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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 19598
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe
28905844
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

diagnose bull ses pemphigoid in der mundschleimhaut. blasen

Kundenfrage

diagnose: bullöses pemphigoid in der mundschleimhaut. blasen werden immer mehr und größer.ich bin 35 jahre und weiblich. was kommt auf mich zu? was kann ich tun? kann sich dieser auf andere schleimheite z.b. der augen ausbreiten? welcher ist das genau? müssen nicht noch weitere untersuchungen stattfinden, um zu erkennen, welche art dies ist. muß ich damit rechnen, daß er immer mehr wird? kann ich an den folgen mit starken beeinträchtigungen rechnen. oder hört er vll. einfach auf und tritt nur vorrübergehend ein, z.b.in streßigen zeiten?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Hautkrankheiten
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

das bullöse Pemphigoid ist eine Autoimmunerkrankung. Sie befällt in erster Linie den Bauchbereich, Oberschenkel und Arme, in 20% der Fälle ist auch die Schleimhaut im Mund betroffen. Die Erkrankung kann in Zusammenhang mit der Anwendung von Medikamenten (z.B. Valium, oder Lasix) und auch begleitend bei bösartigen Erkrankungen auftreten, daher ist die genannte Suche nach einer Tumorerkrankung grundsätzlich notwendig. Die Therapie besteht in der Gabe von Cortisonpräparaten (Glucocorticoide), führt das zu keiner Besserung, kann man zusätzlich sog. Immunsuppressiva (z.B. Azathioprin, oder Methotrexat0 einsetzen, im Mund kommen auch antiseptische Lösungen zur Anwendung. Es handelt sich um eine chronische Erkrankung, die schubweise verläuft, man kann also leider nur die Symptome behandeln.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Nachtrag:
(leider habe ich die Erweiterung Ihrer Frage erst später gesehen).
der Nachweis der Erkrankung ist durch Nachweis von Autoantikörpern im Blut recht sicher zu führen. Bei sorgfältigen und regelmässigen, hautärztlichen Kontrollen lässt sich die Kranheit gut im Griff halten und zum Teil vollständig unterdrücken, zu einer Ausbreitung auf andere Bereiche kommt es dann recht selten.

MgG,
Dr. N. Scheufele

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