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HNO-Arzt
HNO-Arzt, Prof. Dr. med.
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 11
Erfahrung:  HNO, Schlafmedizin, Tumortherapie, Stimm- und Sprachstörungen
39784432
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HNO-Arzt ist jetzt online.

Bei mir wurde ein maglines Melanom am daumen rechte Aussenseite

Kundenfrage

Bei mir wurde ein maglines Melanom am daumen rechte Aussenseite vor 9 Jahren festgestellt und operativ entfernt. Die Wundfläche wurde mit einem Transplantat (Innenseite Oberarm rechts) geschlossen. Jetzt wurde auf Basis von 2 Gewebeproben wieder ein Tumor (gleich wie vor 9 Jahren) festgestellt. In beiden Proben bis zu 1,2 mm.
Frage: Kann eine Therapie mit Protonen-Scanning erfolgreich sein ? Welhe Alternativen zur vorgeschlagenen Therapie - operative Entfernung des Daumenendgliedes - gibt es ?

Für eine kurzfristige Anwort bin ich sehr dankbar.

W. Kulins
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Hautkrankheiten
Experte:  HNO-Arzt hat geantwortet vor 7 Jahren.
Zunächst einige Fakten über das Melanom:

Es ist eines der aggressivsten Tumoren überhaupt.
Es ist kaum strahlensensibel, d.h. Bestrahlung hilft nicht.
Chemotheraopie wird auch selten kurativ eigesetzt, d.h. auch Chemo ist bislang eher weng erfolgreich.

Die einzige Therapie, die am sinnvollsten ist, ist die großzügige Entfernung des Tumors.

Daher hat man Ihnen die Therapieform vorgeschlagen.

Es gibt die so genannte Protonentherapie, die hauptsächlich - meines Wissens - am Auge durchgeführt wird. Es gibt da auch die Möglichkeit eines Gamma-knifes.

Diese Therapieformen sind jedoch nicht zu empfehlen, da die Wahrscheinlichkeit, dass das Melanom wirklich raus ist aus dem Körper, eher unsicher eingestuft werden muss. Zumal bezahlt die Krankenkasse diese Therapieform nur selten, die ist extrem teuer und es gibt nur wenige Zentren in Deutschland, die so etwas überhaupt machen.

Ich befürchte, die chirurgische Option ist wirklich sehr sicher und am besten, da zu langes Abwarten und ungesicherte Therapieformen hier nur einen Nachteil darstellen und die Prognose verschlechtern.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Die Aussagen hinsichtlich Protonentherapie sind zu ungenau. Es gibt seit 2009 in München und Heidelberg entsprechende Kliniken. Ebenso in den USA. Die expliziete Frage ist, kann eine solche Therapie zur Problemlösung eingesetzt werde, möglicherweise in Zusammenhang mit einer operation, aber keine Amputation.
Experte:  HNO-Arzt hat geantwortet vor 7 Jahren.
Wie erwähnt, es gibt meines Erachtens keine ausreichende
Studienergebnisse bzgl der von Ihnen erwähnte
Therapiemöglichkeit. Warum lassen Sie sich nicht von
München etc persönlich beraten? Ich gehe sowieso davon aus, dass
diese Ihnen dasselbe sagen werden wie ich.
Sichere Methoden werden ja auch von den Krakenkassen bezahlt, haben
Sie da überhaupt angefragt?
Übrigens: Für solch einen Fall wie Ihrer ist eine individuelle Betatung mit genauem Kenntnis des histologischen
Ergebnisses notwendig!
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Erneut posten: Die Ausführungen zur Protonentherapie sind zu ungenau. In Abhandlungen und internationalen Meldungen wird über erfolgreiche Tumorbehandlung auf Bsis Protonentherapie berichtet(und das ncht nur am Auge). Neue Kliniken oder Klinikbereiche in z.B. München und Heidelberg mit entsprechendem Förderprogramm (z.B. unterstützt bzw. beratend Prof. Eggermont, Rotterdam)weisen seit einiger Zeit entsprechende Erfolge nach. Die Grundsätzliche Fragestellung ist, kann diese protonentherapie in dem von mir geschilderten Fall angewendet werden und welche Erfolgsaussichten sind damit verbunden? Und sind zusätzliche, begleitende Therapien und/oder op. Eingriffe notwendig. Die Kostenfrage stellt sich in diesem Zusammenhang überhaupt nicht, es steht die erfolgreiche Behandlung im Fordergrund.
AlsPrivatperson bekommt man nun einmal keine direkte Auskunft von z.B. der Münchner Klinik..
Die Ausführungen zur Protonentherapie sind zu ungenau. In Abhandlungen und internationalen Meldungen wird über erfolgreiche Tumorbehandlung auf Bsis Protonentherapie berichtet(und das ncht nur am Auge). Neue Kliniken oder Klinikbereiche in z.B. München und Heidelberg mit entsprechendem Förderprogramm (z.B. unterstützt bzw. beratend Prof. Eggermont, Rotterdam)weisen seit einiger Zeit entsprechende Erfolge nach. Die Grundsätzliche Fragestellung ist, kann diese protonentherapie in dem von mir geschilderten Fall angewendet werden und welche Erfolgsaussichten sind damit verbunden? Und sind zusätzliche, begleitende Therapien und/oder op. Eingriffe notwendig. Die Kostenfrage stellt sich in diesem Zusammenhang überhaupt nicht, es steht die erfolgreiche Behandlung im Fordergrund.
AlsPrivatperson bekommt man nun einmal keine direkte Auskunft von z.B. der Münchner Klinik.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Erneut posten: Antwort kam zu spät.
antwort kam zu spät und nicht präzise genug. Inzwischen erfolgte stationäre Behandlung. Sorry, vielen Dank.