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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26868
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe einen titulierten Unterhaltsanspruch vom 29.10.2015

Kundenfrage

ich habe einen titulierten Unterhaltsanspruch vom 29.10.2015 über 128% des Mindestunterhalts für meine beiden Kinder (9 und 12 Jahre) alt.

Jetzt habe ich eine neue Ehefrau und ein zusätzliches gemeinsames Kind. Wenn ich es richtig verstehe, dann rutsche ich damit in die Stufe 115%.

Meine eigentliche Frage beruht aber darauf, dass ich bis Ende 2014 in einem Festanstellungsverhältnis war und etwa 100 TEUR verdient habe.

Die Trennung war in 2013, die Scheidung am 18.1.2016.

Jetzt bin ich selbständig tätig und meine Einkünfte sind niedriger. Gibt es eine Möglichkeit den Unterhaltsanspruch zu reduzieren oder muss ich in voller Höhe leisten?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Beste Grüße ***

Gepostet: vor 14 Tagen.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 14 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen warum Sie nun selbstständig sind? Wurden Sie gekündigt? Haben Sie Kündigungsschutzklage erhoben?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Guten Abend,
da muss ich nun etwas weiter ausholen:Ich war bis 31.12.2014 angestellt tätig und habe selbst gekündigt.
Ab 1.1.2015 bis 31.05.2016 war ich selbständig tätig.
Von 01.06.2016 bis 31.12.2016 war ich wieder angestellt tätig mit Bruttoeinkommen von 9 TEUR. Hier wurde ich gekündigt und habe keine Klage erhoben.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 14 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank.

Ausschlaggebend für die Frage ob Sie bei der Berechnung des Unterhalts Ihr altes Einkommen ansetzen müssen ist, ob Sie Ihren alten Arbeitsplatz leichtfertig verloren oder aufgegeben haben.

Dies wäre anzunehmen, wenn Sie die letzte Anstellung selbst gekündigt haben, dies wäre auch dann anzunehmen, wenn Sie die Kündigung selbst verschuldet haben (fristlose Kündigung).

In diesen Fällen hätten Sie unterhaltsbezogen leichtfertig gehandelt mit der Folge, dass Ihnen das alte Einkomme zugerechnet wird.

Die Frage die sich nach der Kündigung stellt ist ob Sie eine ähnlich gut dotierte Anstellung wieder gefunden hätten. In diese Falle hätten Sie nattülich wieder eine neue ähnliche Beschäftigung aufnehmen müssen. Wäre dies möglich gewesen, dann wird Ihnen dieses erzielbare Einkommen angerechnet, wenn Sie sich dennoch für eine nur gering bezahlte selbstständige Tätigkeit entschieden haben.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Vielen Dank, ***** ***** ich soweit verstanden. Falls ich aber krank bin oder berufsunfähig, würde es sich reduzieren entsprechend für die Zeit. Korrekt?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 14 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja natürlich. Wenn Sie erkrankt sind oder berufsunfähig, dann sind Sie nicht mehr leistungsfähig. In diesem Falle würde sich der Unterhalt natürlich reduzieren.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 14 Tagen.

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Guten Abend,vielen Dank für die Auskünfte.Hat die Anpassung der Düsseldorfer Tabelle 2018 bei den Entgeltgrenzen, dass 128% jetzt zu einem höheren Einkommen gehört Auswirkungen für mich?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 13 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja natürlich. Auch wenn Ihnen ein fiktives Einkommen zugerechnet wird, können Sie eine Änderung der Einkommensgrenzen natürlich für die Abänderung des Unterhaltsanspruches nutzen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 13 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja natürlich. Auch wenn Ihnen ein fiktives Einkommen zugerechnet wird, können Sie eine Änderung der Einkommensgrenzen natürlich für die Abänderung des Unterhaltsanspruches nutzen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 12 Tagen.

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Guten Morgen,Ihre Antwort verstehe ich leider nicht.Viele Grüße
J. Gutacker
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 9 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja die Anpassung der Düsseldorfer Tabelle wird in jedem Falle auch auf Sie Auswirkungen haben.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 9 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja die Anpassung der Düsseldorfer Tabelle wird in jedem Falle auch auf Sie Auswirkungen haben.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt