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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Gynäkologie
Zufriedene Kunden: 20460
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe
28905844
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Guten Tag, mir wurde von meinem Frauenarzt die Minipille

Beantwortete Frage:

Guten Tag,
mir wurde von meinem Frauenarzt die Minipille Microlut verschrieben (das erste Mal, dass ich jetzt mit Pille verhüte), da ich den Faktor V und somit ein erhöhtes Thromboserisiko habe.
Nachdem ich jetzt die Packungsbeilage gelesen habe, stellen sich mir noch einige Fragen.
1. Es wird in der Packungsbeilage doch auch auf ein erhöhtes Thromboserisiko hingewiesen, aber eher im Zusammenhang mit "kombinierten Pillen" und Microlut ist laut Beipackzettel keine davon. Ist das Risiko somit also bei Microlut unbedeutend?
2. Man soll diese Minipille durchgängig nehmen, aber es bleibt trotzdem bei einer Regelblutung. Ich habe auf unterschiedlichen Internetseiten, dass die Regelblutung auch komplett dauerhaft ausfallen kann und dies nicht schlimm wäre. Im Beipackzettel steht aber, dass bei mindestens 6 Wochen Ausfall der Blutung umgehend ein Arzt aufgesucht werden soll. Wäre es demnach also doch problematisch, wenn sie dauerhaft ausfällt?
3. Mich würde interessieren, wie die Minipille Microlut (Levonorgestrel) in der Gebärmutter wirkt. Hierzu stand im Beipackzettel nichts und im Internet habe ich wenige Informationen dazu gefunden. Das einzige was ich gefunden habe war, dass sie den Eisprung nicht verhindert, aber den Schleim im Gebärmutterhals so verfestigt, dass die Samen in der Zeit, wo die Frau nicht empfängnisbeteit ist, gar nicht erst durchkommen. Was ist aber wenn die Frau empfängnisbeteit ist? Gäbe es dann die Möglichkeit, dass die Samen durchkommen und evtl. ein Ei befruchtet würde? Anscheinend verändert die Gebärmutterschleimhaut sich auch so, dass sich ein befruchtetes Ei nicht einnisten könnte. Wie hoch wäre die Wahrscheinlichkeit in der fruchtbaren Zeit, dass überhaupt ein Ei befruchtet würde? Ist dies dann mit Sicherheit der Fall und würde es sich dann ja um einem verfrühten Schwangerschaftsabruch handeln, wenn sich das Ei nicht einnisten kann?
Vielen Dank ***** ***** Grüße
Schmidt
Gepostet: vor 30 Tagen.
Kategorie: Gynäkologie
Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Nachricht von JustAnswer auf Kundenwunsch) Sehr geehrter Experte, Ihr Kunde möchte ein Angebot von Ihnen über den zusätzlichen Service: Telefon-Anruf.
Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
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Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 30 Tagen.

Hallo,

bei einer solchen Minipille ist das Thromboserisiko allgemein gering, sodass die Anwendung in Ihrem Fall durchaus vertretbar ist.

Der Verlauf ist bezüglich der Blutung ist dabei unterschiedlich, sie kann längere Zeit ausbleiben, aber durchaus auch mal auftreten, ein Grund zur Sorge besteht dabei keinesfalls und auch ein Arztbesuch ist nicht notwendig.

Auch die Minipille verhindert neben dem Einfluss auf die Gebärmutterschleimhaut den Eisprung, die Sicherheit der Verhütung ist genauso gegeben wie bei einer kombinierten Pille.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. N. Scheufele

Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Vielen Dank für die schnelle Antwort.Nochmal eine Rückfrage zu dem Eisprung. Ich habe gelesen, das nur Minipillen mit Desogestrel, den Eisprung verhindern, die mit Levonorgestrel nicht. In meiner ist ja Levonorgestrel enthalten. Oder war das eine falsche Informationen?Noch eine allgemeine Frage dazu. Wenn man keinen Eisprung mehr hätte und auch die Gebärmutterschleimhaut sich verändert, wie kommt es, dass man dann während der Einnahme der Minipille noch seine Regelblutung hat?
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 30 Tagen.

Auch diese Pille verhindert den Eisprung. Die Blutung kann dennoch durch hormonelle Schwankungen auftreten.

Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 30 Tagen.

Sehr geehrte Patientin,

da Sie meine Antwort auf Ihre Frage gelesen, aber noch nicht bewertet haben, bitte ich Sie, mir mitzuteilen,

ob Sie weitere Informationen wünschen, oder ob noch Unklarheiten bestehen. Prinzip von justAnswer ist es,

die Arbeit der Experten durch positive Bewertung (3-5 Sterne) zu honorieren, wenn die Antwort zufriedenstellend war.

Vielen Dank.

MfG,

Dr. N. Scheufele

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