So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ragrass.
ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 6764
Erfahrung:  mehrjährige Erfahrungen auf dem Gebiet des Familienrechts
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
ragrass ist jetzt online.

Ich habe eine Frage bezüglich des Umgangsrecht des Vaters

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe eine Frage bezüglich des Umgangsrecht des Vaters meines Sohnes (er wird am 20.03.2018 4 Jahre alt)
Ich möchte den Kontakt unbedingt pflegen und bin bereit den Umgang zu fördern.
Mein Sohn hat seinen Vater zuvor seltener gesehen, er ist 7 Tage die Woche arbeiten und hat 2 Monate am Stück dann mal frei.
Nun ist es so, dass wir uns getrennt haben und der Vater fordert, dass er seinen Sohn jedes zweite Wochenende von Freitag nach der Kita bis Montags Kitabeginn hat. Zusätzlich hat er ihn an dem Montag, nach meinem Wochenende, den Kleinen von 15 -18 Uhr.
Das Problem an der ganzen Sache ist, dass unserer Sohn mit der ganzen Situation absolut überfordert ist, der Vater lebt mit seinem Bruder zusammen, alles ist vollgestellt mit Umzugskartons, nicht der perfekte Ort für ein kleines Kind. Wenn der kleine zurück nach Hause kommt ist er nur am weinen, schreit und haut. Ich habe Angst, dass es für ihn einfach zu lange ist. Ich habe dem Vater den Vorschlag gemacht, dass wir es erst mal immer mit einer Nacht versuchen (da der Kindesvater sowieso jeden Sonntag arbeiten ist, somit der Kleine zur Oma geht) und wir dafür zwei Tage in der Woche nehmen , an dem er zu uns nach Hause kommen kann und mit dem Kleinen spielen kann, Dinge mit ihm unternehmen kann, o.ä.. Der Kindesvater und ich verstehen uns überhaupt nicht und daher lässt er sich auch nicht auf das Angebot ein.

Ich bin der Meinung, dass unser Sohn mit den drei Nächten am Stück nicht zurecht kommt. Deswegen wäre ich der Meinung, dass wir uns da langsam ran tasten. Was kann ich tun. Ich will ihm dem Umgang nicht verwehren, ich denke einfach nur an meinen Sohn.

Sehr geehrte Fragestellerin,

danke für die Nutzung von Justanswer.

Der im Falle einer streitigen gerichtlichen Entscheidung festgesetzte "Regelumgang" beläuft sich auf das Wochenende von Fraitag Abend bis Sinntag Abend und dies im 14tägigen Rhythmus. Allerdings hat bei der Ausgestaltiung von Umgangskontakten immer oberste Priorität das Kindeswohl.

Wenn Ihr Sohn auf einen solchen Umgang nicht positiv reagiert, spricht dieser gegen das Kindeswohl und ist dementsprechend auf ein "erträgliches" Maß zu reduzieren.

Wenn Sie sich nicht einigen können, dann wäre es möglich, sich von Jugendamt eine Hilfestellung zu besorgen oder anderenfalls den Umgang über das Gericht regeln lassen (dies kann der Vater oder Sie beantragen). Sie sollten allerdings, da Sie beweisbelastet wären, dass Ihr Sohn auf den langen Umgang NICHT positiv reagiert, zur Abklärung einen Kinderpsychologen oder zumindest den Kinderart aufsuchen und sich dies dokumentieren lassen.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick gegeben zu haben. Falls noch Fragen bestehen,stellen Sie diese bitte.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie noch weitere Fragen? Falls nicht, nehmen Sie bitte eine Bewertung vor,damit das von Ihnen hinterlegte Geld als Honorierung an den Experten ausgezahlt wird. Ihnen entstehen dadurch keinerlei Extrakosten.Bitte seien Sie so fair und hinterlassen Sie ein Feedback !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Entschuldigen Sie, es läuft mit dem Kindesvater alles aus dem Ruder!
Wir haben beide das geteilte Sorgerecht! Der Kleine lebt bei mir, dennoch haben wir beide das Aufenthaltsbestimmungsrecht!Es ist Papa Wochenende! Da der Vater jedoch ohne meines Wissens Sonntags arbeitet, bete ich Ihn mit den kleinen doch Sonntag vor Arbeitsbeginn nach Hause zu bringen! Er hat ja eh nichts davon, ich könnte den Tag super mit dem Kleinen nutzen! Er weigert sich mir ihn früher zu bringen!
Ich habe Angst, sollte es alles vor angerichtet gehen, dass dieser sich für das Wechselmodell entscheidet, nur ist unser Sohn der letzte der das verkraftet! Er braucht einen Rahmen, in dem er weiß hier ist sein zu Hause!

Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie haben Recht, das Kind braucht beim Umgang einen festen Rahmen. Dies kann leider auch, wenn es dem Kindeswohl am besten entsprechen würde, das Wechselmodell sein.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass