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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Gynäkologie
Zufriedene Kunden: 20346
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe
28905844
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Sehr geehrte(r) Frau/Herr Doktor! Ich bin etwas ber 54

Kundenfrage

Sehr geehrte(r) Frau/Herr Doktor!

Ich bin etwas über 54 und hatte am 14.April d. J. nach der Regel die Pille abgesetzt, auf Anraten von meinem Gynäkologen, um nach gewisser Zeit den Hormonstatus zu überprüfen.
Am 2. Juni konstatierte er aufgrund meines Blutbild "Menopause". Wider Erwarten setzte aber am 26.8. wieder die Regel ein, und zwar urplötzlich und besonders vehement.
Danach wieder am 20. September. Mein Gynokologe meinte , es sei unwahrscheinlich, noch schwanger werden zu können, was mich bewog, auf Verhütungsmaßnahmen zu verzichten.
Ich wurde wie erwartet bis dato auch nicht schwanger, jedoch setzte jetzt - am 14. Nov, wieder wie aus heiterem Himmel stark die Regel ein.

Meine Fragen sind:

Ist dieser Verlauf beunruhigend - könnten z.B. eine Hormonfehlsteuerung oder sogár Krankheitssymptome gegeben sein?

Sind Verhütungsmassnahmen doch weiterhin zu empfehlen?

Wenn Verhütung weiterhin geboten ist, was würden Sie außer Pille und Condom empfehlen?

Hinweis: Ich bin kinderlos und möchte es auch bleiben, angesichts meines Alters.

Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort
Mit besten Grüßen
Renate Plecher-Widhalm
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Gynäkologie
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Frau Plecher-Widhalm,

anhand der Blutwerte kann man recht eindeutig feststellen, ob noch die Möglichkeit einer Schwangerschaft besteht, wenn Ihr Frauenarzt die Diagnose "Menopause" gestellt hat, sehe ich daher auch keinen Anlass mehr, weiter zu verhüten. Das Blutungsproblem ist durch hormonelle Regulationsstörungen bedingt, die in Zusammenhang mit den Wechseljahren recht häufig auftreten, ein Krankheitswert ist dem nicht beizumessen. Zunächst würde ich zur Anwendung eines pflanzlichen Mönchspfefferpräparates (rezeptfrei in der Apotheke) raten, das eine zyklusregulierende Wirkung hat. Tritt damit keine Besserung ein, wäre an den Einsatz eines Hormonpräparates zu denken, das für die Wechseljahre konzipiert ist und das Ihr Frauenarzt in Abstimmung auf Ihre Befunde auswählen sollte.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele