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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Gynäkologie
Zufriedene Kunden: 20089
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe
28905844
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Gynäkologie hier ein
Dr.Scheufele ist jetzt online.

Ich bin weiblich, 43 Jahre alt. Seit etwa 2 Monaten fällt mir

Kundenfrage

Ich bin weiblich, 43 Jahre alt. Seit etwa 2 Monaten fällt mir an meiner linken Brust eine Delle unter der Brustwarze auf. Sie ist beim Anheben der Brust leicht, beim Anspannen stark sichtbar. ca. 3x2 cm. Die Haut ist verschiebbar, es ist, als ob dort einfach ein Stück Gewebe fehlen würde. Knoten kann ich keine ertasten. Deshalb war ich erst nicht sehr beunruhigt, ich hielt es eher für ein optisches Problem. Es ist zu sagen, dass ich eine schwere Brust habe (Körbchen D).Beim Recherchieren im Internet habe ich aber gelesen, dass Einbuchtungen genau so ein Symtom für einen Tumor sind, wie Knoten. Das hat mich sehr schockiert - ich habe gleich einen Termin für eine Mammographie vereinbart, der allerdings erst nächste Woche ist. Ich wäre froh, wenn Sie mir eine Einschätzung geben könnten - bin einfach sehr unruhig im Moment.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Gynäkologie
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

eine solche Einbuchtung kann durch bindegewebige Veränderung des umliegenden Gewebes (Fibrome) entstehen, die in der Regel harmlos ist. Eine Rolle bei der Entstehung spielen oft hormonelle Umstellungen, eventuell auch in Zusammenhang mit den bevorstehenden Wechseljahren. Auch Fettknoten (Lipome) können einen solchen Befund verursachen. Da Sie von einem verschieblichen Befund schreiben, der weder mit der umliegenden Haut verbacken, noch unregelmässig begrenzt ist, gehe ich ganz sicher nicht von einem bösartigen Hintergrund aus, Ultraschall und Mammografie werden das sicher bestätigen, sie sind der richtige Weg zur Abklärung und damit sind Sie auf der sicheren Seite.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
vielen Dank, XXXXX XXXXX mich ein wenig. Ich habe vor knapp einem Jahr auf eine Pille umgestellt, die durchgehend zu nehmen ist (Cerazette). Und ich habe im letzten Jahr über 10 kg abgenommen. Kann das einen Einfluss haben?
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 5 Jahren.
Der Gewichtsverlust spielt dabei weniger eine Rolle, die Anwendung von Cerazette kann aber durchaus zu einer solchen Veränderung des Brustgewebes führen. Auch dabei besteht dann aber kein ernster Grund zur Sorge.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Dr.Scheufele und weitere Experten für Gynäkologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
guten tag
heute war ich bei der mammographie und anschliessen wurde ein ultraschall gemacht. leider stellte der arzt eine veränderung fest, die er weiter abklären möchte. ich habe am donnerstag ein MRI und am freitag eine biopsie. das mri sollte dazu dienen, die veränderung klarer eingrenzen zu können. ist das üblich? ich bin nun sehr beunruhigt.
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

wenn man per Ultraschall und Mammographie den Befund nicht sicher abklären kann, ist die feingewebliche Untersuchung einer Gewebeprobe das richtige und notwendige Vorgehen. Dies dient Ihrer Sicherheit und damit erhalten Sie eine zuverlässige Diagnose.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
die gewebeprobe scheint mir plausibel und üblich. aber das MRI? es ist doch nichts weiter als eine weitere röntgenaufnahme meiner brust? ich habe gelesen, dass es auch häufig zu fehldiagnosen führt, weil es fast ZU genau ist.
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das MRI halte ich dabei auch für verzichtbar, eine sichere Aussage haben Sie in jedem Fall durch die Biopsie.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
soll ich noch mal nachfragen, ob das MRI wirklich notwendig ist? was für einen grund kann es haben, dass der arzt im spital darauf besteht (seine assistentin hat nachgefragt, ob es wirklich sein muss)? ich muss dazu in eine andere stadt fahren - weil alle geräte in meiner stadt besetzt sind.
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich würde es dann eher zunächst bei der Biopsie belassen, je nach Befund kann man dann immer noch über die Notwendigkeit weiterer, bildgebender Untersuchungen entscheiden.

MfG,
Dr. N. Scheufele

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