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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Finanzamt
Zufriedene Kunden: 1468
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht / 3 Jahre Leitung Beratungsstelle eines Lohnsteuerhilfevereines
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RainNitschke ist jetzt online.

Das Finanzamt bestreitet die Gewinnerzielungabsicht eines

Beantwortete Frage:

Das Finanzamt bestreitet die Gewinnerzielungabsicht eines Vermieters.
Im vorliegenden Fall hat eine Mieterin im September 2008 die Mietzahlungen eingestellt und in einem Schreiben an den Vermieter dies mit einem angeblich nicht funktionierenden Küchenabfluss schriftlich begründet. Rückwirkend lässt sich sagen, dass sich damals schon ein Realitätsvberlust abgezeichnet hat. Der Vermieter hat vermehrt mit ihr persönlch Kontakt aufgenommen. Diese mündlichen Mahnungen sind von ihr vermutlich gar nicht wahrgenommen worden. Später hat der Vermieter die Forderungen wegen einer eigenen psychischen Erkrankung vergessen und erst 2014 eine Räumungsklage angestrengt, die 2015 auch zum Urteil fühte. Die Nachzahlung und auch rückwirkende Zahlung erfolgte wieder. Im Laufe das Jahres 2015 wurde die Mieterin unter amtliche Betreuung gestellt und ist 2016 verstorben. Es existitiert ein psychologisches Gutachten in dem sie den Vermieter als Terroristen bezeichnet und nochmal ihre Einstellung der Mietzahlungen begründet. Das Finanzamt hat in allen Jahren die Gewinnerzielungsabsicht nicht in Frage gestellt; jetzt im Zuge der Einkommensteuererklärung 2015 droht das Finanzamt mit Rückforderung der geltend gemachten Unkosten seit 2011 und verlangt einen konkreten Nachweis, dass der Vermieter die Miete eingefordert hat. Wie könnte dieser Nachweis erbracht werden und wer ist in der Beweispflicht?
Gepostet: vor 8 Monaten.
Kategorie: Finanzamt
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 8 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage!

In der Beweispflicht ist der Vermieter. Erbracht werden kann der Beweis nur über entsprechende Mahnungen des Vermieters. Jeglicher Schriftwechsel mit der Mieterin kann diesbezüglich hilfreich sein. Wenn allerdings - wie Sie schreiben - auch die Nachzahlungen geleistet wurden, dann sehe ich keinen Grund, die Werbungskosten nachträglich abzuerkennen. Eine Überprüfung ist nicht unüblich. Wichtig ist, dass nachgewiesen wird, dass der Vermieter die Sache weiter verfolgt hat, oder zumindest auch gesundheitlichen Gründen sich zeitweise nicht kümmern konnte und auch, dass die Zahlungen definitiv nachgezahlt wurden.

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K. Nitschke

Rechtsanwältin

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