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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 1460
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht
49776616
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RainNitschke ist jetzt online.

Mein Mann hat eine Tochter aus erster Ehe für die er

Kundenfrage

mein Mann hat eine Tochter aus erster Ehe für die er unterhaltspflichtig ist.
Meine Frage ist mein,Mann hat ein 35 Stunden Vertrag festgelegt mit 25 € die Stunde verdient.nun ist sein Nettoeinkommen höher da er als Monteur unterwegs ist und viele Überstunden macht. Wieso wird der Unterhalt von dem Nettoeinkommen berechnet was er monatlich auf den Lohnzettel hat und nicht hochgerechnet das er 35 Stunden Vertrag a 25 € die Stunde hat denn er macht die Überstunden nicht um seine Ex Frau noch mehr Geld für das Kind zu zahlen sondern um bei seinem Eigenheim vorwärtszukommen.
Außerdem hat er eine monatliche Belastung.
Insgesamt auf Ihr Darlehen zahlte 1600 € monatlich für das Eigenheim und hat noch zwei Kleinkinder Babys im Haushalt.
Wenn sie mir jetzt einfach mal berechnen können was er an Unterhalt zahlen muss wenn ein Durchschnittseinkommen von 4500 € hat( inklusiv Überstunden)
Außerdem hätte ich gerne noch eine Frage. Und zwar geht die Tochter zu Nachhilfe und mein Mann soll sich monatlich mit 45 € an den Kosten beteiligen.sind diese nicht schon in Unterhaltskosten monatlich drinne? Und kann er diese absteuern, da er es an die Exfrau überweise und somit nicht nachweisbar ist dass es auch an die Nachhilfe geht.

Gepostet: vor 12 Tagen.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 12 Tagen.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage!

Wie alt ist denn die Tochter Ihres Mannes?

Entfallen die 1.600,00 EUR nur auf das Darlehen oder sind noch andere Kosten enthalten? 1.600,00 EUR erscheinen mir recht hoch. Um was für eine Immobilie handelt es sich?

Also hat Ihr Ehemann insgesamt drei Kinder? Sie sprachen von weiteren zwei Kindern im Haushalt - oder sind das Kinder, die sie mit in die Ehe gebracht haben?

Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Die Unterhaltspflichtige ist 14 Jahre alt und die zwei Kinder im Haushalt sind unsere gemeinsamen Kinder im Alter von 3 und Halbjahren und 10 MonatenDie 1600 € verteilen sich wie folgt 600 geht an die Essener Bank das war eine Nachfinanzierung da wir mit kosten hinkam und die restlichen knapp 1000 € verteilen sich auf Haupt Darlehen ,KfW Darlehen und Nachfinanzierung bei der Hausbank Sparda-BankEigenheim wurde November 2015 gebaut 200qm Haus mit Pultdach auf einen 1500 Quadratmeter Grundstück
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 12 Tagen.

Vielen Dank für ihren Nachtrag!

Überstunden in Ansatz zu bringen ist durchaus üblich, sofern sich diese auch im üblichen Rahmen bewegen. Dabei sind 10 % der regulären Arbeitszeit angemessen. Alles darüber hinausgehendes Einkommen wird nicht angerechnet. Eine Ausnahme machen die Gerichte aber, wenn die Überstunden erheblich, freiwillig geleistet werden, um Kredite, wie etwa für eien Immoblie abzuzahlen. Sie dazu z.B. Urteil des OLG Köln vom 26.02.2008 (Az.: 4 UF 120/07) . Ihr Fall ist ähnlich gelagert, weshalb sich Ihr Ehemann nicht darauf berufen kann, Überstunden nur anteilig anrechnen zu lassen.

Bei den 1.600,00 EUR ist zu beachten, dass nur der Zinsanteil berücksichtigt werden kann, da der Tilgungsanteil Vermögensbildung ist. Diesen müssten Sie also zunächst herausrechnen. Ihrem Ehemann bleibt ja die Immobilie als Wert erhalten. Er kann aber - sofern er nicht noch andere Altersvorsorge betreibt - einen Teil der Tilgung als Altersvorsorge geltend machen ( je nach OLG 4 - 5 % vom Bruttoeinkommen). Zudem muss im Bereich der eigenen Immobilie immer beachtet werden, dass ein sogeannter Wohnwert berechnet werden muss. Ihr Ehemann erspart sich Miete. Miete, die ein Vater ohne Haus normalerweise von seinem Selbstbehalt zahlen müsste. Bei einem deratigen Haus kann es daher gut und gerne zu einem Wohnwert von 7. - 800,00 EUR kommen, die als fiktives Einkommen hinzugerechnet werden muss. Natürlich kann die Belastung wie oben beschrieben, wieder abgezogen werden.

Man rechnet also

4500,00 EUR netto

+ 700,00 EUR Wohnwert

- ........... EUR Finanzierung

- ............ EUR Altersvorsorge

- ........... EUR Fahrtkosten

= unterhaltsrelevantes Einkommen

Könnten Sie einmal prüfen, wie hoch der Zinsanteil ist und wie hoch das Bruttoeinkommen liegt?

Was die Nachhilfe angeht, so wird Mehrbedarf angenommen, wenn die Nachhilfe über einen längeren Zeitraum und regelmäßig in Anspruch genommen werden muss. Die Eltern haften dann aber anteilig mit ihrem Einkommen

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 11 Tagen.

Guten Morgen,

teilen Sie mir noch bitte die angefragten Werte mit, damit Ihre Frage auch abschließend beantworten kann.

Vielen Dank ***** ***** schönes Wochenende

K. Nitschke

Rechtsanwältin