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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
59970358
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Hautaerztin ist jetzt online.

Ich habe seit längerem immer stärker werdenden Befall mit stechenden

Kundenfrage

Ich habe seit längerem immer stärker werdenden Befall mit stechenden Insekten (Flöhe? Wanzen?), die ich absolut nicht loswerde. Mein Hund ist in regelmäßiger tierärztlicher Behandlung und definitiv flohfrei, war auch höchstwahrscheinlich nicht der Verursacher. Die Tiere haben sich in meinem Schlafzimmer ausgebreitet und werden immer dreister. Zwei Behandlungen durch einen Kammerjäger vor einiger Zeit haben nichts genützt; ich habe dann gedacht, ich könne es alleine schaffen mit tierhandelsüblichen Foggern - war nichts. War kürzlich beim Arzt, der kann auch nichts machen, da ich langsam immun werde und die Stiche nur noch sehr klein und kaum zu sehen sind, obwohl sie immer noch sehr jucken. Habe jetzt wieder einen anderen Kammerjäger da gehabt, der sehr gründlich alles untersucht, aber nichts gefunden hat - weder Flöhe noch Wanzen. Hilfe! Wer quält mich? Gibt es ev. andere als die hier üblichen Flöhe, die inzwischen hier her kommen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hautkrankheiten
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Abend,

 

es gibt die verschiedensten kleinen Lebewesen, die sich im Bett wohl fühlen und Menschen ärgern können. Wir kennen sie auch nicht alle, da wir ja keine Zoologen sind.

 

Bewährt hat sich aber folgendes Vorgehen gegen solche kleinen Lebewesen:

 

Alle Bettwäsche abziehen und so heiß wie möglich waschen. Die Matratze und das Bettzeug wenigstens 12 Stunden durchgängig an der frischen Luft lassen. Das mögen Sie gar nicht und sind danach meistens verschwunden. Den Restbefund kann man bis zum Abklingen mit Cortisoncreme behandeln.

 

Wie kommen Sie aber darauf, daß es sich um Viecher handelt?

Es gibt auch allergische Reaktionen, z.B. auf Bettwäsche, Waschpulver, latexhaltige Matratzen, Bettfedern etc.

 

Eine weitere Möglichkeit ist eine Milbeninfektion (Krätze). Dabei hat man die Milben unter der Haut, da kann der Kammerjäger nichts ausrichten. Der Juckreiz tritt meist nachts in Bettwärme auf. Die Krätze kann man sich letztlich überall holen, wo Menschen sind.

Die Milben überleben einige Stunden außerhalb des Körpers.

 

Bei der Krätze hat man oft das Phänomen, daß das Hautbild selbst sich bessert und diskreter wird, wenn die Erkrankung längere Zeit unbehandelt bleibt, der Juckreiz jedoch gleichstark. Das paßt gut zu Ihrer Beschreibung. Die Krätze kann dabei so unkenntlich werden, daß selbst Ärzte sie nicht so einfach erkennen.

 

Die Krätze kann man mit Antiscabiosum 25% behandeln aus der Apotheke 200 ml, nach folgendem Schema:

An Tag 1-3 den ganzen Körper ab Hals abwärts einschmieren. Erst am Tag 4 (nach 72 Stunden) wieder Wasser an die Haut lassen. An Tag 8 nochmals einschmieren und 24 Stunden wirken lassen.

An Tag 1-3 tgl. frische Bett- und Körperwäsche, die verbrauchte so heiß wie möglich waschen.

Nachbehandlung ggf. mit Cortisoncreme. Wenn es die Krätze ist, geht der Juckreiz nach den ersten drei Tagen um mindestens 50% zurück.

 

Haben Sie das Hautbild einem Hautarzt gezeigt? Ich denke, daß Ihnen das doch weiterhelfen könnte, wenn Sie auf diesem Weg eine Diagnose erhalten.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

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Bitte honorieren Sie die Antwort durch Anklicken von "AKZEPTIEREN", wenn sie Ihnen geholfen hat, danke.

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Diese Antwort ersetzt nicht die Konsultation beim Arzt vor Ort.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich habe aktuell keine Zeit, möchte nächste Woche genau antworten Vielen Dank!
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ok.
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

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Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

 

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