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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 17042
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Guten Tag! Eine Frage zum KU: Ich überlege, eine Abfindung

Beantwortete Frage:

Guten Tag! Eine Frage zum KU :Ich überlege, eine Abfindung meines Arbeitgebers anzunehmen. Mein AG möchte bis Ende 2018 insg. 1.800 Mitarbeiterstellen abbauen. Es existiert ein Sozialplan. Es gibt genug Angebote für die Mitarbeiter wie z.B. Altersteilzeit usw. Um den Ausstieg für Mitarbeiter, die noch etwas länger arbeiten müssen bis zur Rente schmackhaft zu machen, wird eine Abfindung angeboten. Wer möchte, soll sich intern melden. Da bereits mehrere Standorte meines AG geschlossen wurden und eventuell meiner auch irgendwann, möchte ich rechtzeitig mit einer Abfindung "abspringen." Wenn ich dann aber den Job wechsel (würde gerne in den öffentlichen Dienst gehen), habe ich das Problem, dass das Gehalt weniger wird.Meine Frage nun : Muss ich dann trotzdem weiter mein "altes" KU leisten? Oder kann hier eine Anpassung an das neue Gehalt stattfinden, da der alte Arbeitgeber ja Stellenabbau betreibt und ich quasi der Gefahr einer betr. Kündigung vorsorglich entgehen will (siehe Schilderung oben) ?Wie sollte der Aufhebungsvertrag gestaltet sein, damit es Anerkennung findet bei der Neuanpassung des KU ?
Gepostet: vor 24 Tagen.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 24 Tagen.

Sehr geehrter Rastsuchender, was meinen Sie mit KU ?

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Kindesunterhalt
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 24 Tagen.
Sie sind grundsätzlich verpflichtet , nach einer gleichwertigen Arbeit zu suchen .Wenn das nicht gelingt , dann ist natürlich auch eine andere Stelle möglich ,Hauptsache der Mindestunterhalt ist gesichert .Wenn der nicht gesichert ist , müssen Sie eine Nebentätigkeit annehmen .An den Aufhebungsvertrag Sind angesichts der Situation, in der sich die Firma befindet keine allzu großen Anforderungen zu stellen. Es reicht ja aus wenn geschrieben wird zur Vermeidung einer ansonsten unumgänglichen betriebsbedingten Kündigung.Wenn sie nichts anderes finden und das Gehalt reduziert sich müssen Sie selbstverständlich nicht mehr den alten Kindes Unterhalt leisten, sondern dieser wird reduziert.
Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Also eine Nebentätigkeit annehmen oder die Abfindung als Aufstockung des Kindesunterhaltes verwenden?Ich muss also nicht den alten Kindes Unterhalt leisten, wenn der von ihnen erwähnte Passus im Aufhebungsvertrag verankert ist? Wenn dies nicht so steht, dann gilt der alte Kindes Unterhalt? Das habe ich noch nicht ganz verstanden.Gilt denn dann eigentlich der neue Selbstbehalt (1.080 Euro) oder der alte (1.300 Euro) oder eventuell gar kein Selbstbehalt ? Weil es könnte ja sein, dass nach Abzug des alten Kindesunterhaltes der neue Selbstbehalt unterschritten wird.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 24 Tagen.
Sehr geehrter Ratsuchende, die Abfindung ist ohne hin mit von der Partie. Die wird auf eine gewisse Zeit um gelegt und erhöht ihr Einkommen. Von daher kann es gut sein, dass sie dann den alten Kindes Unterhalt noch eine Zeit lang zahlen müssen. Der Selbstbehalt für minderjährige Kinder ist nach wie vor bei 1080 €. Die 1300 € ist der Selbstbehalt für volljährige Kinder, die nicht mehr zu Hause wohnen.
Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Vielen Dank! Eine Frage habe ich noch : ich zahle zur Zeit gem. den Angaben der Düsseldorfer Tabelle den KU. Nettogehalt, Alter des Kindes abzüglich Kindergeld. Ist dieser errechnete Unterhalt der Mindestunterhalt? Oder ist unter Mindestunterhalt noch was anderes zu verstehen?
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 24 Tagen.
Sehr geehrter Ratsuchende, der Mindestunterhalt ist die untersten Stufe der Düsseldorfer Tabelle also der Mindestbetrag
Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Kann sich denn die Kindsmutter immer auf die Düsseldorfer Tabelle berufen und genau den Unterhalt fordern, der bei meinem Gehalt netto steht? Oder reicht dann nicht einfach den Mindestunterhalt zu zahlen, ob nun Jobwechsel oder nicht?
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 24 Tagen.
Nein, sie hat einen Anspruch auf den Unterhalt entsprechend ihrem Gehalt. Nicht sie hat den Anspruch sondern das Kind hat den Anspruch der Mindestunterhalt reicht nichtWenn ich Ihre Fragen beantwortet habe würde ich höflich um positive Bewertung bitten vielen Dank
Claudia Schiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.