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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Gynäkologie
Zufriedene Kunden: 19980
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe
28905844
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Was kann man bei Vorzeitigen Wehen VOR der 20. Schwangerschaftswoche

Kundenfrage

Was kann man bei Vorzeitigen Wehen VOR der 20. Schwangerschaftswoche machen. Die Patientin hatte bereits eine stille Geburt und Ihr wurde aufgrund einer Zervixinsuffizienz eine Cerklage gelegt. Dabei wurde die Mac Donald Methode angewendet. Die Patientin hatte immer wieder starke Wehen, doch man gab nur Magnesium, was sich ja aber in der Praxis als eher unwirksam erwiesen hat. Leider gab es dann einen Blasensprung, die Patientin lag zu diesem Zeitpunkt schon im Krankenhaus. Dem Baby ging es zu diesem Zeitpunkt gut. man gab Ihr eine Antibiose, was auch richtig war. Fruchtwasser wurde jneu gebildet, ging aber immer wieder ab. Kind liegt trocken, ist aber gesund und munter. Nun hat man die Patientin nach Hause geschickt, obwohl sie noch Wehen hat und bei der letzten Untersuchung "die Plazenta nach unten gerutscht sei" wie es der behandelnde Arzt ausdrückte.
Ich habe zwar keine Medizinische Ausbildung, aber durch Recherchen im Internet und auch eigener Erfahrung mit Vorzeitigen Wehen und deren Behandlung, empfinde Ich diese vorm von Behandlung fragwürdig...
Die Patientin hat im Jahr davor durch eine Infektion Ihr Baby in derr 21. Woche still zur Welt bringen müssen.
Es gibt doch Mittel wie Spiropent oder auch Oxytocinantagonisten (Atosiban) womit man die Wehen gleich hätte behandeln können, Einen Blasensprung hätte man so eventuell verhindern können. Oder auch die Entlassung unter diesen ganzen ungünstigen Vorausetzung ist doch eher fahrlässig.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Gynäkologie
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo,

zu einem so frühen Zeitpunkt sind die Möglichkeiten der Wehenhemung leider recht begrenzt. In Frage käme neben Magnesium der Einsatz von Kalziumantagonisten, die Anwendung in der Schwangerschaft ist allerdings noch umstritten. Eine Weiterführung der stationären Überwachung hätte ich hier aber in jedem Fall auch für angebracht gehalten.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Erst einmal möchte Ich mich für die rasche Antwort bedanken...


Die Situation ist jetzt richtig in die Hose gegangen. Die Patientin war nicht mal ganz 24st. zu Hause und da ist es passiert! Man sagt, die Cerklage habe die Nabelschnur durchtrennt und der kleine ist nicht mehr am Leben. Sie haben die Cerklage nun geöffnet und siehe da, keinerlei Wehen mehr...


Die Geburt wird gerade eingeleitet und die junge Frau muss wieder ein Kind still gebären. Ich muss sagen Ich bin fassungslos und finde das mehr als fahrlässig das man Sie quasi vor die Türe gesetzt hat. Ich denke das hätte man verhindern können in dem man Sie da behalten hätte. Herumlaufen und Alltagsstress, das war doch klar das das schief geht.


 

Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 3 Jahren.
Es tut mir leid, dass es zu einem so tragischen Verlauf gekommen ist.
Wie gesagt kann ich die Entlassung der Patientin aus der stationären Betreuung in diesem Fall auch nicht nachvollziehen.

MfG,
Dr. N. Scheufele

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