So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 27247
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Hallo habe eine Frage Mein Name Jürgen Rasche Mühlenweg 43

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo
habe eine Frage
Mein Name
Jürgen Rasche
Mühlenweg 43
12589 Berlin
Tel: priv: (030) 6840 6840
Tel: Büro:(###) ###-####11
Handy: 0172(###) ###-####
Meine Frage:
Die Frage bezieht sich auf die Dauer der Zahlung eines nachehelichen Unterhaltes.
Mein Alter: 64 Jahre
Erste Ehe: 20 Jahre , 2 gemeinsame Kinder, Scheidung Januar 1996
Zweite Ehe: geschieden 2016; keine Kinder, Unterhalt 500 Euro für 5 Jahre (Scheidungsfolgenvereinbarung).
Bin seit 2017 dritte Mal verheiratt.
Frage zur Unterhaltsverpflichtung erste Frau: Zahle schon von Anfang an 500 Euro / Monat.
Gehaltsdifferenz nie geprüft – wahrscheinlich unverändert.
Notarvertrag vom Januar 1996:
„II. Unterhalt 2): Ich verpflichte mich an erste Frau 1.263 DM monatlich zu zahlen.
Diese Verpflichtung endet, ungeachtet sonstiger zukünftig eintretender unterhaltsbegrenzender oder unterhaltsausschließender Umstände, wenn sie Frau wieder verheiratet oder Lebensgemeinschaft“
Leider hat meine erste Frau niemanden gefunden, ist allein, geringes Einkommen und Rente ab nächstes Jahr.
Ich beabsichtige weiter 500 Euro zu zahlen – aber freiwillig oder ist es Verpflichtung?
Bin ich verpflichtet weiter zu zahlen - an die erste Ehefrau?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die nunmehr geltende Befristung des Nachehelichen Unterhalts betrifft auch die Altfälle, also die Unterhaltsfälle die vor der Unterhaltsrechtsreform vereinbart oder ausgeurteilt wurden.

Das bedeutet, wenn Sie mit ihrer ersten Frau 20 Jahre lang verheiratet waren, dann ist auch dieser Unterhalt zu befristen. Auch wenn die Befristung immer eine Frage des Einzelfalls darstellt, können Sie als grobe Faustformel etwa als Zeitspanne für die Dauer der Unterhaltszahlung etwa 1/3 der Ehedauer nehmen.

In Ihrem Falle bedeutet dies, dass Sie sollte Ihre erste Frau nicht mit einer Abänderung des Unterhalts auf 0 einverstanden sein, auf Abänderung der notariellen Vereinbarung vor dem Familiengericht klage müssen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

RASchiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.