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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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Hallo, ich hatte heute ein Screening meiner Leberflecke,

Kundenfrage

Hallo,

ich hatte heute ein Screening meiner Leberflecke, rein vorsorglich, und dabei stellte sich heraus, dass zwei Muttermale entfernt werden müssen. Die Ärztin war sehr rigoros und meinte, dass das innerhalb der nächsten sechs Wochen passieren sollte. Ich bekam angst und fragte, ob ich mir Sorgen machen müsste. Sie verneinte zwar flüchtig, aber beruhigt bin ich nicht und ich fühlte mich in dem Moment auch nicht sehr ernst genommen. Also hab ich mich schlau gemacht. Ich bin verunsichert, weil ich gelesen habe, das man schwarzen Hautkrebs schon durch die Betrachtung diagnostizieren kann. Dazu hat sie nichts gesagt. Die betroffenen Flecken sind denke ich so ca 5mm, dunkel, und der am Bauch seitlich, hat so kleine weiße Einschlüsse und ist schon leicht erhaben. Desewegen denke ich, dass es vermutlich ein SSM ist. Aber das hätte sie dann doch aussprechen können. Ich habe jetzt einfach unglaubliche Angst, dass das etwas bösartiges ist und habe Angst vor Metastasen usw. Ich bin jetzt 30 Jahre alt, habe helle Haut und hatte, dank meiner Eltern auch einige Sonnenbäder als Kind. Es wäre schön, wenn sie mir helfen könnten, ich habe große Angst und kann erst am Montag zur OP nochmal nachfragen.
Viele Grüße!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Hautkrankheiten
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Für die Beurteilung der Leberflecke gilt die ABCD-Regel
A = (a)symmetrische Form
B = unregelmäßige Begrenzung
C = unregelmäßige Färbung (englisch: colour)
D = Durchmesser > 5 mm und Dynamik = Größenzunahme bzw.Strukturveränderung


Warnzeichen siend also eine unscharf begrenzte, nicht runde bzw. eben gleichmässige Form, die verschiedene Farbschattierungen aufweist und sich verändert = Dynamik.

Bei ihnen sind nun die Grösse und ggf. die Färbung "verdächtig". Das reicht aber bei weitem nicht, um nun von einer bösartigen Veränderung auszugehen. Eher im Gegenteil : Diese Veränderungen sind meist harmlos.

Nun gilt die Zusatzregel : Im Zweifel lieber raus damit, wenn man nicht sicher ist. Ihre Hautärztin hat sich vielleicht nicht gerade mit Ruhm bekleckert, was die Aufklärung angeht. Aber sie hat nun mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit KEIN Hinweis auf ein Melanom gesehen. Sondern sie möchte verhindern, dass ein Leberfleck in den nächsten Jahren dazu entarten könnte. Die Betonung liegt auf KÖNNTE. Als nicht : IST

Nur durch die Entfernung kann man dann über die Histologie = Gewebeuntersuchung bei diesen Zweifelfällen eine Diagnose stellen. In 97-99 Prozent gibt es da immer Entwarnung. Aber schon allein ihre Angst begründet ja, dass man die restlichen 1-3 Prozent Risiko auch abdeckt, zumal die Entfernung des Muttermals ein minimaler Eingriff ist.

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