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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 6080
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ich (75 Jahre alt)bin seit 1.07.2016 mit einer 24 Jahre

Beantwortete Frage:

Ich (75 Jahre alt)bin seit 1.07.2016 mit einer 24 Jahre jüngeren Frau verheiratet.Sie verweigert Sex mit mir und behauptet die Wohnungen gehören ihr und ich müsste im Fall einer Scheidung aus unsere gemeinsame Wohnung ausziehen.Ich habe 2 Wohnungen gekauft die ich voll bezahlt habe und im Grundbuch 50 % anteilig auf meine Frau eintragen lassen.Auch die Einrichtung habe ich voll bezahlt.Kann ich im Fall einer Scheidung die 50 % meiner Frau von beiden Wohnungenwegen groben Undank zurückverlangen ohne dafür etwas zu zahlen? für eine Antwort aus juristischer Sicht wäre ich sehr dankbar. Freundliche Grüsse ***

Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage aufGrundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei IhremAnliegen weiterhelfen.

Eine Rückforderung der "geschenkten" hälftigen Eigentumsanteilen an den Immobilien wäre im Falle einer Scheidung möglich.

Schenkungen, welche im Rahmen einer Ehe getätigt werden, gelten als sog. ehebedingte Zuwendungen.

Eine Zuwendung unter Ehegatten, der die Vorstellung oder Erwartung zu Grunde liegt, dass die eheliche Gemeinschaft Bestand haben werde oder die sonst um der Ehe willen als Beitrag zur Verwirklichung oder Ausgestaltung, Erhaltung oder Sicherung der ehelichen Lebensgemeinschaft erbracht ist und die darin ihre Geschäftsgrundlage hat, ist keine Schenkung, sondern eine ehebedingte Zuwendung (BGH NJW-RR 90, 386). Im Falle des Scheiterns einer Ehe können Zuwendungen unter Ehegatten nach den Regeln über den Wegfall der Geschäftsgrundlage daher zu Ausgleichsansprüchen führen (BGH NJW 93, 385).

Dies ist höchstrichterliche Rechtsprechung.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragenstehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.