So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr.Scheufele.
Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 20443
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe
28905844
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Hautkrankheiten hier ein
Dr.Scheufele ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,Ich bin mehr als verzweifelt

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, Ich bin mehr als verzweifelt - seit ca 1,5Jahren werden meine Kopfhaare immer dünner (41Jahre, weiblich) und bei jedem Waschen habe ich das Gefühl, dass ich bald komplett licht bin (schon jetzt kann man am ganzen Oberkopf bis auf die Kopfhaut sehen). Ich nehme folgende Medikamente, Enatec 10mg 1x Täglich, 0,5 Concor 2,5mg 1xtäglich (Blutdruck), keine Antibaby-Pille.


Selbst ein "Tarnschnitt" beim Friseur kann das Dilemma nicht mehr verdecken. Ich möchte den weiteren Haarverlustunbedingt stoppen oder wenigstens so lange wie möglich herauszögern. Der ganze Zustand belastet mich inzwischen auch seelisch sehr.


 


Im Netz finden sich zwar unendlich viele Foren zu diesem Thema, diese haben mich aber mehr verunsichert als geholfen. Ich möchte jetzt auch nicht wahllos anfangen, mir freiverkäufliche Tabletten zu besorgen und diese wahllos einzunehmen.


Wie kann ich hier am besten vorgehen? Welche Untersuchungen kann ich machen lassen? Bin ratlos und würde mich sehr über eine Antwort von Ihnen freuen. Viele Grüsse Karin Gröschl

Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Hautkrankheiten
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Frau Gröschl,

mögliche Ursache dieses Problems kann eine hormonelle Störung sein, daher würde ich zunächst zur Kontrolle der Sexual- (einschliesslich Testosteron und Prolaktin) und auch Schilddrüsenhormone aus dem Blut raten. Bringt das keine Lösung, sollte eine erneute Abklärung seitens des Hautarztes in Form eines sog. Trichogramms und einer Haarbodenbiopsie erfolgen. Je nach Ergebnis dieser Untersuchungen kann man dann gezielt behandeln, in vielen Fällen ist ein solcher Haarausfall allerdings auch erblich bedingt.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele