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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 17087
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Hätte da einmal eine Frage zum Kindesunterhalt. Ich bin seit

Kundenfrage

hätte da einmal eine Frage zum Kindesunterhalt. Ich bin seit einigen Jahren geschieden und habe zwei Kinder. Der große Junge ist 19 und seit September in einer Ausbildung. Die kleinere Tochter ist 11.
Mein Sohn wohnt seit über einem Jahr bei mir. Offiziell umgemeldet hat er sich im Dezember 2016 auf meine Adresse. Ich zahle seit er 18 Jahre alt ist den Unterhalt an ihn. Dies hatte ich mit ihm so vereinbart bis er eigenes Geld verdient. Seine Mutter zahlte an ihn bisher nichts. Ab wann hätte sie etwas zum Unterhalt beitragen müssen? Lohnt es sich hier anwaltstechnisch zu agieren?
Für meine Tochter habe ich bisher die Unterhaltsforderungen beglichen. Nun bekam ich von der gegnerischen Anwältin die Aufforderung, dass ich jetzt mehr für meine Tochter bezahlen muss, da ich ja nur noch ein unterhaltspflichtiges Kind habe. Ist das so korrekt?
Danke ***** *****ür Ihre Zeit.

Viele Grüße ***

Gepostet: vor 30 Tagen.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 30 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer und Ihr Vertrauen in uns.

Mein Name ist Rechtsanwalt Steffan Schwerin und ich versuche Ihnen jetzt bei Ihrem Anliegen zu helfen. Bitte warten Sie einen Augenblick bis ich Ihre Frage überprüft habe und mit einer Antwort wieder auf Sie zukomme.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 30 Tagen.

Sohn:

ab Volljährigkeit zahlen beide Elternteile anteilig ja nach Einkommen.

Rückwirkend ist da nichts zu machen. Aber für die Zukunft kann man auch die Mutter in die Pflicht nehmen.

Tochter:

Ich weiß, worauf die Anwältin hinaus will. Das ist aber nicht korrekt. Sie haben ja noch den Sohn zu versorgen. Daher erhöht sich der Unterhalt für die Tochter nicht.

Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Das würde heißen wenn mein Sohn sein Azubigehalt bekommt (egal in welcher Höhe) dann hat er zusätzlich Anrecht auf ein Unterhaltsgeld gegenüber seiner Mutter? Und der Erhöhungsbetrag für meine Tochter ist nicht rechtens?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 30 Tagen.

Die Erhöhung für die Tochter ist nicht rechtens.

Beim Sohn kommt es darauf an, wie hoch sein eigenes Nettoeinkommen ist.

Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Das Nettogehalt meines Sohnes liegt bei 682€. Welchen Betrag müsste mein Sohn noch bekommen?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 30 Tagen.

682 Euro - 90 Euro für berufsbedingte Aufwendungen = 592 Euro.

592 Euro sind abzuziehen und auch das Kindergeld von 192 Euro.

Dann kommt es darauf an, was Sie verdienen und was die Kindesmutter verdient.

Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Sie haben ja das Geschriebene der Gegenseite. Wie sollte ich Ihrer Meinung weiter vorgehen? Können Sie mir dazu etwas aufsetzen?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 30 Tagen.

Tochter: da Sie Ihre Sohn während seiner Ausbildung noch zum Unterhalt verpflichtet sind, ist es nicht zutreffend, dass eine Höherstufung in der Düsseldorfer Tabelle erfolgt.