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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 27031
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich beziehe mich auf ein Urteil des AG Burgdorf. Ich bin ein

Beantwortete Frage:

Ich beziehe mich auf ein Urteil des AG Burgdorf. Ich bin ein unterhaltspflichtiger Vater und bin schon lange mit meinem Job unzufrieden. Neu übertragene Aufgaben belasten mich zunehmend. Hinzukommt das schlechte Betriebsklima. Ich würde am liebsten die jetzige Tätigkeit mittels Aufhebungsvertrag beenden.

Nun berufe ich mich auf mein Grundrecht auf Berufsfreiheit. Wenn ich nach dem Jobwechsel zwar weniger verdiene, aber durch die neue Tätigkeit den "Mindestunterhalt" für meine Kinder nach der Düsseldorfer Tabelle zahlen kann, stehe doch einer beruflichen Veränderung grundsätzlich nichts im Wege oder liege ich da falsch? Oder gilt dann immer noch der Unterhalt nach der Berechnung des alten Gehalts?

Gepostet: vor 23 Tagen.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 23 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Entscheidung des Amtsgerichts Burgdorf erachte ich als problematisch. Nach der Obergerichtlichen Rechtsprechung muss gegenüber der Unterhaltspflicht auch das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, Art. 2 GG, sowie auf freie Berufswahl, Art. 12 GG, zurücktreten (OLG Brandenburg, Beschluss vom 25.1. 2013 – 3 WF 3/13).

Um eine Berechnung des alten Gehalts zu vermeiden müssen Sie Ihren Jobwechsel begründen können. Eine Begründung kann dann ausreichend sein, wenn der Job eine Erkrankung (Beispiel: Depression. oder burn out) hervorruft oder aber Sie im Betrieb gemobbt werden und der Arbeitgeber bleibt untätig.

Über eine positive Bewertung meiner Antort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Wenn ich den Jobwechsel damit begründe, dass ich mal vor 2 Jahren eine psychosomatische Störung hatte (wegen Beruf und Privatsachen) und für 5 Monate krankgeschrieben war (u.a. mit Aufenthalt in einer Tagesklinik, psych.Behandlung extra bei einer Therapeutin und Besuche beim Psychiater) würde dies ausreichen? Es erfolgte eine Wiedereingliederung, dann eine Teilzeitstelle und seit 6 Monaten bin ich wieder Vollzeit tätig. Unterlagen darüber gibt es jede Menge. Zur Zeit bin ich nicht in Behandlung oder dergleichen. Nur mir geht es zunehmend schlechter wieder.Brauche ich aktuelle Atteste und dergleichen?? Oder reichen die Unterlagen aus der Zeit vor 2 Jahren aus?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 23 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

nein die alten Unterlagen reichen hier nicht aus. Sie benötigen ein aktuelles Attes mit dem bestätigt wird, dass die konkrete Gefahr besteht, dass Sie im derzeit ausgeübten Beruf wieder krank werden.

Über eine positive Bewertung meiner Antort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
also ein Attest von einem Psychiater oder Psychotherapeuten meiner Wahl reicht aus? Oder muss ich zu einem Arzt, der mir zugewiesen wird?Eventuell reicht auch eine Bestätigung der Sozialarbeiterin und des Betriebsarztes meines Unternehmens?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 23 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ein Attest Ihres Hausarztes oder des Betriebsarztes sollte ausreichend. Bei der Bestätigung der Sozialarbeiterin, kann natürlich nur der Nachweis von Mobbing ein Thema sein.

Über eine positive Bewertung meiner Antort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

RASchiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Entschuldigung! Noch eine Abschlußfrage : muss dies (Gefahr der Verschlechterung des Gesundheitszustandes) dann auch Erwähnung finden im Aufhebungsvertrag??
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 23 Tagen.

Ich denke, wichtiger ist hier ein Attest. Es schadet aber sicher nicht,wenn diese oder eine ähnliche Formulierung in den Aufhebungsvertrag aufgenommen wird.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht