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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 6049
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, zuerst möchte ich Ihnen gerne

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,
zuerst möchte ich Ihnen gerne einen Sachverhalt schildern.
Ich bin jetzt seit einem Jahr mit meiner auch mittlerweile Verlobten zusammen und bin nun seit ca. 2 Monaten bei Ihr und Ihrer 7 Jährigen Tochter eingezogen.
Der Kindesvater (ohne Sorgerecht) der Tochter, hat in der Vergangenheit durch sein Verhalten und seinem Alkoholkonsum dafür gesorgt, das die Tochter keinen Kontakt zu dem Vater haben will und sich unwohl fühl in seiner Gegenwart. Dieses Unwohlsein geht sogar soweit, dass die Tochter nach ein paar Kontakten zu dem Vater so verstört war, dass sie sich wieder in die Hose gemacht hat.
Nun ist es mittlerweile so, dass man die Zeit abwarten wollte, ob die Tochter ihren Vater irgendwann einmal verzeihen kann und ihn wieder sehen oder sprechen möchte. Somit war auch einige Zeit zwischen Vater und Tochter kein Kontakt vorhanden. Lediglich wurden Informationen über das Befinden der Tochter Zwischen dem Vater und der Mutter ausgetauscht, auf Nachfragen des Vaters.
Es wurde ebenfalls nicht der Tochter seitens der Mutter untersagt, kontakt zu Ihrem Vater zu haben. Im gegenteil, es wurden unzählige Gespräche zwischen Mutter und Tochter geführt, warum sie Ihren Vater denn nicht sehen möchte.
Heute ist es so gekommen, das der Vater das Jugendamt eingeschaltet hat und nun die Tochter dazu "zwingen" möchte den Kontakt mit Ihm wieder aufzunehmen und er will sich das halbe Sorgerecht zusprechen lassen.
Nun meine Frage:
Ist es möglich, dass man die Tochter gegen Ihren Willen dazu zwingen kann, sich mit dem Vater zu treffen bzw. Kontakt zu ihm zu haben und kann er Sorgerecht zugesprochen bekommen, obwohl er nichts über seine Tochter weiß geschweige denn Ihre Bedürfnisse, Stärken und Schwächen kennt?
Ich bedanke ***** ***** einmal für eine Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Peter
Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld, während ich Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage formuliere.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Per Gesetz hat der Kindesvater nach § 1626a BGB prinzipiell die rechtliche Möglichkeit, das gemeinsame Sorgerecht zu beantragen.

Über den Antrag entscheidet sodann das angerufene Familiengericht, vgl. § 1626a Abs. 2 BGB.

Allerdings ist die Sach- und Rechtslage nicht so einfach, wie es im Gesetz den Anschein erweckt, was auch in Ihrem Fall zum tragen kommen könnte.

Denn über allem bei Fragen des Sorgerechts sollte das Wohl des Kindes gestellt sein und nach diesem Hauptkriterium beurteilt auch das Familiengericht die Sach- und Rechtslage.

Wenn das Kind wie von Ihnen beschrieben keinen Bezug zum Kindesvater hat und nicht einmal zu diesem will (weil er sich nicht in den vergangenen Jahren um das Kind gekümmert hat), kann nicht einfach das Sorgerecht übertragen werden.

In diesem Fall wäre zuerst einmal eine Phase der "Annäherung" vorzuschalten, in welcher sich der Kindesvater bewähren müsste.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

waren meine Ausführungen informativ bzw. haben diese Ihnen weitergeholfen? Haben Sie noch Rückfragen bzw. kann ich Ihnen sonst noch irgendwie weiter helfen?

Sofern ich Ihre Frage beantworten konnte bitte ich freundlichst um die Abgabe einer positiven Bewertung Ihrerseits (anklicken von mind. 3 Bewertungssternen).

Hierdurch entstehen Ihnen keine Zusatzkosten. Insbesondere hat dies keinen Einfluss auf die bereits an das Portal geleistete Zahlung.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.