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Dr. Dathe
Dr. Dathe, Frauenarzt
Kategorie: Gynäkologie
Zufriedene Kunden: 142
Erfahrung:  Spezialisiert auf Schwangerschaft, Krebsvorsorge, Brustdiagnostik (Mammographie)
48200022
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Dr. Dathe ist jetzt online.

bei mir ist ein Mamma-ca diagnostiziert, und operiert worden.

Kundenfrage

bei mir ist ein Mamma-ca diagnostiziert, und operiert worden. Anschließen soll sich nun eine Radiatio und eine 5-jährige Hormonbehandlung. Vor 12 Jahren habe ich ein Ovarial-ca gehabt, wurde erfolgreich mit einer Total- op und einer 3- Komponentenchemo geheilt.
Da ich Rheumatiker bin und außerdem nach einer Lungenembolie eine schwere Pulmonale Hypertonie als Grunderkrankung habe , stellt sich nun die Frage, welches der beiden gängigen Antihormonpräparate für mich besser verträglich ist. Kann man die Emboliegefahr vernachlässigen oder muß ich den Teufel gegen den Bezelbub tauschen und die sehr wahrscheinlich auftretenden Starken Gelenkschmerzen zu meinem schweren Rheuma noch dazu in Kauf nehmen. Meine Ärzte sind ziemlich ratlos.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Gynäkologie
Experte:  Dr. Dathe hat geantwortet vor 6 Jahren.

Vorbemerkung zur AGB: bitte beachten Sie, dass eine Antwort eines Experten keinesfalls eine individuelle Arztberatung ersetzt.

Sehr geehrte Patientin,

bitte entschuldigen Sie die Verzögerung bei der Beantwortung Ihrer Frage.

Eigentlich sollten die Ärzte nicht ratlos sein, denn ein Blick in den Beipackzettel (bzw. Fachinformation wie z.B. hier http://www.mammakarzinom-info.at/files/arimidex_fachinformation.pdf) von einem Prärarat (hier Anastrozol= Arimidex) zeigt keine Kontraindikation bei Ihren vorherigen Erkrankungen. Eine Risikoerhöhung für Thrombose bzw. Embolie ist ebenfalls nicht gegeben. Die ergibt sich auch aus dem Wirkmechanismus als "Anti-Östrogen", denn es sind ja die Östrogene die ein Thromboserisiko erhöhen.

Allerdings müssen Sie mit Gelenkschmerzen rechnen. Dies gilt allgemein für alle diese "Aromatasehemmer" (es gibt noch Letrozol = Femara und Exemestan = Aromasin). Dazu werden ggf. protektive Medikamente gegeben. Denkbar wäre natürlich auch eine Antihormontherapie mit dem traditionellen Tamoxifen, das ja keine solchen Gelenkbeschwerden verursacht aber da besteht (laut Beipackzettel) eine gewisse Thrombosegefahr.

Mein Rat wäre die Therapie bei entsprechender Notwendigkeit (Indikation) in jedem Fall zu beginnen. Absetzen oder umstellen kann man je nach Beschwerden (kann ja individuell ganz unterschiedlich sein) immer noch.

Ich hoffe mit dieser überraschend einfachen Erklärung zur Thrombosegefahr weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen alles Gute.

Experte:  Dr. Dathe hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,
da Sie die Antwort gelesen haben bitte ich Sie um Mitteilung falls noch Fragen offen sind. Ansonsten beruht das Prinzip von "justanswer" darauf hilfreiche Antworten mit "Akzeptieren" abzuschliessen.
Vielen Dank.

Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo, Herr Dr. Dathe,ich
kann nicht gerade behaupten, daß mir Ihre Antwort weitergeholfen hat.
Der Hinweis darauf, daß meine Ärzte, ein Proffessor (
Kardiopulmologe) und zwei Oberärzte ( Onkologen und Gynäkologen) den
Beipackzettel lesen müssten, um den Wirkmechanismus der Medikamente
einschätzen zu können und eventuell auftretende Nebenwirkungen mit den
zahlreichen anderen Medikamenten, die ich für meine anderen
Grunderkrankungen einnehmen muß, überblicken zu können, ist nicht gerade
dazu angetan, mir Hilfestellung zu geben. Aber ich verstehe natürlich
nun ,daß es unmöglich ist, per Internet einen Rat einzuholen, da man die
ganze Komplexität gar nicht schildern kann und Sie als Arzt natürlich
immer Maximaltherapie empfehlen müssen. Erst mal mit der Therapie
beginnen und dann evt. umstellen oder abbrechen ist auch nicht die
Lösung meines Problems. Einen Versuch, mir im Internet Rat zu holen,
werde ich nicht wieder starten, denn mir ist nun klar,daß das gar nicht
funktionieren kann.Nichts für ungut, Ihre
Bezahlung in Höhe meiner Anzahlung bekommen Sie natürlich.Cornelia Alexandra Drägert
Experte:  Dr. Dathe hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo Frau Dr. Drägert,

jetzt bin ich überrascht, dass Sie vom Justanswer Team sind und die Beratung hier dennoch unbefriedigend finden!?

Gerne würde ich noch im Gespräch mit Ihnen über die Qualität meier Antwort bleiben. Ihre Frage blieb ja vielleicht gerade wegen der Komplexität ziemlich lange unbeantwortet.

Ich habe Erfahrung in der Onkologie und habe zudem einfach weiterrecherchiert.

Und deshalb kann man eine Antwort, wie geschehen, auf den Punkt bringen. So hätte ich in der Praxis auch beraten.

Zudem würde mich Interessieren was die Kollegen nun definitiv empfohlen haben?

 

Wenn die Antwort NICHT weitergeholfen hat brauchen Sie natürlich im Sinne von justanswer NICHT zu bezahlen...

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