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iveschaaf
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Kategorie: Gynäkologie
Zufriedene Kunden: 2012
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Habe vor mehr als einem Jahr die Pille danach (Unofem) ca.

Kundenfrage

Habe vor mehr als einem Jahr die Pille danach (Unofem) ca. vier Wochen nach einer völlig problemlosen Fehlgeburt eingenommen. Der Arzt meinte ich solle noch 3-4 Monate mit einer erneuten Schwangerschaft warten. Bei mir ging es total schief. Hatte ein halbes Jahr lang schwerste Beschwerden (viel zu lange/starke Blutungen mit schmierbluten, Angst-/Panikattacken, Brustengegefühl, Getriebenheit, massive Schlafstörung, Stimmungsschwankungen, Schwächegefühl, Kraftlosigkeit) Zudem kam es bei mir in der Akutphase zu einer Hyperästhesie im Genitalbereich, die danach sofort in totale Hypästhesie umkippte. Seitdem ist das Gefühl im Genitalbereich und die sexuellen Funktionen (teilweise auch Blasenfunktion) schwer gestört. Überdies stellte sich ein "Karpaltunnelsyndrom" an den Händen ein. Außerdem war mein Progesteron für mehr als 7 Monate massiv unterdrückt (Werte zw. 5-7 am 21. Ztag). Die zweite Zyklushälfte dadurch um vier Tage verkürzt. Im 8. Folgezyklus nach der Einnahme kam dann das Progesteron urplötzlich und völlig überschießend wieder (Wert 20 am 21. Ztag). Dies führte jedoch zusätzlich zu Hypästhesien an Beinen und Händen. Von diesem "Tiefpunkt" aus, versucht sich nun mein Körper ganz langsam wieder einzupendeln. Allerdings leide ich noch immer unter viel zu langen und starken Blutungen mit schmierbluten. Die Sensibilitätsstörungen und das Karpaltunnelsyndrom sind etwas besser geworden, bestehen aber fort. Wie lange muss ich diese Qualen noch aushalten? Verliere langsam den Lebensmut. Gibt es Erfahrungswerte z.B. von Frauen nach IVF-Versuchen mit Downregulation?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Gynäkologie
Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

ich lese Ihren Beitrag nun zum x-ten Male und frage mich "Was will sie?" und "Wie kann man ihr helfen?"

Ich mache einfach mal einen Anfang....

Was mich befremdet, ist der Beginn Ihrer Frage. Man könnte den Eindruck bekommen, dass alles mit einer Tablette Unofem angefangen hat oder Unofem die Ursache des ganzen Problems ist. Ist das Ihre Auffassung? Wenn ja, würde ich dem gern widersprechen. Dass die einmalige Einnahme von Unofem all die geschilderten Auswirkungen hat, ist nicht anzunehmen. Das sollte man dann auch bei den weiteren Überlegungen trennen, um sich darüber klar zu werden, dass man andere Ursachen für die Beschwerden suchen muss.

Im Weiteren schildern Sie ein Karpaltunnelsyndrom, ebenfalls im Zusammenhang mit Ihren sonstigen Beschwerden. Aber auch dieser Zusammenhang ist vermutlich nicht gegeben. Ein Karpartunnelsyndrom kommt nicht von Hormonschwankungen. Allenfalls könnte es einen Zusammenhang geben üder den Umweg der Wassereinlagerung im Gewebe, die durch Hormone ausgelsöt ist und dann zum Karpaltunnelsyndrom führt. Eine solche Verknüpfung würde sich aber sofort wieder zurückbilden, wenn der Hormonspiegel sinkt und Sie beschreiben ja ein Auf und Ab Ihrer Hormone. Also unterm Strich ist es unwahrschienlich, dass das Karpaltunnelsyndrom etwas mit Ihrer Hormonsituation zu tun hat. Abgesehen davon, dass ein plötzlich auftretendes Karpaltunnelsyndrom an den Händen, also zur selben Zeit beidseitig, auch eher selten ist.

Ähnliches gilt für die Hypästhesien und Hyperästhesien, die Sie beschreiben und mit dem stark schwankenden Progesteronwert in Verbindung bringen. Eine solche Verbindung ist eigentlich nicht denkbar. Hypästhesien und Hyperästhesien sind Veränderungen, die durch Nerven hervorgerufen werden. Die Nerven sind empfindlicher oder weniger empfindlich als normal. Das wird nicht durch Progesteron gesteuert und ich wüsste jetzt auch nicht, wie das durch Progesteron hervorgerufen werden sollte.

Hypästhesien und Hyperästhesien und Karpaltunnel sind Probleme mit den Nerven, die im ersten und zweiten Fall nicht wie vorgesehen auf Reize reagieren und im dritten Fall eingeklemmt werden (das ist die Definition des Karpaltunnelsyndroms). Es führt wahrscheinlich nicht weiter, diese im Bereich von Hormonschwankungen oder gar der Unofem zu suchen.

Sie schreiben dann, dass Ihr Körper sich so langsam erholt, was ja dafür spricht, dass Sie auf dem richtigen Weg sind. In wiefern passt das zu Ihrer Frage, wann Ihre Qualen zuende sein werden.

Dr. Schaaf


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