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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Grundstücksrecht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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RAScholz ist jetzt online.

Vor ca. 4 Jahren haben neue Nachbarn auf der Nachbarparzelle

Kundenfrage

Vor ca. 4 Jahren haben neue Nachbarn auf der Nachbarparzelle gebaut. Sie haben den gesetztlichen Grenzabstand nicht eingehalten. Sofort bei Erstellung der grenzwidrigen Baute (Autowendeplatz) und Böschung haben wir die Bauherrschaft und die Gemeinde über die Verletzung der Grenzabstände informiert. Die Gemeinde hat uns immer versichert, dass wir nichts schriftliches machen müssten, sie seien da am Ball.
Vor einem Monat hat uns die Gemeinde nun mitgeteilt, dass die Gemeinde und der Architekt der Bauherrschaft einen Fehler gemacht hätten und das Bauvorhaben irrtümlicherweise so genehmigt wurde. Letztes Jahr hat die Gemeinde diverse Punkte bei der Bauherrschaft bezügl. Haus reklamiert, u.a. den Rückbau des nicht gesetzeskonformen Autowendeplatzes (hinterfüllte Wurfsteinmauer) und Böschung. Da die Bauherrschaft Einsprache erhob, landete die ganze Angelegenheit beim Regierungsrat. Dieser hat nun entschieden, dass ein Rückbau unverhältnismässig sei.
Wir sind die direkt betroffenen Nachbarn und wurden bei der ganzen Sache übergangen. Das Baugesuch haben wir dazumall nicht eingeshen, in der Annahme dass der Architekt und die Gemeinde die Grenzabstände professionell prüfen werden. Sofort bei Erstellung des Überbaus haben wir die Bauherrschaft und Gemeinde informiert. Aus diesem Grunde insistieren wir auf einen Beseitungsanspruch. WAS KÖNNEN WIR TUN?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Grundstücksrecht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gegen die Entscheidung des Regierungsrates gibt es ein Rechtsmittel. Bei der Entscheidung der RP dürfte es sich um einen Widerspruchsbescheid gehandelt haben.

Nachdem es sich bei den Normen über den Grenzabstand um drittschützende Normen handelt, haben sie gegen den Bescheid nunmehr das Rechtsmittel der Klage vor dem Verwaltungsgericht. Die Rechtsmittelfrist ist ein Monat ab Zustellung des Bescheides.

Ich hoffe, weitergeholfen zu haben. Bei Unklarheiten fragen Sie nach. Wenn Ihnen die Antwort weitergeholfen hat, bitte ich, die Antwort gemäß den Vorgaben dieser Plattform zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Der Entscheid des RR wurde bereits im Juli 2010 gefällt, die Gemeinde hat uns erst anfangs September 2010 über die Antwort informiert. Daher ist die einmonatige Frist längst abgelaufen. Können wir aber trotzdem Klage beim Verwaltungsericht einreichen, auch wenn wir im 2010 nicht direkt die klagende Partei waren (sondern die Gemeinde)? Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass wir in der CH wohnhaft sind. Besten Dank für Ihren Bescheid.
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

nachdem ich erst jetzt sehe, dass Sie aus der Schweiz kommen, kann ich Ihnen nur empfehlen, einen RA vor Ort aufzusuchen, um die Sache weiter zu verfolgen.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Da Sie mir nicht weiterhelfen konnte, bitte ich Sie, mein Guthaben zurückzuvergüten. Besten Dank für Ihr Verständnis.

Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

hierfür melden Sie sich an

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Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt

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