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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Grundstücksrecht
Zufriedene Kunden: 26428
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Wir wollen unser bebautes Grundstück verkaufen

Kundenfrage

Guten Abend,
wir wollen unser bebautes Grundstück verkaufen - aus dieser Tatsache heraus bekamen wir anwaltliche Post unseres Nachbarn, in dem man uns mitteilte, das wir eine Garage nutzen (unsere eigene), die aber mit ca. 3m2 das Nachbargrundstück überbaut. Dieser Überbau ist nach §912 1BGB vom Nachbarn zu dulden, jedoch wäre er berechtigt, eine Überbaurente zu verlangen. Gelesen habe ich nun, das sich die Überbaurente aus dem Bodenpreis zum Zeitpunkt der Überbauung berechnet. Was ist wenn dieser Zeitpunkt nicht mehr exakt bzw. gar nicht mehr zu bestimmen ist? Wie berechnet sich dann die Überbaurente?
Gruß
Der ***
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Grundstücksrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Es ist richtig, dass für die Überbaurente gemäß § 912 Abs 2 S 2 BGB die Zeit der Grenzüberschreitung, also der Errichtung des Überbaus bzw der nachträglichen Grundstücksteilung (BGH NZM 2014, 724 Rn 7 ff mwN). maßgeblich ist.
Wenn nun weder Sie noch der Nachbar den Zeitpunkt des Überbaus bestimmen können, dann muss der Zeitpunkt durch einen Sachverständigen ermittelt werden.
Dies kann dadurch geschehen, dass Sie und der Nachbar sich auf einen Gutachter einigen oder aber der Nachbar eine Bestimmung der Überbaurente durch das Gericht beantragt. In diesem Falle wird das Gericht einen Gutachter bestimmen, der den Errichtungszeitpunkt festlegen wird.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
konnte ich Ihnen behilflich sein?
Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung (lachender Smilie, Sterne) sehr freuen.
Ansonsten fragen Sie gerne nach!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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