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Jason2016
Jason2016, Rechtsanwalt
Kategorie: Grundstücksrecht
Zufriedene Kunden: 7722
Erfahrung:  Immobilienökonom
33364821
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Jason2016 ist jetzt online.

Guten Abend,unsere Frage 2005 haben wir ein Einfamilienhaus

Kundenfrage

Guten Abend,unsere Frage:2005 haben wir ein Einfamilienhaus Baujahr 78 gekauft.Gleich neben dem Haus war ein Betrieb.Es gehörte alles zusammen und stand bereits einige Jahre leer:Wohnhaus,Sägewerk,Zimmerei.Wir hatten vor dem später zustande kommenden Kauf zunächst beim Verkäufer lediglich nach einer Vermietung gefragt, und dies auch nur für das Wohnhaus,ohne den angrenzenden Betrieb. Im weiteren Verlauf bot uns der Verkäufer an,das ganze Anwesen, also Wohnhaus,Sägewerkhalle und weitere dazugehörige Grundstücke zu kaufen.Und zwar ohne Eigenkapital bzw. Sicherheit mit mtl. Rate von 1000 Euro.Es kam zu einer Besichtigung. Besichtigt wurden das Wohnhaus, die Sägewerkhalle (400 m2) und der Keller des Wohnhauses.Ein paar Wochen später wurde der Kaufvertarg beim Notar gemacht.Nach dem Kauf stellten wir im Laufe der Zeit immer wieder Mängel fest. Wir haben diese nicht reklamiert und größtenteil selbst beseitigt. Weiterhin haben wir unter der Sägewerk-Halle zahlreiche Kellerräume entdeckt,die uns bei der Besichtigung nicht gezeigt wurden, darunter auch einen komplett Öl/Abgase verschmutzen Raum, in dem anscheinend einst ein Aggregat stand.Weiterhin befanden sich in den Kelleräumen unmengen an Schrott/Müll usw.Auch das haben wir bislang nicht reklamiert. Den "ölverseuchten" Raum halten wir seitdem verschlossen.Nun haben wir kürzlich eine weitere Entdeckung gemacht.Es roch schon immer etwas nach Öl in der Halle,jedoch in den letzten Tagen stärker - offensichtlich wegen dem heißen Wetter.Wir suchten etwas herum und stellten fest,dass der Geruch aus einem kleinen 40x40cm Holzdeckel auf dem Betonboden in der hinteren Ecke der Halle kam.Den Deckel haben wir schon vorher gesehen.Es befindet sich Schmutz und Sägemehl bis oben hin darin.Wir hielten es für eine Sägemehlgrube des früheren Betriebes und schenkten ihm deshalb die ganze Zeit keine Bedeutung. Nach einigem Suchen fanden wir einen kleinen Zugang hinter der Halle unter einer Treppe versteckt.Es ist eine kleine verrostete Eisentüre (ca. 70x70cm).Sie ließ sich mit etwas Kraftanwendung öffnen.Zum Vorschein kam ein großer (ca. 10m) langer Öltank aus Metall mit einem Fassungsvermögen von mehreren 10t Litern.Der Tank ist stark verrostet und hat bereits ein kleines Leck aus dem auch schon Öl ausgetreten ist.Der Geruch ist bedrohlich. Wir wußten nichts von diesem Tank vor dem Kauf und bis vor kurzem.Der Verkäufer hatte ihn uns nicht erwähnt bzw. nicht gezeigt, wie er uns auch die oben erwähnten anderen Kellerräume nicht gezeigt hatte.Nach dem Anblick dieser erheblichen Altlast war natürlich schluß mit nicht reklamieren. Wir haben den Verkäufer über den Tank informiert.Noch ein Wort zum Verkäufer.Der Betrieb ging in Insolvenz und der Verkäufer kaufte das gesamte Anwesen ca.2003 in einer Zwangsversteigerung,versuchte 2 Jahre vergeblich eine Vermietung bzw. einen Verkauf. 2005 nahmen wir wie erwähnt Kontakt zum Verkäufer auf. Im Kaufvertrag steht,dass dem Verkäufer keine Altlasten bekannt sind.Wir denken jedoch,dass dem Verkäufer die Existenz des Tanks und auch der Zustand der anderen uns nicht gezeigten Kellerräume bekannt gewesen sein müssen.Da es eine Zwangsversteigerung war, hat doch bestimmt der Ínsolvenzverwalter das gesamte Inventar aufgenommen, oder? Heute hat sich der Verkäufer auf unserer Reklamtion von vor zwei Tagen gemeldet.Er sei ebenso überrascht wie wir, wußte nichts von dem Tank und wenn wir noch weitere "versteckte" Räume finden würden, auch diese würde er bestimmt nicht kennen. Er sei selbst nur 3 mal im Haus/Anwesen gewesen: 1 mal mit uns, 1 mal wegen Strom abschalten und einmal als er die Schlüssel nach seinem Kauf nach der Versteigerung geholt hatte.Er hätte mit seinem Anwalt geredet,der hätte gesagt,dass er nichts zu befürchten habe.Er würde uns auch keinen Brief über seinen Anwalt senden lassen,sondern nimmt mit uns Kontakt auf um eine Lösung zu suchen,z.b. wenn es nicht so eilt, den Tank noch stehen lassen oder evtl. absaugen lassen.Er habe sich erkundigt bei dem Vorbesitzer,der Tank wäre angeblich schon jahrelang leer. Nachdem was wir gesehen haben befindet sich noch eine erhebliche Menge darin und es ist ja bereits Öl in den Tankraum ausgelaufen.Auch hätte der Vorbesitzer gesagt, es gab beim seinerzeitigen Einbau des Tank strenge Sicherheitsvorschirften und Raum/Boden des Raums wären abgedichtet. Somit seien wir erstmal auf der sicheren Seite bezüglich bereits zu befürchtenden Umweltbeeinträchtigungen,teilte der Verkäufer mit.Wir meinen jedoch,dass Tank eine Bedrohung darstellt.Wir wußten nichts von diesem Tank und wollen den auch nicht haben bzw.dort stehen lassen.Was können wir tun?Hat uns der Verkäufer vor dem Kauf getäuscht?Wer muß die sehr kostspielige Entsorgung dieser Altlast tragen?Kann der Verkäufer einfach sagen,er wußte selbst nichts davon und ist damit raus aus der Sache?Oder hätte er es eigentlich wissen müssen u. der Tank steht in den Insolvenz-Unterlagen?Können wir den Vertrag evtl. wegen arglistiger Täuschung anfechten? Mfg Fam. Hettrich
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Grundstücksrecht
Experte:  Jason2016 hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und von Ihnen akzeptiert.


In der Sache selbst sehe ich entsprechende Anfechtungsmöglichkeiten oder ein Rücktritt vom Vertrag als wenig aussichtsreich. Entsprechende Ansprüche dürften verjährt, wenn nicht sogar verwirkt sein. Auch wenn Sie von dem Tank keine Kenntnis hatten, wird ein gericht Ihnen darlegen, dass Sie ausreichend Zeit hatten, sich über die Begebenheiten zu erkundigen.

Wird die Umweltbehörde hier auf den tank aufmerksam, wird Sie entsprechende Beseitigungskosten von Ihnen einfordern, da Sie Eigentümer und damit Zustandsstörer sind.

Da der vormalige Betrieb in Insolvenz fällt ist, scheidet eine Inanspruchnahme des verhaltensstörers hier aus.

Insoweit sind zunächst Sie in der Verplichtung die Entsorgungskosten zu tragen. Selbst wenn der Verkäufer seine Sorgfaltspflicht verletzt hat und Sie nicht entsprechend aufgeklärt hat, werden Sie mit Schadensersatzansprüchen nach so langer Zeit kaum durchdringen.

Meine Empfehlung ist daher sich nach den Möglichkeiten und den Kosten der Entsorgung zu informieren und den Verkäufer bewußt bei der Entsorgung und deren kosten soweit möglich zu involvieren.

Ich bedaure Ihnen keine bessere Nachricht geben zu können.

Experte:  Jason2016 hat geantwortet vor 7 Jahren.
Denken Sie bitte noch daran die Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

Vielen Dank XXXXX XXXXXönes Wochenende!
Experte:  Jason2016 hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

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Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

 

Wenn Sie keine Probleme oder Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage durch die Akzeptanz meiner Antwort ab.

 

Vielen Dank!

Experte:  Jason2016 hat geantwortet vor 7 Jahren.

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Experte:  Jason2016 hat geantwortet vor 7 Jahren.

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Verändert von Jason2016 am 25.07.2010 um 16:04 Uhr EST

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