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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Gynäkologie
Zufriedene Kunden: 19284
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe
28905844
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Gynäkologie hier ein
Dr.Scheufele ist jetzt online.

Die Freundin meines Sohnes hat ihm im Juli per SMS mitgeteilt,

Kundenfrage

Die Freundin meines Sohnes hat ihm im Juli per SMS mitgeteilt, dass sie schwanger ist. Er war mit mir und einer Freundin von mir im Urlaub, ohne sie. Nun im November hat er es mir endlich erzählt. Sie sind beide 21. Er beim zusaätzlichen Wehrdienst sie im 2. Lehrjahr. Da ein Abbruch ja zu spät war, habe ich beiden zu einer Adoption geraten.
Mein Sohn hat mit seiner Freundin am nächsten Wochenende darüber geredet und plötzlich war am Monatag das Kind aus ihrem Bauch verschwunden, angeblich durch einen ambulanten Eingriff, wegen der Gefahr für Mutter oder Kind.
Ich vermute nun, dass sie ihn einfach nur haltn wollte und aus der Lüge nicht mehr rausgekommen ist. Für mich ist eine solche Vorgehensweise des Arztes nicht nachvollziehbar.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Gynäkologie
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

wenn die Freundin Ihres Sohnes im Juli von der Schwangerschaft wusste, muss sie jetzt im November ca. im 5.Monat (gewesen) sein. Wie Sie richtig feststellen, wäre dann ein Schwangerschaftsabbruch aus sozialer Indikation und auf legalem Wege nicht mehr möglich gewesen. Eine Beendigung der Schwangerschaft käme dann nur aus medizinischer Indikation, also bei leiblicher Gefahr für die Mutter in Frage, was im Grunde nur bei entsprechender, gravierender Vorerkrankung der Fall sein kann. Dann könnte die Schwangerschaft allerdings durch Geburtseinleitung auch ambulant beendet werden, selbst wenn dabei eine Kurznarkose angewandt würde. Aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht ist es leider sehr schwierig, in einem solchen Fall den genauen Verlauf in Erfahrung zu bringen.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte/r Patient/in,


da Sie meine Antwort auf Ihre Frage gelesen, aber noch nicht akzeptiert haben, bitte ich Sie, mir mitzuteilen, ob Sie weitere Informationen wünschen, oder ob noch Unklarheiten bestehen. Prinzip von justAnswer ist, die Arbeit der Experten durch anklicken von „akzeptieren“ zu honorieren, wenn die Antwort zufriedenstellend war. Vielen Dank.


MfG,

Dr. N. Scheufele

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Im Grunde genommen ist meine Frage beantwortet, aber wie kann ich meinen Sohn davon überzeugen, dass das Mädchen ihn zum narren hält, wenn sie sagt, sie hat eine Narkose bekommen, keine Vollnarkose und dann drei Tabletten geschluckt und anschließend hat sie sich selbst entlassen und keiner hat zu hause etwas bemerkt. Ich bin fassungslos, wie man so eine geschichte erzählen kann. Ich weiß echt nicht mehr, wie ich überzeugen kann. Ihre Eltern sollen davon nicht gemrkt haben, bis heute nicht.

Bitte helfen sie mir.

Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

bei einer so weit fortgeschrittenen Schwangerschaft ist das beschriebene Vorgehen wirklich kaum glaubhaft, zumal ja auch - wie beschrieben - eine medizinische Indikation, also eine entsprechende Erkrankung des Mädchens, für eine Unterbrechung vorliegen müsste. Zu einem solchen Zeitpunkt reicht die Gebärmutter zudem in etwa bis zum Nabel, sodass eine Nichtbemerken der Schwangerschaft ebenso recht unwahrscheinlich wäre.
Die Klinik muss in einem solchen Fall einen schriftlichen Befund an den behandelnden Arzt, oder die Patientin aushändigen. Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, dass Ihr Sohn seine Freundin um Einsicht in diesen Befund bittet. Wenn alles mit rechten Dingen zugeht, sollte sie keinen Grund haben, dies abzulehnen.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
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Dr. N. Scheufele

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