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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
59970358
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Hautaerztin ist jetzt online.

Mein Problem sind Pickel auf der Kopfhaut, die gribbeln und

Kundenfrage

Mein Problem sind Pickel auf der Kopfhaut, die gribbeln und drücken, das aber schon seit 20 Jahren. Durch das ewige kratzen auf der Kopfhaut habe i9ch drei Stellen, die nicht mehr abheilen. In den Sommermonaten habe ich fast alles unter Kontrolle, aber in den anderen Jahreszeiten, hauptsächlich im Winter, komme ich damit nicht zurecht. Ich bin 66 Jahre alt, hatte als junge Frau sehr fettige Haare, die nach den Wechseljahren total audgetrocknet sind. Die Hautärztin, die ich 1990 nach meiner Gebährmuttenentfernung aufsuchte, stellte deamals keine Allergien fest. Die Hautärztin, Fr. Dr. Schulz, die ich vor einer Woche aufsuchte, stellte die Ferndiagnose, da sie sich meine Kopfhaut nur flüchtig ansah, auf prurigöses Exem, was allerdings ansteckend ist. Das kann ich nicht nachvollziehen, da sich die Entzündungsherde nicht ausbreiten und die Frisöre mich auch nicht wegschicken. Im Internet habe ich verschiedene Meinungen der Personen, die diese Problem auch haben, angesehen und tippe mehr auf Akne auf der Kopfhaut. In dem Buch "Menopause" unter Beschwerden infolge Kollagenmangels ist dier Fakt sehr gut beschrieben, es könnte eine Folge der Gebährmutterentfernung sein.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hautkrankheiten
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

zu Ihrer Beschreibung paßt die Diagnose pruriginöses Ekzem recht gut. Ich habe Sie richtig verstanden, daß es juckt? Dies gehört nämlich dazu.

 

Das pruriniöse Ekzem ist eine Spielart der Neurodermitis. Aus Ihrer Beschreibung passen auch folgende weitere Fakten dazu: Verschlechterung im Winter, trockene Kopfhaut und Auftreten mit den Wechseljahren. Wenn durch die Hormonumstellung die Haut trockener wird oder/und andere Regulationsmechanismen nicht mehr so gut funktionieren, kommt eine bis dahin versteckte Veranlagung für Neurodermitis manchmal in dieser Phase erstmals zum Vorschein.

 

Das pruriginöse Ekzem ist nicht ansteckend. Das Einzige ist: wenn Sie die Stellen so stark aufgekratzt haben, daß Sie nässen oder offen sind, setzen sich da gerne Bakerien drauf. Es ist aber keine schwer ansteckende Erkrankung im Sinne von Infektionskrankheiten.

 

Akne bedeutet, daß die Talgdrüsen überproduzieren, das haben Sie ja nicht. Eine Akne im üblichen Sinne nur auf dem Kopf in Ihrem Alter, das gibt es so gut wie nicht. Vielleicht meinen die Autoren eine Entzündung der Haarfollikel, an denen die Talgdrüsen ja hängen.

Es gibt noch eine andere Diagnose, die da ein wenig hineinspielen kann: eine artefiziell bedingte Hautentzündung, die dadurch am Leben erhalten wird, daß man kratzt, um innere Spannungen abzubauen. Da sind die Grenzen zur pruriginösen Dermatitis durchaus fließend. Es heißt ja "Neuro-dermitis", also Haut und Nerven spielen eine Rolle.

 

Jetzt aber zur Behandlung, um Ihnen zu helfen:

Die Pflegemaßnahmen waren richtig. Es ist auch gut, so anzufangen, denn allein durch Pflege bessern sich manche Hauterkrankungen schon recht gut. Wenn dies nicht ausreicht, wäre dann aber Behandlung mit Arzneimitteln angesagt. Erste noch recht einfache Maßnahme wäre ein medizinisches Shampoo wie Tarmed oder Stieprox intensiv, die man kurmäßig anwenden kann. Wichtig: 5 min einwirken lassen!

Nächste Stufe ist Cortison, am besten als Milch, einmal täglich, nach Besserung jeden zweiten Tag. An der Kopfhaut ist Cortison bezüglich Nebenwirkungen nicht so problematisch, da die Kopfhaut sehr dick ist.

Bei aufgekratzten Stellen mit Krusten macht sich eine Mischung aus Cortison und Antibiotikum gut. Die gibt es nicht als Milch, aber in Anbetracht der trockenen Kopfhaut ist Creme sicher auch ok, z.B. Sulmycin mit Celestan-V-Creme oder Fucicortcreme.

 

Eine weitere Möglichkeit ist Teer als Wirkstoff, z.B. Liquor. carb. deterg. 5% - Liniment. aquos. ad 100,0. Diese Mischung können Sie sich in der Apotheke ohne Rezept anfertigen lassen. Vielen Apotheken ist dies heutzutage nicht mehr so geläufig, man muß es dann erklären. Es ist der helle Steinkohlenteer.

 

Wenn Sie eine Abneigung gegen Cortison haben, ist auch Anwendung von Elidelcreme möglich. Diese ist eine cortisonfreie Neurodermitiscreme, zur Langzeitanwendung.

 

Den Juckreiz kann man behandeln mit Cetirizin Tabletten u.ä. Sollte der Spannungsaspekt stark ausgeprägt sein, kommen auch Atosil und Atarax in Frage.

 

Auch eine Lichttherapie mit dem UV-Kamm kann man versuchen. Wenn es hilft, können Sie bei der Krankenkasse einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Anfangs können Sie beim Hautarzt in der Praxis behandeln.

 

Die Pflege als Grundmaßnahme beizubehalten ist sinnvoll. Teebaumöl würde ich keinesfalls emfpehlen, die ätherischen Öle reizen.

Auch können pure Öle die Haut auf Dauer austrocknen. Daher ist auf der Kopfhaut eine Milch günstiger, ggf. auch Creme. Sie können Optidermlotion versuchen, darin ist Harnstoff, der Feuchtigkeit in der Haut hält. Versuchen Sie nur, ob es nicht brennt.

Ohne Harnstoff gibt es z.B. Sana Vita Neutrale Pflegelotion u.v.m.

 

Was hat Ihnen die Hautärztin denn verordnet?

 

Die von mir beschriebenen Möglichkeiten stellen die schulmedizinischen Möglichkeiten dar. Wäre dies so ein gangbarer Weg für Sie? Wenn Sie mehr in Richtung Naturheilkunde tendieren (was ich aus den angewendeten Ölen vermute), geben Sie mir bitte Bescheid, dann kann ich aus diesem Bereich noch etwas anfügen.

 

Alles Gute und freundliche Grüße Dr. A. Hoffmann

________________________________________________________________________

 

Bitte nicht vergessen, eine hilfreiche Antwort mit dem Grünen Button "AKZEPTIEREN" zu honorieren! Sonst kann mich das Honorar nicht erreichen, das bei Ihnen abgebucht wurde. Danke.

________________________________________________________________________

 

Diese Antwort ersetzt nicht die Konsultation beim Arzt vor Ort.

 

 

 

Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung: Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Hautaerztin und weitere Experten für Hautkrankheiten sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich möchte mich für die Beantwortung meines Problems recht herzlich bedanken. Allerdings bekann das Problem aber schon nach der Entfernung der Gebährmutter im Jahr 1990, wo meine Kopfhaut noch mit sehr fettenden Haaren behaftet war. Als Medikament hat mir die Hautärztin Karison-Salbe 0,5mg/g, Cetrizin.ADGC 10mg verschrieben und ein mildes Babyshampoo empfohlen. Im Juni 2007 hatte ich einen Herzinfarkt, wo ich zur Zeit Medikamente einnehme (Ass 100, Metohexal, Olmetec Plus, Pantoprazol und Inegy). Die Cetrizin nehme ich seit einer Woche ein, wobei ich nach drei Tagen Schmerzen in der Herzgegen bekommen, ich aber nichts in der Medikamenteninformation gefunden habe. Soll ich diese absetzen? Was empfehlen Sie mir? Sind die Präparate, die Sie genannt haben rezeptpflichtig und kann mir der Hausarzt diese auch verschreiben?
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

danke für das Feedback. Auftreten dieser Hauterkrankung nach einer großen OP ist auch recht typisch.

 

Wenn Sie unter Cetirizin Beschwerden haben, setzen Sie dies bitte ab. Das Medikament hat kaum Nebenwirkungen, es ist ja auch zur Selbstmedikation. Nebenwirkungen auf das Herz sind nicht beschrieben, allerdings bei anderen Allergietabletten kommt es manchmal vor. Deshalb rate ich da zur Vorsicht.

 

Die Präparate, die ich genannt habe, sind rezeptpflichtig bis auf die teerhaltige Creme.

Das schwächste Cortisonpräparat gibt es rezeptfrei (Hydrocortison), das wird Ihnen wahrscheinlich aber nicht gut genug helfen.

Zur Juckreizlinderung können Sie noch folgende frei erhältliche Rezeptur versuchen:

Thesit 5% - Liniment. aquos. ad 100,0.

 

Atosil und Atarax sind verschreibungspflichtig, der Hausarzt könnte sie verordnen. Da ist allerdings Vorsicht geboten bei Herzrhythmusstörungen. Inwieweit sie diese haben, weiß Ihr Hausarzt. Sie können mit ihm besprechen, inwieweit Einnahme der beiden Präparate möglich ist. Ich würde in Anbetracht der Erfahrung mit Cetirizin Ihnen aber raten, da vorsichtig zu sein.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

 

 

 

 

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