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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 27045
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Meine Frage ist die folgende:Ich bin seit 27 Jahren verheiratet.

Beantwortete Frage:

Meine Frage ist die folgende:
Ich bin seit 27 Jahren verheiratet. Es waren immer turbulente Jahre, die man als junge
Frau gut abkonnte. Jetzt hatte mein Mann im vergangenen ein schwere Krebsoperation,
die er gut hinter sich gebracht hat, mit Chemo usw.. ich habe ihn in den Monaten danach
versorgt. Er wollte nicht in die Reha. Das waren für mich anstrengende9 Monate, in denen
ich ihn mehrfach zur Chemo, zu den diversen Untersuchungen und ihn mit speziellem
Essen versorgt habe. Die Kenntnisse habe ich mir bei Gesprächen mit Ernährungsberaterinnen, im Internet und aus Büchern angeeignet. Mein Helfersyndrom
könnte ich hier ausleben!
Nach der „Gesundung“ meines Mannes, hatte ich einen spchychischen und physischem
Zusammenbruch, mit Krankenhausaufenthalt und eine Krankheitsphase im Anschluß.
Ich selbst bin nicht sehr stabil, habe ein chronische Sarkoidose und LWS und Hüftprobleme,
was sehr schmerzhaft ist mich bei Schüben der Krankheit sehr eingeschränkt bestimmte
Dinge nicht machen läßt.
Mein Mann ist sehr gut zu Fuß, ich bin es eingeschränkt.
Unter funktionierenden Paarbeziehungen regelt man hier den täglichen Ablauf, spricht
sich ab, was wer besser kann.
Ich bin gut in der Logitik/Organisation, regle die Finanzen, bewältige die Einkäufe mit
dem Auto und im Supermarkt geht das eben mit dem Einkaufswagen als Stütze.
Wenn ich mal gar nicht kann, in so einer Schmerzphase, erledigt das mein Mann unter
Protest. Das gleiche gilt auch für den Haushalt, da lasse ich von Zeit zu Zeit eine
Reinigungsfirma kommen.
Das läßt sich ja alles regeln!
Das größte Problem ist unser gemeinsamer Umgang miteinander!
Mein Mann hat sich nach seiner OP sehr verändert. Wir sprechen kaum noch miteinander
und wenn dann nicht mehr die gleiche Sprache. Mein Mann legt einen aggressiven Ton
an den Tag, von Beleidigungen und zu all dem benutzt er noch Fäkalsprache, was ich
überhaupt nicht kannte an ihm. Seine Beleidigungen gehen mir sehr unter die
Haut, die ja bekanntlich bei starken Schmerzen sehr dünn ist.
Ich bin eine Cosmopolitan, viel gereist mit freier und toleranter Gesinnung.
Mein Mann, hat plötzlich eine Ausländerphobie, Schwulenphobie, was mich total
stresst und Stress ist Gift für meine Lungensarkoidose.
Ich trage mich mit dem Gedanken, mich von meinem Mann zu trennen.
Wenn alles so bleibt wie es ist, habe ich wohl nicht mehr lange zu leben.
Durch die Aufregungen habe ich gehäuft Bluthochdruckkrisen.
Mein Mann ist 80 und ich 77 Jahre.
Wie ist das zu bewerkstelligen?
Gibt es ein Trennungsjahr in der gemeinsamen Wohnung?
Wir haben 2 Schlafzimmer, 1 Wohnzimmer mit Essbereich und Küche.
Nach einer Scheidung haben wir laut Ehevertrag keine gegenseitigen
Unterhaltsansprüche.
Ich bitte um Ihren professionellen Vorschlag?
Mit freundlichen Grüßen
UEF
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte Ratsuchende,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Natürlich können Sie das Trennungsjahr auch in der gemeinsamen Wohnung verbringen. Sie müssen dann allerdings regeln, wem welches Zimmer in der Wohnung zusteht. Wenn Sie zwei getrennte Schlafzimmer haben, dann ist dies absolut ausreichend Wohnzimmer und Küche können Sie natürlich gemeinsam nutzen.

Auch sollten Sie dann auch den Beginn des Trennungsjahres durch ein Schreiben festlegen (Indem Sie einfach Ihren Mann anschreiben und bekunden dass Sie sich von ihm trennen wollen.

Nach dem Ablauf des Trennungsjahres können Sie dann über enen Anwalt die Scheidung beim Familiengericht einreichen.

Während der Trennungszeit haben Sie einen Anspruch auf Trennungsunterhalt gegen Ihren Mann, soweit Ihr Mann ein höheres Einkommen hat. Nach der Scheidung greift allerdings dann der vereinbarte notarielle Unterhaltsverzicht und Sie haben dann leider keinen Unterhaltsanspruch mehr.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

RASchiessl und 2 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Monat.

Wie darf ich Ihnen denn noch weiter helfen?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Bei dem Trennungsjahr in der gemeinsamen Wohnung bestreite ich größtenteils
die anfallenden Kosten. Würde das so bleiben, oder müßte ich meinem Mann ein
Haushaltsgesetz geben?
UEF
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte Ratsuchende,

wenn Sie und Ihr Mann die Wohnung gemeinsam nutzen dann haben Sie auch die gemeinsamen Kosten zu tragen. Ihr Mann müsste sich also an den Wohnungskosten hälftig beteiligen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Meine Zusatzfrage war, ob ich meinem Mann auch die hälftigem Kosten erlassen kann?
UEF
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte Ratsuchende,

Sie können natürlich, wenn Sie wollen Ihrem Mann den Kostenanteil auch erlassen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt