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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
59970358
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Mein Sohn hat Psoriasis so die rztin,sie sagt es wird nie

Kundenfrage

Mein Sohn hat Psoriasis so die Ärztin,sie sagt es wird nie weggehen mein ist jetzt total

depressiv wir haben ein Pflegeheim ,ich denke es muß doch eine Behandlungsmöglichkeit geben er hatte einigen Spritzen die abgesetzt wurden da die Leberwerte schlecht waren.

Ich würde gern über Möglichkeiten etwas in Erfahrung bringen

Inge Kutzenberger 15562 Rüdersdorf e [email protected]
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hautkrankheiten
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

die Psoriasis ist meist eine chronische Erkrankung. Man kann aber nicht mit Sicherheit voraussagen, daß sie niemals abheilen wird. Möglich ist das immer.

 

Für mich wäre hilfreich zu wissen, wie stark die Psoriasis ausgedehnt ist. Ist sie nur an der Haut oder sind auch die Gelenke betroffen? Welche Spritzen hatte Ihr Sohn? MTX oder Biologics? War die Behandlung beim Hautarzt oder Rheumatologen?

 

Und was bedeutet "wir haben ein Pflegeheim"? Sind Sie Eigentümer oder wird Ihr Sohn im Pflegeheim gepflegt?

 

Wenn ich von Ihnen noch genauer weiß, wie schon behandelt wurde und wie stark die Psoriasis ausgeprägt ist, kann ich besser antworten.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

Hautaerztin und weitere Experten für Hautkrankheiten sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Antwort 1.Mein Sohn und Ich sind Besitzer von 2 Pflegeheimen
eins in Berlin und eins in Rüdersdorf bei Berlin.Die Spritzen waren MTX und die Behandlung war ein Hautarzt . Es ist bisher nur die am ganzen Körper nicht die
Gelenke
Mit freundlichen Grüßen I.Kutzenberger
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

jetzt verstehe ich besser: Ihr Sohn und Sie befürchten, daß er durch die Krankheit so beeinträchtigt wird, daß er nicht mehr leistungsfähig im Beruf ist. Daran hängen Ihre beiden Pflegeheime.

 

Meiner Ansicht nach sind solche Ängste nicht angebracht. Zum einen kann man keine sicheren Aussagen über die Zukunft treffen. Zum anderen ist Psoriasis der Haut eigentlich kein Grund, nicht zu arbeiten. Gerade als Besitzer sind Sie eigentlich in der glücklichen Lage, daß niemand da ist, der Ihrem Sohn aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes und der Schuppen Ärger machen und ihn wegschicken kann. Ich höre öfters, daß Kollegen und Vorgesetzte mit dem Erscheinungsbild eines Psoriasispatienten nicht fertigwerden und ihn einfach "weghaben" wollen. Es sollte Ihrem Sohn doch Sicherheit geben, daß er in dieser Hinsicht unabhängig ist.

 

Fühlt er sich denn selbst beeinträchtigt bei der Arbeit, wenn ja in welcher Weise? Wieviel Prozent der Körperoberfläche sind eigentlich befallen? Oder ist es nur die Prognose der Ärztin, die Sie so deprimiert hat?

 

Wenn die Schuppenflechte flächenmäßig stark ausgedehnt ist, stehen noch andere starke Medikamente zur Verfügung wie Ciclopsorin A und die sogenannten Biologics, sie belasten natürlich auch den Körper. Fumaderm ist ein Medikament, was die inneren Organe nicht ganz so stark belastet, aber gut helfen kann, wenn es vertragen wird.

Bei all diesen Substanzen muß das Blut regelmäßig kontrolliert werden.

 

Ich will aber mal einen Schritt zurückgehen: hat Ihr Sohn z.B. regelmäßig Sole-Photo-Therapie gehabt, d.h. Solebäder und Bestrahlung mit UVB-Licht? Dies hält bei vielen Patienten die Erkrankung im Gleichgewicht.

Salbenbehandlung wurde wahrscheinlich schon durchgeführt. ?

Wendet er regelmäßig Pflegepräparate an, wie z.B. Harnstofflotionen, die auch schon einiges auffangen können?

 

Wenn Sie zu zweit sind, besteht vielleicht auch die Möglichkeit, daß Ihr Sohn regelmäßige Erholungswochen einlegt, wo die Haut in einer entsprechenden Klinik oder einfach im entsprechenden Klima, z.B. Mittelmeer sich erholen kann?

 

Man weiß ja inzwischen auch, daß es Zusammenhänge gibt zwischen der Schuppenflechte und dem Stoffwechsel. Insofern kann man auch schauen, inwieweit der Hautbefund durch gesunde Lebensweise und Ernährung, ggf. auch ganzheitliche Behandlung zu beeinflussen ist.

Stichworte: Reduktion von tierischen Eiweißen, insbesondere Rind- und Schweinefleisch, raffiniertem Zucker, Kuhmilchprodukten etc. Nahrunsmittel möglichst naturbelassen verzehren, mit wenig künstlichen Stoffen (Konservierung, Farbe etc.) Darmsanierung, z.B. mit Symbioflor 2 und Symbiolact. Antioxidantien, d.h. die belastenden Stoffwechselprodukte neutralisieren. Entlastung des Stoffwechsels durch Trennkost. Basenbildende Ernährung. Auf den Mineralhaushalt achten, z.B. mit Grüner Heilerde, Spirulina-Algen, Ca-Mg in 2:1 (schauen Sie bei www.green-valley.de , da gibt es einige Informationen). Interessantes Grundlagenwissen in dieser Richtung finden Sie in den beiden Bändchen: Robert Gray "Das Darmheilungsbuch" und Rüdiger Dahlke "Reinige Deinen Körper".

 

Bei diesen Dingen muß man ausprobieren, ob und was davon im Einzelfall Linderung verschafft. Oft ist so eine Erkrankung aber auch der Anfang eines veränderten, bewußteren Lebensstiles.

 

Ich hoffe, Ihnen hiermit einige Anregungen gegeben zu haben.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann