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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Gynäkologie
Zufriedene Kunden: 20608
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe
28905844
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Hallo, ich bin 56, schlank, sportlich und habe eine vererbte

Kundenfrage

Hallo, ich bin 56, schlank, sportlich und habe eine vererbte Bindegewebsschwäche. Vorgestern abend habe ich am Schweideneingang eine Haut"blase" ertastet, die beim blick in den Spiegel rosa aussah . sich aber leicht wehschieXXXXX XXXXXeß. meine Mutter hat seit Jahren ein pessar, meine großmutter hatte es ebenfalls - beide wg. Gebährmuttersenkung. Ich möchte eigentlich keine OP und würde ebenfalls zu einem Pessar neigen - die Frauenärtze meiner Mutter haben aber immer schon leicht pikiert reagiert, weil es wohl für sie sehr unangenehm ist, alle 6 Wochen das Pessar zu wechseln. Wie ist denn da jetzt der Srand der Dinge, auf was muss ich mich vorbereiten? Gibt es eine OP durch die Scheide mit Straffung der Bänder z.B.?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Gynäkologie
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

wenn man davon ausgeht, dass das Problem bei Ihnen eine Gebärmuttersenkung ist, kann man zunächst versuchen, durch konsequente Beckenbodengymnastik eine Besserung zu erzielen. Hat das keinen ausreichenden Erfolg, käme ein operatives Vorgehen in Frage, wobei sich die Methode nach der Ausprägung des Befundes richtet. Je nachdem kann man eine Scheidenplastik (Kolporraphie) auf vaginalem Wege durchführen, auch eine Bauchspiegelung ist dabei zum Teil einsetzbar. Liegt bereits ein Gebärmuttervorfall vor, wäre die zusätzliche Entfernung des Uterus notwendig, was aber auch vaginal möglich ist. Die Anwendung von Pessaren ist auf Dauer doch recht umständlich und sollte nur eine Art "Notlösung" darstellen. Ihr Frauenarzt kann anhand Ihres Befundes feststellen, welche Lösung in Ihrem Fall die Geeignetste wäre.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele