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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
59970358
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Hautaerztin ist jetzt online.

Hi. Ich habe früher viel Probleme mit Akne gehabt, mitlerweile

Kundenfrage

Hi. Ich habe früher viel Probleme mit Akne gehabt, mitlerweile zum Glück kaum noch. Allerdings habe ich manchmal so kleine Knubbel unter der Haut wie ein richtig harter Pickel, früher hatte ich die oft im Ohrläppchen, tun aber nicht weh, und nicht wenn man drauf drückt. Meist gehen die irgendwann weg, dauert aber ziemlich lange. Jetzt habe ich sowas unter der Haut am Damm, da will ich allerdings nicht rum quetschen. Gibts eine Möglichkeit diese Knötchen aufzuweichen, so das sie evtl. wieder schneller verschwinden?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hautkrankheiten
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchende/r,

 

aufweichen kann man die Knötchen schlecht. Es sind kleine Säckchen, die gefüllt sind entweder mit Talg oder - wenn eine Entzündung dabei ist - auch mit Flüssigkeit. Der Körper versucht natürlich, diese alleine wieder zu beseitigen, wie Sie schon am Ohr erlebt haben. Wenn er das nicht schafft, haben Sie folgende Möglichkeiten:

 

Bei reinen Talgknoten ohne Entzündung bleibt hauptsächlich die Entfernung mittels einer kleinen OP in örtlicher Betäubung. Das Säckchen, in dem der Talg ist, muß ja entfernt werden, damit er sich nicht wieder neu sammeln kann.

 

Bei der Akne sind die Knoten allerdings meistens entzündet. Da kann man mit 4 x tgl. Ichthoseptallösung einen Rückgang der Entzündung und damit Rückbildung des Knotens erreichen, wenn nötig, über mehrere Wochen anwenden, bis zu zwei Monaten.

Wenn eine Entzündung stärker ist, geht es gut mit Ichtholan spezial Salbe 1 x tgl verbinden. (Zugsalbe) Ist etwas schmierig, aber stark wirksam. Sollte bereits Eiter gebildet sein, kann es mit dieser Salbe auch dazu kommen, daß sich so ein Knoten von allein öffnet, den Eiter entleert und dann abheilt.

 

Es ist gut, daß sie nicht quetschen!

 

Alles Gute und freundliche Grüße Dr. A. Hoffmann

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Hilfreiche Antworten bitte "Akzeptieren", danke.

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Diese Antwort ersetzt nicht die Konsultation beim Arzt vor Ort.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ich habe nur leider keine Idee, wie ich das an besagter Stelle mit dem Verband machen soll.

Sofern ich abwarten möchte ob es sich von alleine wieder auflöst, was würden Sie mir raten nach welcher Zeit ich einen Arzt aufsuchen soll sofern das Problem sich nicht selbst löst?
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Gern geschehen.

 

Zum Verband nimmt man Rondomoll (weicher Mull) und Fixomull stretch (flächenhaft darüberkleben, so daß es rundum abschließt). Ich weiß, es ist nicht einfach an dieser Stelle, aber es geht. Ggf. kann man einen Spiegel benutzen. Notfalls nach dem Wasserlassen frisch machen, wenn es abweicht.

 

Wie schnell Sie einen Arzt aufsuchen müßten, hängt davon ab, wie stark die Entzündung ist. Wenn Schmerzen bestehen und man gar noch ein gelbes Stippchen sieht, bzw. sonst der Knoten in der Mitte oben so weich ist, daß man darin Eiter vermutet, dann ist es gut, wenn Sie den Arzt sofort aufsuchen. Dafür ist die Notaufnahme in jedem Krankenhaus da.

 

Wenn die Entzündung nicht so stark ist, können Sie auch warten und den Knoten mit Octeniseptlösung (frei erhältlich) mehrmals täglich abtupfen bzw. ein feuchtes Läppchen einlegen, das lindert auch Entzündungen. Vielleicht gibt es ja damit Besserungstendenz. Ich weiß, über die Feiertage haben viele Ärzte Ferien.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke.

Also entzündet ist das offenbar nichts, macht keine Schmerzen auch nicht wen man mal leicht drauf drückt, sichtbar ist auch nicht, das Knötchen läßt sich nur ertasten, mehr ist da nicht festzustellen, ist auch nicht rot von aussen.
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Dann können Sie ja beruhigt Weihnachten feiern und die Entwicklung abwarten. Offenbar liegt keine Entzündung vor. Wenn es in 4-6 Wochen nicht von selbst weggeht, können Sie sich dem Frauen- oder Hautarzt vorstellen. In Frage kommt auch ein Lymphknoten, der bei Entzündungen einmal mitreagieren kann.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

Hautaerztin und weitere Experten für Hautkrankheiten sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ok, dann nochmal vielen Dank XXXXX XXXXX schöne Festtage.
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Dankeschön, Ihnen wünsche ich das auch!