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RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 419
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
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Ich habe eben einen Pfändungs-und Überweisungsbeschluss

Kundenfrage

Ich habe eben einen Pfändungs-und Überweisungsbeschluss gegen meinen Arbeitgeber des Jugendamtes erhalten. Hier hat das Gericht angeordnet, dass bis auf die Grenze von 950€ mein Gehalt gepfändet werden darf.

Allerdings bin ich verheiratet und habe zwei Kinder im Alter von 2 und 4 Jahren. Meine Frau ist nicht berufstätig. Ebenfalls muss ich noch an ein weiteres uneheliches Kind monatlichen Unterhalt bezahlen.

Kann ich gegen diesen Beschluss vorgehen bevor dieser von meinem AG bearbeitet wird? Wie kann ich den Beschluss rückgängig machen? Welche Möglichkeiten gibt es? Wenn ich jetzt z.B. 100 € monatl. an das Jugendamt zahle, bekomme ich die Pfändung so weg?

Mit dem Jugendamt und der Mutter habe ich keinen guten Stand, so dass persönliche Verhandlungen hier eher nicht wirken werden...

Gepostet: vor 10 Tagen.
Kategorie: Familienrecht
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Anbei noch ein Auszug aus dem Pfändungsbeschluss. Was heisst das genau? Wenn ich es richtig verstehe, dürfen mir nach meinem jetzigen Nettoeinkommen in Höhe von 2450€ insgesamt 387,50€ gepfändet werden. Ist dies richtig?
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 9 Tagen.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
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Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 7 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Gerne beantworte ich Ihnen diese Frage:

So ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss ist nicht einfach zu lesen: Hier hat der Rechtspfleger aber wie es scheint alles richtig gemacht.

Sie sind nämlich nicht auf die EUR 950 heruntergepfändet, sondern es ist auch das weitere Feld angekreuzt, das Ihre weiteren Unterhaltsverpflichtungen berücksichtigt.

Abgezogen werden demnach nicht das Einkommen zwischen Ihrem Netto und 950,00 sondern 1/4 aus der Differenz zwischen Ihrem Einkommen und 900 - bei 1300,00 also nur EUR 100,00 - bei 1700,00 also EUR 200,00.

Wenn Sie grundsätzliche Einwendungen gegen die titulierte Untrhaltshöhe haben, sollten Sie die Möglichkeit eines Abänderungsverfahrens in Erwägung ziehen.

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Fachanwalt für Familienrecht