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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
59970358
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Hautaerztin ist jetzt online.

stark juckender Ausschlag am ganzen K rper au er Hals-Kopfbereich;

Kundenfrage

stark juckender Ausschlag am ganzen Körper außer Hals-Kopfbereich; V.a. Heuschnupfen:seit Wochen Antiallegietabletten und spezielle Salben,keine wirkliche Linderung:mögliche andere Diagnose?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hautkrankheiten
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

bei einem stark juckenden Ausschlag am ganzen Körper können mehrere Krankheitsbilder vorliegen. Bei einer Pollenallergie kommt es manchmal zu Hautreaktionen, allerdings eher selten, meist hat man ja dann Heuschnupfen. Wenn Sie mit der bisherigen Behandlung keine Besserung erreicht haben, dann muß intensiver behandelt und intensiver nach einer Ursache geforscht werden.

 

Naheliegend ist natürlich eine Neurodermitis. Nicht immer findet man einen speziell auslösenden Stoff. Hier wären Pollen möglich, dann müßte es aber mit Ende der Blütezeit aufhören. Gegen die Pollen spricht auch die Tatsache, daß das ganze sich seit Anfang des Jahres offenbar kontinuierlich aufgebaut hat. Öfter sind

Krisensituationen die Ursache, manchmal findet man auch keine Erklärung.

Sind die Symptome das erste Mal aufgetreten?

 

Weiter kommen eine Quaddelsucht, Lichen ruber u.a. in Frage. Naheliegende Auslöser können Arzneimittel, chronische Infektionen oder andere innere Erkrankungen sein. Deshalb ist es wichtig, daß zunächst erst einmal eine genaue Diagnose gestellt wird. Meist geht das durch anschauen, wenn nicht, kann der Hautarzt eine Hautprobe entnehmen und diese vom Pathologen unter dem Mikroskop untersuchen lassen.

Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten der Ursachenforschung wie Laboruntersuchungen, Allergietestungen, auch indirekt durch Auslassen verdächtiger Stoffe, Untersuchungen durch Ärzte anderer Fachgebiete.

 

Sind Sie bereits bei einem Hautarzt in Behandlung? Das wäre das mindeste, das bei Ihnen erforderlich ist. Wenn der Aufwand höher ist, wird der Hautarzt Sie in der Regel in eine Hautklinik überweisen. Sie können ihn auch darum bitten. In der Hautklinik wird man dann entscheiden, ob sie ambulant oder stationär behandelt werden.

 

So wie Sie Ihre Situation beschreiben, vermute ich, daß Sie stärkere verschreibungspflichtige Medikamente benötigen, um die Reaktion erst einmal zur Ruhe zu bringen bzw. erträglich zu machen.

 

Ich hoffe, Ihnen hiermit einige Impulse gegeben zu haben. Rückfragen beantworte ich gerne.

 

Bitte denken Sie daran, die Antwort durch Klick auf "Akzeptieren" zu honorieren, wenn Sie hilfreich war.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

 

_______________________________________________________________________

 

Diese Antwort ersetzt nicht die Konsultation beim Hautarzt vor Ort.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bin seit anfang Juli bei einem Dermatologen in Behandlung. Neben cortisonhaltigen Salben, vom Apoptheker hergestellte Salben für Tag bzw. nachts bis hin zu einer empfohlenen Lichttherapie für die Hände und Fußsohlen. Diagnostisch hat er eine Blutprobe und eine Hautprobe entnommen. Die Hautprobe war unauffällig bzw. negativ, bei der Blutprobe kam eben die o.g. Heuschnupfenallergie(Gräser und Roggen) als mögliche Ursache heraus. Durch die Salben stellt sich schon eine gewise Linderung des Juckreizes ein, sobald ich jedoch diese reduziere, geht's wieder los. der Juckreiz ist dennoch alltäglich vorhanden.
Meine grundsätzliche Frage ist, ob ich mich darauf einstellen muss, für unabsehbare Zeit diese Salben bzw. anti-allergietabletten zu nehmen, die logischerweise nur symptomatisch wirken können, oder ob es sinnvoll ist, weiter zu suchen,damit man u.U. an die wirkliche Ursache kommt. Und demnach von Ihnen der Rat, in welche Richtung es dann gehen könnte ( Internist,Allergologe,Psychologe,Hautkliniketc.).
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

bitte entschuldigen Sie erst einmal die lange Pause, ich war auf Fortbildung.

 

Daß die Hautprobe unauffällig oder negativ ist, reicht nicht als Auskunft, oder hat der Hautarzt lediglich Schuppen für eine Pilzkultur abekratzt? Diese könnte negativ sein. Ansonsten hat man bei einer "richtigen" Hautprobe, d.h. wenn ein Stück Haut entnommen und zum Pathologen zur Untersuchung geschickt wird, hinterher eine konkrete Diagnose. So etwas wird betäubt und anschließend mit einem Fädchen vernäht. Das wäre jetzt für mich ganz gut zu wissen, welche Art von Probe da gemacht wurde bzw. wenn Sie den Namen der Diagnose in Erfahrung bringen könnten.

 

Die Heuschnupfenallergie im Blut muß nicht im Zusammenhang mit der Hautverschlechterung stehen. Es ist eher selten, daß die Pollenallergien Hautreaktionen verursachen, da sie meist zu Heuschnupfen führen, und wenn, muß wie gesagt, die Haut am Ende der Blütezeit wieder besser werden.

 

Es ist schon richtig, daß die Behandlung nur symptomatisch ist. Dennoch ist es nur selten der Fall, daß diese über Jahre hinweg benötigt werden, weil es sich meist nur um mehr oder weniger lange anhaltende Schübe der Erkrankungen handelt. Eine genaue Prognose kann man im Einzelfall aber nicht abgeben.

 

Weitere konsequente Ursachensuche ist auf jeden Fall wichtig. Ich würde Ihnen zu einer Durchuntersuchung in einer Hautklinik raten, das beinhaltet die Allergologie. Von dort aus werden auch entsprechend die anderen Fachgebiete hinzugezogen, je nach Bedarf. Entzündungsherde im Körper können von Internisten, Gynäkologen, HNO-Ärzten, Zahnärzten gefunden werden. Ausführliche Blutuntersuchungen erlauben da schon eine erste Einschätzung, ob und welche Fachrichtungen man benötigt.

 

Der seelische Streß spielt bei den Hautreaktionen oft eine sehr große Rolle. Deshalb ist die Arbeit mit einem Psychologen oft hilfreich. Wenn Sie das Gefühl haben, daß da die Ursache liegt, können sie parallel gleich in diese Richtung gehen. Ansonsten ist der Weg meist der, daß Hautkliniken körperliche Ursachen ausschließen und dann psychologische Behandlung empfehlen.

 

Ich hoffe, Ihnen hiermit weitergeholfen zu haben. Sie können gerne rückfragen.

 

Denken Sie bitte noch dran, die Antwort durch Klick auf "Akzeptieren" zu honorieren, wenn sie hilfreich war. Das braucht man nur einmal.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung: Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Hautaerztin und weitere Experten für Hautkrankheiten sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die Hautprobe wurde lediglich abgekratzt. Für mich bedeutet ihre Einschätzung, dass ich sicherlich einen Termin in einer Hautklinik brauche, um Gewissheit zu haben. Ich wohne in Heidenheim, die nächste die ich kenne wäre in Ulm. Nur meines Wissens braucht es teilweise sehr lange, um einen Termin zu bekommen. Haben Sie Infos über die Hautklinik in Ulm (Qualität??) und kann man durch eine entsprechende Überweisung des Dermatologen den Termin beschleunigen?
Danke im voraus
Peter
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

abkratzen bedeutet in der Regel Anlegen einer Pilzkultur. Daraus bezieht man lediglich die Information, ob sich Pilze auf der erkrankten Haut angesiedelt haben oder auch Bakterien. Um eine Diagnose der Hauterkrankung selbst zu erhalten, muß wie beschrieben ein Stückchen Haut entnommen werden.

 

Ich finde es auch sinnvoll, wenn Sie in eine Hautklinik gehen. Es kann zwar jeder Hautarzt in einer Praxis einige der beschriebenen Maßnahmen vornehmen. Es ist aber ein Zeitproblem, die niedergelassenen Ärzte stehen meist extrem unter Druck in der Hinsicht.

 

Über die Hautklinik Ulm habe ich durch Patienten schon gehört (ich habe es mit Patienten aus der ganzen Bundesrepublik zu tun), da können Sie ganz beruhigt hingehen. Es gibt ja Leitlinien und Qualitätsstandards, nach denen alle Kliniken arbeiten.

 

Normalerweise benötigt man für die Klinikambulanzen ohnehin eine Überweisung vom Facharzt. Sie können das aber beschleunigen, wenn Sie die Dauer und Ausdehnung Ihrer Hauterkrankung klarmachen und auch Ihren Leidensdruck. Wenn der ganze Körper betroffen ist, kann man notfalls auch mit einer stationären Einweisung vom Hausarzt sich dorthinschicken lassen, wobei er sie dann telefonisch anmelden sollte.

Oft gibt es auch die sogenannten offenen Sprechstunden, wo man akut hingehen kann, zwar Wartezeit mitbringen muß, aber doch drankommt.

 

Es ist wichtig, daß Sie Ihren Leidensdruck nach der langen Zeit, in der sich noch nicht viel gebessert hat, richtig rüberbringen, sowohl gegenüber dem Haus-, Hautarzt als auch der Hautklinik. Ulm ist tatsächlich die nächstliegende Klinik zu Ihnen. Sie könnten aber auch schauen, ob es in Stuttgart oder Augsburg schneller geht, habe gerade auf die Seite der Hautklinik Augsburg geschaut, da sind diese Formalitäten auch gut beschrieben.

 

Sie können sich gern wieder melden, wenn Sie Unterstützung brauchen. Alles Gute!

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

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