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SchiesslClaudia
SchiesslClaudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Grundstücksrecht
Zufriedene Kunden: 16935
Erfahrung:  Rechtsanwältin, zwei Fachanwaltstitel, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch, 20 Jahre Berufserfahrung
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SchiesslClaudia ist jetzt online.

Hallo, Wir haben ein Haus mit grundstück vermietet. Müssen

Kundenfrage

Hallo, Wir haben ein Haus mit grundstück vermietet. Müssen wir die bisherige Zufahrt bzw. Zugang zum Haus statt Sand- und Lehmboden teeren oder pflastern lassen ? Ist die Gefahrenquelle des ausrutschen bei nassen Wetter zu beseitigen von uns als Vermieter ?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Grundstücksrecht
Experte:  SchiesslClaudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
ehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:^

Wenn Sie das Haus so wie es ist mit dem Lehmboden und Sandboden vermietet haben, dann sind Sie gegenüber dem Mieter nicht verpflichtet, diese Gefahrenquelle zu beseitigen.

Ein Mangel der Mietsache ist ja nicht gegeben, denn das Haus wurde ja so vermietet.

Allerdings empfehle ich, den Mieter auf die Gefahr des Ausrutschens hinzuweisen.


Dieser mag dann eigene Vorkehrungen treffen.



Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen


Bitte fragen Sie sehr gerne nach


wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung

danke
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,


 


nett aber reicht nicht.


Wir haben einen Wasserschaden, sprich es wurde der Hof bzw. Zugang zum Haus aufgebudelt. vorher war hier teer bzw. fester Boden. Jetzt wurde dies mit Kies aufgeschüttet. Dies ist bereits vor Vermietung passiert. angedacht war eine Aufschüttung mit Kiesel, da wir aber nur 50 % Eigentümer sind, tragen wir nicht alles alleine und werden dies nicht durchführen. Dies ist dem Mieter auch bekannt. Jetzt kommt der Mieter und verlangt eine Lösung, damit hier keiner stürzen kann aufgrund des nassen Bodens.


Was jetzt ?


 


Danke für eine entsprechende Antwort.


 

Experte:  SchiesslClaudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihren klärenden Nachtrag.


Sie müssen hier unterscheiden zwischen Ihren Pflichten dem Mieter gegenüber und Ihren Pflichten als Grundstückseigentümer


Zunächst mietrechtlich

Wenn die Einfahrt lediglich ein provisorischer Zustand ist und nicht seit jeher nur ein Lehmboden vorhanden ist, kommt es darauf an, was mit dem Mieter vereinbart wurde.

Konnte er davon ausgehen, dass der Zustand behoben wird oder wurde es ihm ausdrücklich mitgeteilt, dass das Haus in diesem Zustand vermietet wird.

So wie Sie mir das geschildert haben ist letzteres der Fall.

Er wird sich also damit abfinden müssen.

Zudem besteht die Schwierigkeit, dass es sich hier um eine baulichen Maßnahme handelt, die Sie nicht ohne Zustimmung des anderen Eigentümers werden durchsetzen können.




Nun als Eigentümer


Allerdings treffen beide Eigentümer des Grundstücks unabhängig davon eine Verkehrssicherungspflicht.


Wenn es wirklich so ist, dass es sich nicht einfach um einen ungeteerten Weg handelt, sondern wenn hier eine reale Gefahr besteht, trifft beide Eigentümer die Pflicht hier besondere Vorkehrungen zu treffen.


Diese Pflicht können Sie nur eingeschränkt auf Dritte, wie ZB den Mieter übertragen und Sie können sich nur eingeschränkt davon freizeichnen, zB durch irgendwelche Hinweisschilder.


Wie stark die Gefahr ist, dass hier jemand ausrutscht können nur Sie selbst beurteilen.



Wenn ich helfen konnte bitte ich um eine positive Bewertung


Experte:  SchiesslClaudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


bitte teilen Sie mir mit, was einer positiven Bewertung entgegensteht

erst dann werde ich vergütet, vielen Dank