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ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Grundstücksrecht
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Erfahrung:  Auf diesem Gebiet habe ich mehrere Mandate bearbeitet
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Die 80. Geburtstagsfeier meines Vaters fand in einem der

Diese Antwort wurde bewertet:

Die 80. Geburtstagsfeier meines Vaters fand in einem der angesehensten Restaurant der Stadt Idar- Oberstein statt.
Diese wurde, durch die massiven Bässe der hauseigenen Disco, direkt unterhalb der Räumlichkeiten der Geburtstagsfeier, so gestört, dass eine Unterhaltung am Tisch nicht mehr möglich war. Die Beiträge der reden , sowie die vibrierenden Tische waren ein Zumutung. Trotz mehrfacher direkter Bitte die Bässe zu reduzieren, so dass die Feier in Ruhe stattfinden kann, wurde vom Geschäftsführer nicht durch geführt. Das Essen wurde nicht wie vereinbart geliefert und die Zusammenstellung war ebenfalls falsch. Dies sind nur einige Gründe warum ich ich an Sie wende.
Hier meine Frage:
Muss ich die Rechnung zu 100 % bezahlen?
Kann ich Abzüge verlangen?
Bis jetzt habe ich keine Entschuldigung erhalten und eine Rechnung, die Diverses? in Rechnung stellt?
Bitte helfen Sie mir, denn mein Vater ist seit diesem Erlebnis (21.12.2017) fast dem Herzinfarkt nahe.
Vielen Dank
Ihre Antje Hinrichs

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Unter Zugrundelegung Ihrer Mitteilungen zum Sachverhalt sind Sie in der Tat berechtigt, Abzüge an dem Rechnungsbetrag vorzunehmen.

Der Gastwirt war verpflichtet, die Dienstleistung im Rahmen der Feier so zu erbringen, wie dies vertraglich vereinbart worden war.

Wurde das Essen daher nicht wie vereinbart geliefert, und entsprach auch die Zusammenstellung des Menüs nicht den zuvor getroffenen Absprachen, so lag ein Sachmangel hinsichtlich des Essens vor, der Sie berechtigt, von Ihren gesetzlichen Gewährleistungsrechten Gebrauch zu machen (§§ 434 ff. BGB). Sie können daher den in Rechnung gestellten Betrag in angemessener Weise mindern.

Gleiches gilt für die permanente Lärmeinwirkung, der Sie ausgesetzt waren: Auch dieser Umstand berechtigt Sie zu einer Minderung des Rechnungsbetrages.

In Anbetracht sämtlicher von Ihnen geschilderter Mängel und Fehlleistungen erscheint hier eine Minderung des Rechnungsbetrages von mindestens 15% als angemessen.

Weisen Sie daher den vollen Rechnungsbetrag schriftlich und nachweisbar (Einschreiben) unter ausdrücklicher Berufung auf die hier dargestellte Rechtslage zurück, und teilen Sie mit, dass Sie den Rechnungsbetrag angesichts der Mängel des Essens und der nicht vertragsgemäßen Erbringung der gesamten Dienstleistung in Höhe von 15% mindern!

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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