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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
59970358
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Hautaerztin ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine frage bez glich Urea auf der Gesichtshaut.

Kundenfrage

Hallo,
ich habe eine frage bezüglich Urea auf der Gesichtshaut. Man sagt ja immer 10 % Urea für das Gesicht seien zu stark. Ich habe eine trockene, großporige Haut und eine schnelle, gut sichtbare Wirkung habe ich immer bei 25% Urea im Gesicht. Ich benutze im Gesicht grins die Fußcreme von Kneipp (Anti-Hornhaut-Salbe Ringelblume-Rosmarin). Das fühlt sich im ersten Moment immer etwas kalt und brennt in der ersten Minute ganz wenig in den Augen. Aber nur ganz kurz. Bereits nach 10 Minuten sind kleine Linien unter den Augen total verschwunden, die Poren sehen viel feiner aus und das ganze Gesicht viel frischer. Die Fußcreme kommt mir vor wie eine Wundercreme im Gesicht. Ich mache mir trotzdem Sorgen, ob 25% Urea der Gesichtshaut schaden könnte, ohne dass ich es merke.. Ich creme damit nur einmal am Tag oder in der Nacht und benutze daneben auch Freuchtigkeitscreme, die dann immer viel besser aufgenommern wird. Kann ich das bedenkenlos so weitermachen? danke XXXXX XXXXX Antwort schonmal
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hautkrankheiten
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

Auch wir Ärzte lernen nie aus... Es gibt immer wieder einmal etwas Neues.

Sie haben recht, im allgemeinen empfiehlt man im Gesicht eher keinen Harnstoff. Manche Patienten kommen aber gut damit zurecht, dann ist nichts dagegen einzuwenden.

Daß jemand 25% benutzt, habe ich tatsächlich noch nie gehört. Wenn Sie es vertragen und keine Hautreizungen auftreten, können Sie es ruhig benutzen. Der Harnstoff hält ja Feuchtigkeit in der Haut - viel Harnstoff - viel Feuchtigkeit, das erklärt das Verschwinden der Fältchen. Beobachten Sie Ihre Haut, wenn Sie sich ansonsten nicht verändert, ist das so ok. Langzeitschäden wie beim Cortison gibt es nicht.

Rein rechnerisch ist einmal 25% immer noch weniger als 3 x 10%!

 

Ich hoffe, Sie hiermit beruhigt zu haben. Sollte die Antwort hilfreich sein, denken Sie bitte an Klick auf "Akzeptieren".

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

 

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Diese Antwort ersetzt nicht die Konsultation beim Arzt vor Ort.

Hautaerztin und weitere Experten für Hautkrankheiten sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Dr. A. Hoffmann,

danke für die Antwort. Das ist gut, dass es davon keine Langzeitschäden gibt. Kann es dann passieren, dass die Haut von soviel Urea abhängig wird? Vielleicht wird sie bei soviel Unterstützung faul und ist irgendwann nicht mehr so gut in der Lage eigenständig Feuchtigkeit zu speichern, nachdem ich die Creme mal absetze... Das wäre meine Sorge dabei. Kann das passieren oder ist die Haut dann einfach so wie vorher?

Liebe Grüße,
C. Rother
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

zu dieser Frage habe ich noch keine wissenschaftliche Untersuchung gelesen. Soweit ich es aber an anderen Körperpartien gesehen habe, gibt es nach weglassen nicht den Effekt, daß es nachher noch schlechter ist als vorher, es wird einfach der vorherige Zustand wieder angenommen. Ihre Überlegung finde ich aber verständlich, weil es mit der Eigenfettung ein wenig so läuft: wenn man gewohnt ist, Creme ins Gesicht zu schmieren und damit aufhört, spannt die Haut. Wenn man allerdings lange genug auf die Creme verzichtet, reguliert sich das dann auch von selbst.

 

Ich möchte Ihnen raten, sich nicht so viel Sorgen zu machen, vielleicht probieren Sie es einfach mal aus, wenn Sie ein paar Tage nichts vorhaben, dann sind Sie beruhigt und schleppen nicht ständig diese Frage mit sich herum. Es gibt auch den sogenannten Halbseitenversuch: eine Gesichtshälfte cremen Sie weiter ein, eine nicht, dann können Sie gut vergleichen.

 

Alles Gute! Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

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