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gyndoc07
gyndoc07, Ärztin
Kategorie: Gynäkologie
Zufriedene Kunden: 955
Erfahrung:  Gynäkologie und Geburtshilfe
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gyndoc07 ist jetzt online.

wird eine Eklampsie, die im Verlauf einer Entbindung auftritt,

Kundenfrage

wird eine Eklampsie, die im Verlauf einer Entbindung auftritt, eventuell von einem Adenomyom ausgelöst???
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Gynäkologie
Experte:  gyndoc07 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag
ein Myom ist nicht Ursache einer Eklampsie, generell ist die Ursache nicht hinreichend bekannt. Es wird ein Zusammenhang mit spastischen Gefäßverengungen und dadurch anschwellen des Gehirns vermutet. Die Gefahr einer erneuten Eklampsie ist gegeben, aber durch entsprechende Vorsorgeuntersuchungen kalkulierbar. Der Blutddruck muß wöchentlich ab der 30 Woche kontrolliert werden und eine Doppleruntersuchung der Gefäße der Gebährmutter zur Risikoabschätzung alle 4 Wochen.


Wenn alles ausreichend beantwortet ist, klicken Sie bitte auf Akzeptieren -Danke
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für die Antwort!!!
Mein Problem ist nicht die Sorge um eine gerade laufende Schwangerschaft sondern um meine eigene Geburt.
Meine Mutter (bereits seit 8 Jahren verstorben) hat 1934 von meinem Bruder entbunden und hatte eine Eklampsie. 1939 kam meine Schwester auf die Welt und 1942 ich. Meine Vermutung ist, dass meine Mutter zwischen 1934 und 1939 zumindest eine Fehlgeburt hatte. Ich habe einmal erfahren, dass meine Mutter an einem Adenomyom operiert worden ist, weiß aber nicht wann. Aus verschiedenen Erinnerungsstücken heraus, vermute ich nun, dass zumindest ich nicht Sohn meiner Mutter sein könnte.
Experte:  gyndoc07 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ein Myom ist eine harmlose Vergrößerung von Muskelgewebe in der Gebährmutter. Es ist je nach Größe stöhrend bei einer Schwangerschaft, aber nicht gefährlich . Eine Erhöhte Fehlgeburtsrate kann daher kommen, wenn das Myom innen lag, dann ist es schwieriger für die Einnistung, wenn das Kind erstmal eingesnistet ist, dann wächst es ganz normal.
Myome werden operiert, wenn sie stören, dass heißt starke Regelblutungen verursachen oder Schmerzen oder druck auf die Blase.
Da Ihre Mutter schon verstorben ist, wäre die Abstammungsklärung über einen Gentest mit Ihren Geschwistern möglich ...aber teuer. Ihr Bruder war doch in einem alter in dem er sich erinnern müßte ob Ihre Mutter 1942 schwanger war....ein 8 jähriger bekommt doch mit ob Mamas bauch dick wird und wenn die Geburt losgeht...haben Sie Ihn mal gefragt?
War natürlich auch eine schwere Zeit damals.
Theoretisch wäre eine Schwangerschaft jedoch nicht ausgeschlossen.
gyndoc07 und weitere Experten für Gynäkologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
leider ist mein Bruder schon 1953 bei einem Lawinenunglück ums Leben gekommen und daher nicht mehr in ein Abstammungskalkül einzubeziehen. Meine Schwester ist auf eine solche Frage nicht ansprechbar. Sie kann sich auch deshalb nicht erinnern, da sie ab meinem sechsten Schwangerschaftsmonat bis nach der Entbindung von meiner Mutter getrennt gewesen war.
Ich habe schon versucht, von meiner Mutter Genmaterial zu finden - leider ohne Erfolg.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
bitte entschuldigen Sie mir, dass ich Sie mit meinen Fragen so löchern muss!!!

Meine Ansicht über dieses Adenomyom kommt aus einer Anmerkung meines Vaters vor vielen Jahren, 'meine Mutter hätte einmal einen "Zwillingsbruder" aus ihrer Gebährmutter entfernen müssen'. Meine Mutter hat einmal von einem Myom gesprochen.

Meine Mutter war sehr religiös (katholisch) und unsere Familie war wegen größerem landwirtschaftlichem Erbbesitz sehr familienbewußt, um nicht zu sagen 'familienstolz'. Sollte meine Mutter zu einer weiteren Schwangerschaft (nach meinem Bruder) nicht fähig gewesen sein, hätte sie sicher alles daran gesetzt, eine Freundin - ich nehme an eine jüdische Kollegin (Musikerin) - zu bitten, sich von meinem Vater an ihrer Stelle schwängern zu lassen. Das könnte meine Schwester sein und ich wäre nach meiner Theorie dann eine Eigenmächtigkeit meines Vaters gewesen.
Experte:  gyndoc07 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das ist ohne Zeitzeugen wohl nicht mehr klärbar! Einzige Möglichkeit wäre ein Gentest mit Ihren Geschwistern. Oder weitere Zeitzeugen befragen. Z.B. Medizinische Unterlagen.
Sie können auch den Frauenarzt Ihrer Mutter fragen, ob Sie noch eine Gebährmutter hatte oder ob diese Entfernt wurde und wenn wann das war....in den Akten wird so etwas vermerkt. Auch in Krankenhausunterlagen sollte soetwas bei Voroperationen drinstehen. Akten müßen bis zu 10 Jahre verwahrt werden, vielleciht haben Sie darüber noch eine Chance.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Liebe Frau Doktor,
ich danke XXXXX XXXXX herzlich dafür, dass Sie sich mit meinen Fragen, die nicht gerade in die Tiefe Ihres Fachgebietes gezielt haben, so ausführlich beschäftigt haben. Guter Rat ist teuer und so werde ich wohl auf Genanalysen meiner Schwester und von mir Rückgriff nehmen müssen, um Gewissheit zu bekommen.

Meine Ungewissheit ist erst nach dem Ableben meiner Mutter bei der Reflexion über unsere Beziehung im Leben zu einer störenden Gewissheit mit Fragezeichen geworden. Es würde vieles besser erklären.

Akten gibt es mit Sicherheit keine mehr, die auch nur trübe Hinweise geben könnten, da der Geburtshelfer unserer Familie schon vor 60 Jahren in hohem alter verstorben ist. Er war ein hervorragender Arzt, bester Freund der Familie und außerdem jüdischer Abstammung und war deshalb in den Jahren nach 1938 (Anschluß Österreichs) auf einen gewissen Vertrauensschutz durch meinen Vater angewiesen. Ich nehme an, dass die Mütter gleich bei der Geburt schon 'ausgetauscht' - auch amtlich - worden sind. Das war damals für meine Familie kein Problem - höchstens ein Scherz. Spuren amtlicher Natur oder Krankenakte sind keine mehr zu erhalten. Ich stoße nur auf eine Mauer des Schweigens und von Aktenverstoß. Das macht mich eben so mißtrauisch, wenn Sie verstehen.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag!
Liebe Grüße,

G. Aichbichler