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Dr. Schröter
Dr. Schröter, Frauenarzt
Kategorie: Gynäkologie
Zufriedene Kunden: 1158
Erfahrung:  Präventionsmediziner, Onkologisch verantwortlicher Arzt
67160449
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Gynäkologie hier ein
Dr. Schröter ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine Frage zu meinen PAP-Ergebnissen und

Kundenfrage

Hallo,

ich habe eine Frage zu meinen PAP-Ergebnissen und möchte gerne wissen, wie ich mich weiter verhalten soll bzw. was Sie an meiner Stelle tun würden:

Ich bin 33 Jahre und war bisher gynokologisch unauffällig. Kinder haben ich noch keine, möchte aber in den kommenden Wochen versuchen, schwanger zu werden.

Zu meiner Historie:

bis 2008 keine Vorbefunde
01.10.2008: PAP III D mit Verdacht auf Dysplasie I-II
12.01.2009: PP I-II
07.09.2009: PAP III D
17.03.2010: PAP III D mit empfohlener HPV-Diagnostik
15.04.2010: HPV-DNA/High risk: Positiv
17.01.2011: PAP II
16.09.2011: PAP I-II
10/2012: PAP IIID, Cintec positiv
01/2013: PAP IIID
09/2013: PAP II

Nun wurde ich im vergangenen Monat zur Kolposkopiesprechstunde geschickt. Es wurde eine Probe entnommen und eingeschickt.

Das Ergebnis ist:
PAP II, PG 4-3, M
Diagnose: persistierender PAP IIID

Ich weiss jetzt nicht, was ich machen soll. Mein PAP-Ergebnis ändert sich ständig, mal ist es ein PAP II, dann wieder ein PAP IIID. Beim letzten Ergebnis wieder ein PAP II. Ich möchte nun schwanger werden und eine Operation wirklich nur dann vornehmen lassen, wenn es unbedingt notwendig ist. Würde ich mein Kind gefährden, wenn ich nicht handle oder ist das Schwangerschaftsrisiko größer, wenn die die Operation durchführen lassen würde?

Es wäre übrigens möglich eine Laservaporisation vornehmen.

Wie würden Sie an meiner Stelle handeln? Würden Sie das Risiko der OP sowie das Risiko einer damit verbundenen Risikoschwangerschaft auf sich nehmen oder aber weiter abwarten, ob sich die Ergebnisse weiter stabilisieren? In den Zeiten, in denen ich einen PAP III D hatte, habe ich mich in starkem emotionalem Stress befunden (Staatsexamina, neuer Job). Kann das Ergebnis damit zusammenhängen?

Welche Risiken bringt eine Laservaporisation mit sich? Wann kann ich danach versuchen, schanger zu werden? Sind mit der OP Schmerzen verbunden? Gibt es Kliniken in Deutschland oder im Ausland die Behandlung spezialisiert sind?

Für eine gynäkologische Einschätzung wäre ich Ihnen dankbar. Wenn es andere Methoden als die einer Operation gibt, würde ich alles versuchen...

Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort...
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Gynäkologie
Experte:  Dr. Schröter hat geantwortet vor 3 Jahren.

Guten Tag,

 

bei Kinderwunsch und auffälligem therapiebedürftigem PAP-Abstrich ist die Laservaporisation zu empfehlen. Eine Konisation würde eventuell zu einer Muttermundsschwäche mit Frühgeburtsbestrebungen führen. Die Laserbehandlung kann in örtlicher Anästhesie durchgeführt werden. Es gibt Spezialpraxen oder aber auch Dysplasiesprechstunden an den Universitätskliniken. Ansonsten sind die Lasergeräte eher rar gesät.

Nach erfolgter Therapie können Sie nach dem Abheilen nach 6-8 Wochen ohne weitere Probleme schwanger werden.

 

Prinzipiell führt Stress zu einer Verminderung der Immunabwehr, so daß Viren oder andere Krankheitserreger leichter eine Krankheit provozieren können: Sie ist ein Zusammenhang zwischen PAP-Abstrich, Virusbefall und Streß durchaus denkbar.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Herr Dr. Schröter,


 


vielen Dank für Ihre Antwort. Diese Antwort wurde mir auch bereits von meinen Ärzten gegeben.


 


Grund meiner Anfrage war, dass ich eine unabhängige Einschätzung eines weiteren Artzes aufgrund der Historie wünsche. Es werden m.E. viele Operationen durchgeführt, die nicht notwendig sind. Bevor ich mich einem solchen Risiko unterziehe, möchte ich mich daher näher informieren und sich sein, dass es keine anderen Behandlungsmethode gibt. Da mein letztes Ergebnis wieder zu einem PAP II geführt hat, tendiere ich derzeit dazu, keine Lasertherapie durchzuführen.


 


Für eine detaillierte Stellungnahme bzw. Mitteilung über entsprechende Fachliteratur wäre ich Ihnen dankbar.


 


Vielen Dank!


 


 


 


 


 

Experte:  Dr. Schröter hat geantwortet vor 3 Jahren.

Guten Morgen, in diesem Fall würde ich das auch so vorschlagen. Entsprechende Fachliteratur sind z.B.:

 

Richard M. DeMay, Der PAP-Test

Coste J, Cochand-Priollet B, de Cremoux P et al. Cross sectional study of conventional cervical smear, monolayer cytology, and human papilloma virus DNA testing for cervical Screening

 

oder auch

 

Gynäkologische Zytodiagnostik von Dr. Nauth.

 

Alles Gute!

Experte:  Dr. Schröter hat geantwortet vor 3 Jahren.
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