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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 1488
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht
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RainNitschke ist jetzt online.

Umgang wurde bisher durch KSB geregelt. Dabei gab es viele

Diese Antwort wurde bewertet:

Umgang wurde bisher durch KSB geregelt. Dabei gab es viele Probleme, da Mutter grundsätzlich "Vater nicht mehr im Leben" haben wollte. Mehr schlecht als recht wurde sich den losen Regelungen gebeugt, allerdings mit Aussetzern von 3 - 11 Wochen. Kind möchte gerne wöchentlich zum Vater, wie es bis jetzt eigentlich war. Mutter ist dagegen. Will Kind "Stress ersparen" (gleicher Wohnort mit Vater) Elternvereinbarung dadurch vor KSB nicht zustandegekommen. Vater erhielt Einladung des Jugendamtes. Mutter der gemeinsamen Tocher hat Heft in die Hand genommen und 14-tägig angeordnet ???) Jugendamtmitarbeiterin fand das wohl gerechtfertigt. Sagte auch nichts als Vater von Exfrau angeschrien wurde. Frage: Ist die Anweisung der Mutter bindend? Wie muss man weiter vorgehen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.

Die Eltern waren verheiratet. Es gab vor 3 Jahren betreuten Umgang für den Vater. Es wurde nicht näher erklärt und recht willkürlich durchgesetzt. Die damit betraute Mitarbeiterin des KSB verfasste einen sehr positiven Bericht. Danach setzte man wöchentliche Termine am Wochenende fest. Aus der Abwehrhaltung der Mutter heraus gab es fast jedes mal Schwierigkeiten. Die Versuche hielten über die Jahre an dem Vater Steine in den Weg zu werfen. Die ganze Bandbreite: Ihn überhaupt nicht mehr sehen wollen bis zum Schluss die plötzliche Idee ihn mehr in den "Alltag" zu integrieren, aber nur 14-tägig mit einem Wochentag /abends von Schule abholen, Abendessen, zur Mutter bringen. Woran soll sich ein Vater da orientieren. Danke für Ihr Ohr.... LG ***

Sehr geehrter Ratsuchender,

aus Ihrer Schilderung geht nicht hervor, ob es auch einen aktuellen gerichtlichen Beschluss zum Umgang gibt. Die Anweisungen der Mutter sind nicht bindend und die 14 - Tage Reglung auch nicht mehr in Stein gemeißelt. Immer mehr Väter kämpfen in Deutschland sogar für das sogenannte Wechselmodell, wenn das räumlich machbar ist. Dies geht auch mittlerweile gegen den Willen eines Elternteils, solange Absprachen grundsätzlich möglich sind. Das kann z.B. so durchgeführt werden, dass das Kind wöchentlich zu den Eltern wechselt oder immer zwei Wochen bei einem Elternteil verbringt. Tägliche Wechsel sind zwar auch möglich, bringen aber zu viel Unruhe für das Kind mit sich.

Ansonsten ist es oft so, dass die Väter die 14 Tage beantragen, aber auch stets noch einen Wochentag in der Woche, in der das Kind beim Vater ist. Wenn Sie sogar den gleichen Wohnort haben, dann können Sie gerichtlich grundsätzlich erst einmal alles beantragen, was organisatorisch möglich ist und dem Kindeswohl dient, sprich: nicht zu viel Unruhe in das Leben des Kindes bringt. Dies ist oft von den Kindern abhängig und gerade nicht von den Müttern. So spräche bei gleichem Wohnort und Nähe zur Schule / Kindergarten auch nichts dagegen, wenn das Kind z.B. jeden Mittwoch von der Schule zu Ihnen geht, dort übernachtet und am anderen Morgen von Ihnen aus zur Schule geht. Je älter das Kind ist, desto wichtiger ist auch der Kinderwille, der von einem Richter beachtet werden muss. Jugendämter machen es sich leider nicht selten etwas leicht.

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Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrte Frau Nitschke,gerne nehme ich noch kurz das Angebot zu ergänzenden Fragen wahr. Vielen Dank ***** *****
Zuerst: Nein, es gibt bisher keinen richterlichen Beschluss über den Umgang.
De bisherige Regel existierte quasi „einvernehmlich“ bis heute.
Fragen:
Das Kind ist sieben Jahre und sehr reif. Besteht Aussicht, dass ihre Wünsche und Bedürfnisse
ernst genommen werden. Wenn nicht, was tun?
Bestehen Chancen, dass der wöchentliche Turnus weiter bestehen bleibt, wenn das Kind,
was ja von Mutter und Jugendamt vermieden werden soll, seinen Wunsch äußert,
seinen Papa jedes Wochenende zu sehen. Während der Woche zusätzlich wäre nach Absprache ok,
aber als Ersatz für Freitag/Samstag oder Samstag Sonntag im Wechsel ist das zu wenig.
Laut der Jugendamt-Mitarbeiterin hat das Wechselmodell in dem Fall „eh keine Chance,
dazu müssten sich die Eltern verstehen, sonst würde das „nie zustande kommen“.
Die Erfahrung ist allerdings, dass die Mutter tatsächlich überwiegend alles daran setzt, dass die Organisation
und die Kommunikation sehr sehr schwierig sind.
Ich erwähnte die bipolare Störung der Kindsmutter, die erwiesen ist. Der Vater will seiner Exfrau nicht schaden,
aber inwieweit kann man die eigenen massiven Nachteile, die aus dieser Tatsache entstehen anerkannt bekommen,
so dass nicht noch mehr Auflagen, Demütigungen und Kindesentzug ( einmal 11 einmal 3 Wochen) entstehen.
Oder anders gefragt: Spielt die Tatsache des recht lebhaften Temperaments und der offensichtlichen Wankelmütigkeit
im Umgang mit dem Umgang keine Rolle bei der Angelegenheit?Gerne werde ich ihnen positive Rückmeldung mit Sternchen machen. Vorher brennen mir diese Fragen noch auf der Seele.Freundliche Grüße und Danke!

Was das Wechselmodell angeht, so müssen die Eltern zumindest in der Lage sein, Absprachen zu treffen. Man kann aber nicht grundsätzlich davon ausgehen, dass so etwas zum Scheitern verurteilt ist, weil die Kindesmutter sich sperrt. Auch hier gelten Kindeswohlgründe. Die Gerichte gehen immer mehr dazu über. Leider machen viele gerichte Ihre Entscheidung aber auch von der Einschätzung des Jugendamtes abhängig. Das ist leider ein Problem. Allerdings wird das Kind im Falle einer gerichtlichen Entscheidung einen sogenannten Verfahrenspfleger bekommen - also einen Anwalt für das Kind. Diese/r setzt sich sowohl mit den Kindeseltern, als auch mit dem Kind auseinander, was für Sie eine Chance sein kann. Der Kindeswille ist zu beachten. Mit 7 wird das Kind jedoch keine Entscheidung treffen, aber seine Wünsche äußern dürfen. Wenn ich Sie richtig verstehe, gibt es auch keine Gründe, die in Ihrer Person liegen, wieso der Umgang jetzt anders stattfinden soll. Dann muss in einem Prozess klar gestellt werden, dass die Kindesmutter den Umgang durch ihre Abwehrhaltung einschränkt.

Sie fordern ja auch nicht einmal das ganze Wochenende - was schwierig gewesen wäre, sondern abwechselnd immer zwei Tage, was man m.E. durchaus beantragen kann. Letztendlich kann Ihnen jedoch kein Anwalt eine Garantie geben, dass dem Antrag auch in vollem Umgang stattgegeben wird.

Ein Beschluss, oder ein Vergleich geben Ihnen zumindest die Sicherheit, dass sich alle Parteien an die Regelung halten müssen und nicht nach den Befindlichkeiten der Kindesmutter Änderungen vorgenommen werden können.

RainNitschke und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Danke ***** ***** das gibt eine Richtung vor.
Während ich jetzt die Sternchen verteile bitte ich Sie, mir doch noch kurz eine Antwort auf die oben bereits gestellte Frage zu geben: Es ist nämlich echt so, dass es weder beim Jugendamt noch bei dem KSB eine Antwort darauf gibt.
Auch wenn es vielleicht in den Bereich der Schweigepflicht reicht, entstehen dem Kindsvater doch dadurch konstante erhebliche Schwierigkeiten. Meine Frage war:"Ich erwähnte die bipolare Störung der Kindsmutter, die erwiesen ist. Der Vater will seiner Exfrau nicht schaden,
aber inwieweit kann man die eigenen massiven Nachteile, die aus dieser Tatsache entstehen anerkannt bekommen,
so dass nicht noch mehr Auflagen, Demütigungen und Kindesentzug entstehen.
Oder anders gefragt: Spielt die Tatsache des recht lebhaften Temperaments und der offensichtlichen Wankelmütigkeit (ich füge an: bedingt durch manisch/depressives Verhalten) im Umgang mit dem Umgang keine Rolle bei der Angelegenheit?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
War meine obige Frage noch im Betrag drin? ;o)) Bin etwas verunsichert.....

Meiners Erachten soll das durchaus angesprochen werden. Ggf. benötigt die Kindesmutter nämlich auch noch weitere Hilfen, die letztendlich allen Parteien zu Gute kommen. Weiß das Jugendamt denn bisher noch gar nichts von den Problemen der Kindesmutter?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.

Doch Jugendamt und KSB wissen Bescheid. Wir wissen jetzt, dass wir für diese Angelegenheit einen Anwalt brauchen und werden uns darum kümmern. Diese Korrespondenz hat mich sehr erleichtert in Bezug darauf, dass wir doch nicht so verkehrt lagen, dass da etwas nicht stimmen kann und dass die Gerechtigkeit erkämpft werden muß. Ich danke ***** ***** für Ihre Zeit. Mit freundlichen Grüßen B.***