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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Gynäkologie
Zufriedene Kunden: 19579
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe
28905844
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Liebe Frau Dr.! Ich bin 51 jahre alt. Bei der letzten gyn.

Kundenfrage

Liebe Frau Dr.!
Ich bin 51 jahre alt. Bei der letzten gyn. Untersuchung vor 4 Monaten und dann nocheinmal vor 3 Monaten wurde bei mir eine 3 und eine 2cm große Zyste am re. Eierstock festgestellt.
Meine Zyklen verliefen anfangs noch regelmäßig, wenn auch alle 3 Wochen. Dann dauerte die Regel bis zu 2 Wochen und einmal bekam ich plötzlich eine ganz starke Zwischenblutung. Ich bat meinen Arzt um die 3 Monatsspritze. Außer, dass ich weinerlich wurde, völlig grundlos, zeigte diese Spritze keine Wirkung. Inzwischen habe ich seit 2 Monaten bis auf ein paar Tage Pause eine ganz leichte Dauerregel. Ich habe sonst keine Beschwerden und versuchte diese Dauerregel anzunehmen mit der Hoffnung, dass sie schon wieder mal aufhören würde. Jetzt habe ich sie schon 3 Wochen.... Jetzt habe ich noeinmal einen Termin mit einer Ärztin ausgemacht....alleine schon um die Größe der Zysten weiter zu verfolgen. Ist das normal, dass die Zyklen soo lange dauern können, wenn man im Wechsel ist?
Liebe Grüße!
Doris
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Gynäkologie
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo Doris,

in Verbindung mit den beginnenden Wechseljahren und auch durch Anwendung der 3-Monatsspritze kann es aufgrund hormoneller Schwankungen zu solchen Blutungsproblemen und auch zum zeitweisen Auftreten von Eierstockzysten kommen. Wenn die Blutung solange andauert, sollte aber dagegen vorgegangen werden, da sich der anhaltende Blutverlust sonst negativ auswirkt (Anämie). Ratsam wäre in dem Fall die Anwendung eines Hormonpräparates (Gestagen) für die Dauer von 10 Tagen, damit lässt sich das Problem in den meisten Fällen lösen.
Längerfristig würde ich zudem zur Einnahme eines Mönchspfefferpräparates (z.B. Agnucaston, rezeptfrei in der Apotheke) raten, das eine zyklusregulierende Wirkung hat.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele

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