurepeeling ist für jedes Alter geeignet.

 

Kennen Sie die Aknepflegeserien Actipur und Zeniac?

Sie finden diese auf www.dermatica-exclusiv.de, Präparateübersicht - Unreine Haut. Die einzelnen Präparate sind ausfürhlich beschrieben.

Unter Präparateübersicht gibt es auch noch die Rubrik Fettreiche Haut/Mischhaut.

Dort gibt es eine Variante für speziell Erwachsene: Matidiane. Wobei Actipur und Zeniac für Sie nicht ungeeignet sind.

 

Diese Präparate regulieren den Stoffwechsel der Haut in einer Weise, die der Akne entgegenwirkt.

 

Eine andere Möglichkeit ist www.tao-cosmetics.de . Dort finden Sie Pflegepräparate für verschiedene Hautkrankheiten. Akne ist auch eine Rubrik. Die Präparate gibt es nicht in Apotheken, nur über Hautärzte oder direkt bestellen.

 

Schauen Sie sich diese Serien näher an und experimentieren Sie ruhig ein bißchen, um herauszufinden, was am günstigsten für Sie ist.

 

Wenn trotzdem noch immer entzündliche Pickel da sind, kann man diese gezielt extra behandeln, z.B. mit Duac Akne Gel oder Eryaknen Gel 2%.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

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Bitte nicht vergessen, eine hilfreiche Antwort mit dem Grünen Button "AKZEPTIEREN" zu kennzeichnen! Sonst kann mich das Honorar nicht erreichen, das bei Ihnen abgebucht wurde. Danke.

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Diese Antwort ersetzt nicht die Konsulation beim Arzt vor Ort.

 

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo und vielen Dank für die schnelle Antwort.
(Die Hautärztin ist Ungarin und spricht nur gebrochen deutsch, deswegen kann ich mit ihr kein befriedigendes Gespräch führen. Es geht mir auch nicht um die 40 EUR, aber ich habe schon so viel ausprobiert, so viel schon aus eigener Tasche in ihrer Praxis bezahlt, dass ich mich schon über ihre Antwort geärgert habe, zumal langfristig nichts zu einem befriedigenden Ergebnis geführt hat.
Ich habe auch ein kleines Geschäft und kann doch meine Kunden auch nicht nur zur Hälfte bedienen.)
Ein Peeling habe ich bereits machen lassen. 6 Sitzungen waren das. Das Ergebnis hat ungefähr 1 Jahr lang angehalten. Zeniak LP Creme habe ich auch schon eine Zeit lang genommen. Aber irgendwie werden die Bakterien, oder was sonst die Akne erzeugt, ziemlich schnell resistent dagegen. Danach geht alles wieder von vorne los.
Sollte ich mich regelmäßig in kosmetische Behandlung begeben? Meine Erfahrung ist aber, dass sich dann erst recht die Mitesser entzünden. ???
Muss ich mich damit abfinden, dieses Problem nie richtig in den Griff zu bekommen? Ich habe es seit 31 Jahren.
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

das Fruchtsäurepeeling muß immer wieder aufgefrischt werden. Ein Jahr Effekt ist schon ein recht guter Erfolg.

 

Wenn trotz aller äußeren Behandlung das Problem nicht in den Griff zu bekommen ist,

gibt es schon weitere Möglichkeiten.

 

Schulmedizinisch kann man die Akne sehr gut mit speziellen Pillen behandeln. Außerdem gibt es den Vitamin-A-Säure-Abkömmling Isotretinoin, der sehr gut wirksam ist. Das kommt insbesondere dann in Frage, wenn sie keinen Kinderwunsch haben, was ich ja aufgrund Ihres Alters annehme.

Die Pille kann sowohl Gynäkologe als auch Hautarzt verordnen. Isotretinoin muß vom Hautarzt verordnet und monatlich überwacht werden.

 

Dann können Sie, wenn Sie dafür offen sind, auch über naturheilkundliche Ansätze Einfluß nehmen, indem die Stoffwechselsituation insgesamt verbessert wird. Schreiben Sie mir, wenn Sie dies interessiert, dann gebe ich Ihnen noch Hinweise. Hier wäre Engagement Ihrerseits gefragt.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die Pille nehme ich nicht mehr, weil mir im letzten Jahr die Gebärmutter entfernt wurde. Ich habe immer die Valette genommen und es stimmt, da war die Haut deutlich besser. Vielleicht ist dies ein Ansatzpunkt.
Vielen Dank für Ihre Mühe und dass Sie sich die Zeit genommen haben
Wenn es nicht zu viel verlangt ist, können Sie mir noch ein paat Tipps in Sachen Naturheilkunde zum Thema geben.
Also Vielen Dank nochmals.
Wiebke Koch
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Danke für das Feedback.

Sprechen Sie mit Ihrem Gynäkologen, ob Sie die Pille noch einnehmen können. Der Verhütungsaskpekt fällt jetzt ja weg, aber für die Akne wäre es immer noch ein Ansatz.

 

Naturheilkundliche Tipps schreibe ich Ihnen am Dienstag, vorher ist meine Zeit sehr ausgebucht. Bitte Sie daher um etwas Geduld.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

 

Hautaerztin und weitere Experten für Hautkrankheiten sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Tag nochmal,

 

es gibt recht neu ein vielverprechendes Präparat mit Namen Panthothen, das den Fettstoffwechsel der Haut auf natürliche Weise so reguliert, daß nur noch möglichst wenig überschüssige Talgproduktion vorhanden ist. Das Prinzip ist sehr schön erklärt auf www.panthothen.de.

 

Vitalstoffe bekommen Sie:

 

von innen z.B. mit den Spezialsäften La Vita und Cellagon, s. www.la-vita.de, www.cellagon.de

von außen z.B. mit der Aknemaske von Fangocur, s. www.fangocur.at .

 

Vitalstoffe sind wichtig, damit die Stoffwechselprozesse optimal ablaufen, reguliert werden und damit die Zellen gereinigt werden können, so daß der Boden für die Entzündungen gar nicht erst entsteht.

 

Ein basisches Milieu im Körper, das man mit basenbildender Ernährung fördern kann, ist auch entzündungshemmend. Die Keime finden so keine guten Lebensbedingungen.

Dafür wird empfohlen, 80% basenbildende Lebensmittel zu essen, Tabellen gibts im Internet. Sehr basisch sind Spirulina-Algen. Grundlagenwissen finden Sie in dem Büchlein : Rüdiger Dahlke - Reinige Deinen Körper.

 

Die Darmgesundheit wirkt sich auf die Haut aus. Hier geht es um die Themen Verschlackung und Entgiftung. Einfache Maßnahmen sind Grüne Heilerde mehrmals 1 Löffel tgl. und Zufuhr gesunder Darmbakterien, z.B. Symbiolact 1 Tütchen tgl.

Wenn Sie tiefer einsteigen möchten, ist das Büchlein: Robert Gray - Das Darmheilungsbuch zu empfehlen.

 

Wissenschaftlich haben Lebensmittel kaum Bezug zur Akne. Patienten berichten aber immer wieder, daß sich die Haut besserte, wenn sie Schweine- und Rindfleisch, Kuhmilch, Schokolade, Nüsse und raffinierten Zucker mieden. Probieren Sie einfach aus, was für Sie zutrifft.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann