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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
59970358
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Hautkrankheiten hier ein
Hautaerztin ist jetzt online.

Mein Mann hat eine Psoriasis vulgaris, wir w rden uns gerne

Kundenfrage

Mein Mann hat eine Psoriasis vulgaris, wir würden uns gerne einen Hund (Mops) anschaffen?
Kann die Schuppenflechte sich durch Tierhaare verschlimmern?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hautkrankheiten
Experte:  corinamorasch hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Tierbesitzerin, sehr geehrter Tierbesitzer,

 

danke für Ihre Anfrage.

 

Am besten wäre es, die Frage auch einen Hautarzt zustellen, Ich kann ihnen als TA sagen, dass eine Reaktion auf Hundehaare relativ selten ist, da diese eher eine feste und grobe Struktur haben, und nicht so einfach in die Umgebung gelangen. Eine Verschlimmerung durch den Hund halte ich eher für unwarscheinlich, bestätigen kann Ihnen dies aber nur der Hautarzt.

 

Beste Grüße und alles Gute,

Corina Morasch

Tierärztin

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
Wenn die Frage nur vollständig durch einen Dermatologen beantwortet werden kann, habe ich erwartet, dass man mich zu einem entsprechenden Mediziner weiterleitet.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort:.
Bitte halten Sie Rücksprache mit einem Dermatologen, um meine Frage zu beantworten.
Experte:  corinamorasch hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

ich habe die Frage entsprechend weitergeleitet.

Beste Grüße,

Corina Morasch

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Vielen Dank, XXXXX XXXXX die Frage entsprechend weitergeleitet haben. Ich erwarte dann ihre Antwort.
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

da ich gesehen habe, daß Sie unterdessen anscheinend immer noch keine Antwort erhalten haben, bin ich so frei die Antwort zu übernehmen - in der Hoffnung, daß es Ihnen recht ist.
Ich bin zwar keine Dermatologin, aber dafür Tierärztin (übrigens mit großer Mopserfahrung...).
Eine Psoriasis und eine Hundehaarallergie sind zwei verschiedene Schuhe !
Ein Hund (und das ist jeglicher Hund, eigentlich mit nur ganz wenigen Ausnahmen) haart - mehr oder weniger stark. Ein kurzhaariger Hund, wie z.B. der Mops haart übrigens zeitweise recht stark - und die Haare sind aus sämtlichen Polstern u.ä. viel schwieriger zu entfernen, als die eines langhaarigen Hundes, die man besser zusammenfegen kann.
Jeder Hund kann bei der entsprechenden genetischen, oder erworbenen Disposition beim Menschen eine Allergie auslösen.
Eine Psoriasis hat ihre Ursache nicht in einer Allergie - kann sich also per se nicht durch einen Hund verschlimmern.
Natürlich ist nicht auszuschliessen, daß zusätzlich eine Allergie gegen Hundehaare besteht, die das äußere Erscheinungsbild der Psoriasis scheinbar verschlimmern.
Wenn Sie sich aber z.B. einen Züchter ausgesucht haben, und den Hund bevor Sie ihn zu sich nehmen, besuchen , könnte man z.B. beim Hautarzt an Hand von Haaren des Hundes durch einen Intrakutantest feststellen, ob Sie auf diesen Hund, bzw. diese Rasse allergisch reagieren.

Ein Hund ist generell gut für die Psyche - und das ist gut gegen eine Psoriasis (unter anderem). ich denke Sie können also recht beruhigt einen Hund anschaffen - vielleicht wirklich nachdem Sie mit dessen Haaren den Test haben machen lassen.
(Übrigens kann ich Ihnen eine sehr gute, seriöse Mopszucht mit "nasenhaltigen" und sehr munteren Möpsen empfehlen, wenn Sie möchten).

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren, indem Sie auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken.

Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen.

Vielen Dank XXXXX XXXXX !


Mit freundlichen Grüßen,


Christiane Jahnke



Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

 

heute morgen nun ist Ihre Frage endlich bei mir angekommen.

Ich möchte Ihnen bestätigen, daß es sehr unwahrscheinlich ist, daß Ihr Mann auf den Hund reagiert bzw. die Schuppenflechte sich dadurch verschlechtert.

 

Bei den Hundehaaren steht tatsächlich die Frage nach einer Allergie im Vordergrund. Diese zeigt eher selten Hauterscheinungen, meist äußert sie sich durch heuschnupfenartige Symptome, Schnupfen, Augentränen, Juckreiz an den Schleimhäuten. Hautveränderungen sind aber prinzipiell möglich.

 

Wer Allergien entwickelt, hat meist auch eine Veranlagung für Ekzeme. Ekzeme und Psoriasis liegen in gewisser Weise recht nahe beeinander, aber sind doch zwei verschiedene Dinge. Verschlechterung der Schuppenflechte durch die Hundehaare ist nur durch mechanischen Reizeffekt denkbar, wenn der Hund z.B. an der Haut Scheuereffekte auslöst. Das kann man aber durch Erziehung vermeiden. Oder wenn viele Härchen herumfliegen und die Haut reizen. Das ist aber recht weit hergeholt und man kann dem ja auch entgegenwirken.

 

Zu dem von der Tierärztin empfohlenen Test möchte ich folgendes ergänzen: Im Prinzip kann man das machen, es reicht sogar ein Test auf der Haut. Der Allergietest gibt aber nur über den aktuellen Stand der Dinge Auskunft. Er sagt nicht voraus, was in Zukunft passiert. D.h. ein Mensch kann theoretisch zu jeder Zeit eine neue Allergie entwickeln.

Wenn gestestet wird unter Fragestellungen wie der Ihren, ohne daß Allergien bestehen, nennen wir Hautärzte das "prophetische Testungen". Wir machen das nicht gerne, weil der Wert zweifelhaft ist. Die Patienten glauben dann oft, sie seien vor Allergien sicher, so entstehen Mißverständnisse. Wie gesagt, eine Aussage zur Reaktionslage am gegenwärtigen Zeitpunkt ist damit möglich und gibt meist eine gewisse Beruhigung.

 

Wenn Ihre Mann nicht viel Kontakt hatte zu Möpsen, kann er auch nur schwer eine Allergie dagegen entwickelt haben, denn dazu braucht man ja erst einmal Kontakt zu den Haaren.

 

Anhand bestimmter Fragestellungen kann man schauen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für Entwicklung einer Allergie ist. z.B.: Hat Ihr Mann irgendwelche Allergien gegen Pollen, Hausstaub, Katze, Schimmelpilze o.ä.? Hat er Heuschnupfen? Hatte er irgendwann einmal schon Neurodermitis (So etwas gibt es auch bei Psoriasispatienten, man kann ja sozusagen "Läuse und Flöhe" haben)?

 

Ein ganz einfacher Allergietest ist es auch, einige Mopshaare auf die Haut zu legen und etwas zu reiben. Das macht auch der Hautarzt bzw. können Sie selbst, denn es wird ja keine Reaktion erwartet.

 

Da die Haare der einzelnen Hunderassen verschiedene Molekülstrukturen haben, ist es tatsächlich ratsam, wirklich Mopshaare zu besorgen. Eine Hunderasse kann bei einem Menschen z.B. eine Allergie auslösen, während er andere Rassen gut verträgt.

 

Ich möchte Ihnen auch zur Anschaffung des Mopses raten. Der seelische Aspekt ist sehr hoch einzuschätzen. Meist geht es einem Menschen insgesamt deutlich besser mit einem Tier. Oft muß der Körper dann gar nicht mehr so viele Symptome produzieren.

Ich hatte auch schon Neurodermitis- und Allergiepatienten, denen es mit ihrem Haustier deutlich besser ging. Natürlich müssen Allergologen von Kontakt zu nachgewiesenen Allergenen abraten. Die Seele hat aber oft ihre eigenen Wege und steht manchmal im Widerspruch zur Wissenschaft.

 

Wenn Ihr Mann lediglich eine Schuppenflechte hat, ist das Risiko, daß später eine Hundehaarallergie entwickelt, nicht groß.

 

Wenn Ihre Frage damit beantwortet ist, wünsche ich Ihnen viel Freude mit Ihrem Mops!

 

Wenn Sie noch rückfragen möchten, stehe ich gerne zur Verfügung. Wahrscheinlich erst heute abend, sorgen Sie sich also bitte nicht, wenn es bis dahin dauert.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. Almut Hoffmann

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Diese Antwort ersetzt nicht die Konsultation bei einem Hautarzt vor Ort.

 

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