So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 23665
Erfahrung:  Im Familienrecht habe ich mehrere Mandate bearbeitet
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrter Anwalt, ich habe folgendes Problem: Nach der

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Anwalt,ich habe folgendes Problem: Nach der Trennung von meiner Frau, zog auch meine Tochter, damals 17 Jahre alt zu meiner Ex Frau. Da meine Ex Frau zu damaligem Zeitpunkt von Hartz 4 lebte und das Geld nicht ausreichte auch die Tochter zu versorgen, beantragte meine Ex Frau auch Leistungen über das Jobcenter für unsere Tochter, da diese zu der Zeit auch keine Ausbildungsstelle hatte und arbeitssuchend war.
Nach geraumer Zeit, bekam meine Tochter einen Brief vom Amt, das sie Leistungen zu unrecht bezogen hatte und diese wieder zurück zahlen solle. Die Mutter stellte einen Antrag auf Stundung, welcher auch gewährt wurde. Sie leistete (Mutter) auch schon Zahlungen zurück ans Amt.
Nach einem Krach, zog meine Tochter, jetzt 18 bei der Mutter aus und zog mit ihrer Freundin zusammen.
Nun schickte mir meine Ex Frau den Ratenzahlplan per Post, da sie diesen nicht weiter bezahlen wolle, denn es sind Schulden der Tochter.
Nach Prüfung des Kontos meiner Tochter, haben wir die Feststellung gemacht, dass meine Tochter keine Leistungen vom Amt auf ihr Konto erhalten hat, sondern diese immer auf das Konto der Mutter eingegangen waren. Auch hatte meine Tochter keine Ahnung, um welche Leistungen es sich dort handelte, da sie gesetzlich durch sie oder ihren neuen Partner vertreten war, da sie damals Minderjährig war.
Leider weiß ich mir jetzt nicht zu helfen, denn wenn ich die Beträge nicht zahle, fällt das ja auf meine Tochter zurück!
Wie kann ich dagegen vorgehen?
Vielen Dank!

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Zunächst einmal sind Sie rechtlich mitnichten verpflichtet, die Verbindlichkeiten und Schulden Ihrer Tochter zu tilgen, denn selbst wenn Sie dieser gegenüber noch unterhaltspflichtig sein sollten, so bedeutet dies nicht, dass Sie für deren Schulden einzustehen hätten.

Für ihre Schulden haftet vielmehr auch ausschließlich Ihre Tochter selbst - was natürlich nicht bedeutet, dass Sie die Schulden Ihrer Tochter nicht freiwillig abbezahlen, sofern Sie dies wünschen.

Hat sich nun nach Überprüfung des Kontos zudem erwiesen, dass die Leistungen des Amtes gar nicht der Tochter, sondern vielmehr der Mutter zu Gute gekommen sind, so hat auch die Mutter diese Verbindlichkeiten zurückzuführen, wenn die Behörde diese Leistungen als zu Unrecht bezogen nun zurückfordert.

Sie sollten daher von der Mutter Ihrer Tochter als der eigentlichen Nutznießerin auch velangen, dass diese für die Schulden aufkommt!

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für die Antwort!Wenn ich nun von der Mutter verlange, das diese die Schulden bezahlt, dann wird sie mir sagen, "wieso sollte ich, es steht der Name deiner Tochter drauf"
Könnte man denn den die Behörde darauf hinweisen, dass das Geld gar nicht meine Tochter erhalten hat, sondern ihre Mutter, so das sich die Behörde dann an die Mutter wendet?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Dann wären Sie aber dennoch nicht Ihrerseits verpflichtet, die Schulden der Tochter abzubezahlen, denn auch wenn der Name Ihrer Tochter erscheint, haften Sie für diese Verbindlichkeiten nicht (vgl. oben). Wenn Sie also zahlen, dann würden Sie dies auf rein freiwilliger Basis tun.

Sollten Sie die Behörde über den wahren Sachverhalt in Kenntnis setzen, so wird gegen die Mutter voraussichtlich ein Ermittlungsverfahren wegen Leistungsmissbrauchs - strafbar als Betrug nach § 263 StGB - eingeleitet werden, wenn diese (anders als im Antrag angegeben) das Geld für sich verwendet hat.

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sind denn nun noch Fragen offen geblieben?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Aha, vielen Dank!
Sicher wird meine Ex Frau sich dort rausreden und sagen, das sie die Leistungen bezogen hat, weil sie ihre Tochter ernähren wollte! Und da Sie zu dem Zeitpunkt noch nicht volljährig war, das Geld an sich genommen haben.

Darauf würde es wohl hinauslaufen. Es fragt sich nur, ob die Behörden - sollten Sie diese informieren - das auch so sehen.

Klicken Sie dann bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Gut, vielen Dank! Ich werde auf jeden Fall die Behörden informieren.

Gern geschehen - auch Ihnen vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt