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Dr. Schröter
Dr. Schröter, Frauenarzt
Kategorie: Gynäkologie
Zufriedene Kunden: 1158
Erfahrung:  Präventionsmediziner, Onkologisch verantwortlicher Arzt
67160449
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Dr. Schröter ist jetzt online.

Hallo, ich bitte Sie dringend um Rat! Ich habe seit fast 3

Kundenfrage

Hallo, ich bitte Sie dringend um Rat! Ich habe seit fast 3 Monaten Schmerzen im Unterleib und ein ständiges und starkes Brennen in der Scheide und in der Blase. War bereits mehrmals beim Frauenarzt und beim Urologen. Wurde im März wegen Eileiter und und Gebärmutterentzündung mit Arillin und Cefadroxil behandelt, obwohl immer alle Entzündungsparameter negativ waren. Bekam danach einen Pilz, den ich 2x mit Fluconazol und 1x mit Kadefundgin behandelt habe. Auch ein Krankenhausaufenthalt in der Gyn. war erfolglos. Im Urin sind auch keine Bakterien nachweisbar. Ich weiß nun leider nicht mehr weiter, da die Schmerzen nicht aufhören und mittlerweile schon bis in den Oberbauch und in den Rücken ausstrahlen. Beim Entleeren der Blase und noch ein paar Minuten später treten stärkere Schmerzen in der Blase auf. Eine Blasenspiegelung war unauffällig. Bitte helfen Sie mir weiter, denn ich weß nicht mehr zu welchem Arzt ich noch gehen soll und was ich noch tun kann! Könnte vielleicht ein Blasenpilz die Ursache für die Beschwerden sein? Ein MRT letztes Jahr im September war auch ergebnislos, da ich schon öfter in den letzten 2 Jahren ?Eileiterentzündung? hatte. Es waren und sind keine Erreger nachweisbar, oder Entzündungsparameter erhöht. Habe Seit mehreren jahren Morbus Basedow und Hashimoto, sowie ein PCO-Syndrom, welches mir aber bisher nie Beschwerden bereitete. Bin seit ca. 2 Jahren unter Hormonbehandlung mit Utrogest und Gynokadin, damit ich meine Regelblutung bekomme. Freue mich auf Ihre antwort, Mfg, F. MH.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Gynäkologie
Experte:  hoellering hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Morgen,

ich würde einen anderen diagnostischen Ansatz vorschlagen, weil Sie ja nun urologisch und gynäkologisch erfolglos therapiert wurden. Den Scheidenpilz hat ihnen die Antibiotikatherapie "eingebrockt", die Ihre Ärzte wahrscheinlich aus Verzweiflung versucht haben, weil es auch versteckte Infekte gibt. Ein Pilz in der Blase ist hier nicht vorstellbar, damit wäre auch die Spiegelung nicht unauffällig gewesen.

Ich denke an eine orthopädische Untersuchung. Die Nerven der unteren Wirbelsäzule strahlen ja in Unterleib und Beckenboden ein, so dass ihre Reizung auch das Gefühl des Blasenschmerzes auslösen könnte.

Viele Frauen (gerade unter Stress) haben ein solches Schmerzsyndrom auch auf Grund einer Beckenbodenverspannung. Diese kann man durch Beckenbodengymnastik deutlich bessern; weil man dabei lernt, den Beckenboden bewusst anzuspannen, lernt man auch, ihn zu entspannen. Das allerdings braucht natürlich ein paar Wochen. Stellen Sie fest, dass es Ihnen z. B. nach "ein bisschen viel Alkohol" besser geht, spricht das für ein Beckenbodenproblem. Auch Pilates ist hier hilfreich, sowie Entspannungsübungen und autogenes Training.
Experte:  Dr. Schröter hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bei immerwiederkehrenden Schmerzen im Unterleib ist bei ansonsten unauffälligen Umgebungsuntersuchungen eine dignostische BAuchspiegelung mit Abstrichentnahme aus dem Bauchraum indiziert. Dazu sollte Sie Ihr Frauenarzt in eine GYnäkologische Abteilung zur LSk einweisen. Aufgrund dieser Ergebnisse kann dann weiter eine Therapie aufgebaut werden.

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