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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Grundstücksrecht
Zufriedene Kunden: 17086
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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Aus einem Nachlass wird ein Haus verkauft. Vor dem beurkundenden

Kundenfrage

Aus einem Nachlass wird ein Haus verkauft. Vor dem beurkundenden Notar erscheinen neben dem Verkäufer nur 2 der 3 Nachlasserben. Der 3. hat mehrfach bekundet, dass er mit dem Verkauf des Hauses einverstanden ist. Der Notar beurkundet den Kaufvertrag mit dem Hinweis in der Urkunde, dass der Bevollmächtigte (einer der beiden Erschienen) eine ordnungsgemäße Genehmigung des Nichterschienenen nachzureichen hat. Der Nichterschienene hat es sich mittlerweile anders überlegt und erteilt die Genehmigungserklärung nicht.

- Ist ein Kaufvertrag zustande gekommen?
- wer trägt die Kosten die der Käufer, der Immobilienvermittler und der Notar geltend evtl. geltend machen?

Roland Maier
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Grundstücksrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

- Ist ein Kaufvertrag zustande gekommen?

Nein, es ist kein Kaufvertrag zustande gekommen, da nicht alle Vertragsparteien eine entsprechende Willenserklärung abgegeben haben.

- wer trägt die Kosten die der Käufer, der Immobilienvermittler und der Notar geltend evtl. geltend machen?

Hier kann man die dritte Person, die es sich anders überlegt hat, in Haftung auf die vergeblich aufgewendeten Kosten nehmen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
In welcher Form kann ich den Nichterschienen verpflichten, für die erstandenen /entstehenden Kosten zu haften?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Dieser hat zugesagt, dass er mit dem Verkauf einverstanden ist.

Daher haben Sie im Vertrauen entsprechende Veranlassungen getroffen.

Aufgrund der Meinungsänderung sind diese Kosten vergeblich aufgewendet, sodassder Dritte diese ersetzen muss.

Beziffern Sie den Schaden und machen diesen schriftlich geltend.