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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Gynäkologie
Zufriedene Kunden: 20349
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Meine Tochter ist jetzt 22 Jahre und hat 8 Fibroadenome in

Kundenfrage

Meine Tochter ist jetzt 22 Jahre und hat 8 Fibroadenome in beiden Brüsten mit starken Schmerzen. Mit 18 wurde ihr schon ein anderer Tumor entfernt. Wer kann uns helfen?
LG Marion
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Gynäkologie
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Marion,

leider sind die Behandlungsmöglichkeiten in einem solchen Fall in der Tat recht eingeschränkt. Wenn noch nicht geschehen, würde ich zur Anwendung der Pille raten, dadurch wird die hormonelle Aktivität, die eine Rolle bei der Entstehung solcher Fibroadenome spielt, eingeschränkt. Lokal kann man gegen die Schmerzen zudem ein gestagenhaltiges Gel (Progestogel) einsetzen, auf pflanzlicher Basis kann zudem Mastodynon (rezeptfrei in der Apotheke) helfen.
Hat all dies keinen ausreichenden Erfolg, bliebe leider nur, ein operatives Vorgehen in Erwägung zu ziehen.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wir können sie doch nicht alle paar Jahre operieren lassen. Vor 2 Jahren waren es 5 Tumore, jetzt sind schon 8 daraus geworden. Die Pille hat sie von der Charitee bekommen, eine für stillende Mütter. Mit Crems haben wir auch schon probiert, nichts hilft. Meine Tochter hat schon 1 OP, 3 Stanzbiobsien hinter sich, das heißt auch, jedesmal eine Narbe. Bei uns liegt Krebs in der Familie, zwar kein Brustkrebs, dafür aner Lymhdrüsenkrebs bei 3 Verwanden. Alle von Opas Seite. Wie soll das nun weiterhehen?

LG Marion

Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Marion,

keine Sorge, unter sorgfältiger und regelmässiger Kontrolle ist ein Krebsrisiko auch in dem Fall sicher nicht zu befürchten, Fibroadenome sind immer gutartig.
Raten würde ich dann zur Umstellung auf ein anderes, eventuell etwas höher dosiertes Pillenpräparat. Das weitere Vorgehen muss dann von den Beschwerden abhängig gemacht werden, lassen sich diese auf konservativem Wege nicht im Griff halten, ist das operative Vorgehen leider wirklich die einzig mögliche Konsequenz.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Patientin,

da Sie meine Antwort auf Ihre Frage gelesen, aber noch nicht akzeptiert haben, bitte ich Sie, mir mitzuteilen, ob Sie weitere Informationen wünschen, oder ob noch Unklarheiten bestehen. Prinzip von justAnswer ist, die Arbeit der Experten durch anklicken von „akzeptieren“ zu honorieren, wenn die Antwort zufriedenstellend war. Vielen Dank.

MfG,
Dr. N. Scheufele