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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 1468
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht
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RainNitschke ist jetzt online.

Wir haben 2014 eine kleine Tochter mit Hilfe einer

Beantwortete Frage:

wir haben 2014 eine kleine Tochter mit Hilfe einer Leihmutter in der Ukraine bekommen. Mein Ehemann ist der genetische Vater, ich habe 2015 einen Antrag auf Adoption gestellt. Die zuständige Richterin hat unseren Fall an das Gericht in Celle abgegeben. Dieses Gericht will nun einen forensischen Beweis von uns, dass wir die genetischen Eltern sind. Ich bin aber nicht die genetische Mutter, habe dies aber seinerzeit gesagt, weil es mir von einem Anwalt geraten wurde. Wie sollen wir uns nun verhalten? Sollen wir den Test machen, oder wäre es ratsam sich zu weigern? Der hamburger Adoptionsverband und das Jugendamt haben unsere genetische Elternschaft angezweifelt. Für Ihre Hilfe wäre ich sehr dankbar.

Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte Ratsuchende,

wenn ich Sie richtig verstehe, dann ist aber immerhin Ihr Ehemann der genetische Vater, richtig?

Sie haben einen Antrag auf Adoption gestellt, der nicht nötig wäre, wenn Sie die genetische Mutter wären. Damit ist doch eigentlich klar, dass Sie aktuell nicht die genetische Mutter sind, auch wenn sie das irgendwann einmal vorgetragen haben.

Könnten Sie mir weitere Informationen geben, wieso das Gericht auch von Ihnen ein Gutachten fordert? Das Gutachten für den Vater kann ich noch nachvollziehen.

Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Ja, mein Mann ist der genetische Vater. Warum das Gericht nun diese Tests angeordnet hat, verstehen wir auch nicht. Vermutlich, weil der hamburger Adoptionsverband in den Raum gestellt hat, dass wir beide nicht die genetischen Eltern sind. Grundsätzlich sieht es zur Zeit so aus, dass man mir wegen der Leihmutterschaft die Adoption verwähren will. Wenn wir nun diese Tests machen, wird das Resultat sein, dass ich nich tdie gen. Mutter bin. Was kann dann kommen? Oder ist es ratsam, den Test abzulehnen? Aber dann bekomme ich doch sicher auch keine Genehmigung zur Adoption. Wir haben 2 befreundete Paare, die beide gleich beim ersten Gerichtstermin eine Genehmigung bekommen haben, und genau den gleichen Voraussetzungen. Da wurde auch die gen. Elternschaft garnicht erst angezweifelt. Das war einmal in Flensburg und einmal in München. Den Gerichtsbeschluss aus Flensburg könnte ich sogar vorlegen, darin bezieht sich das Gericht allerdings auch wieder auf die gen. Mutterschaft.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Bekomme ich noch eine Antwor?
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 2 Monaten.

Dass sie nicht die genetische Mutter sind, dürften aber doch bereits alle wissen, sonst würde der Adoptionsantrag doch kein Sinn machen.

Das Gericht wird auch zunächst sicher gehen wollen, dass zumindest Ihr Ehemann auch der genetische Vater ist (trotz Anerkennung). Daher macht dieser Test auch noch Sinn.

Machen Sie den Test jedoch beide nicht, wird der Antrag ohnehin abgewiesen

Grundsätzlich ist es auch möglich, dass Sie dann das Kind als sogenanntes Stiefkind adoptieren, wenn die Adoption dem Kindeswohl dient. Der Umstand, dass das Kind mit einer Leihmutter ausgetragen wurde, stellt noch keinen Grund dar, die Adoption abzulehnen. Es müssen vielmehr die Gesamtumstände geprüft werden: Hat die Leihmutter das Kind freiwillig ausgetragen und auch abgegeben? Wie lebt das Kind jetzt bei Ihnen? etc. Sie hatten ja geschrieben, dass die Leihmutter mit allem einverstanden war, so dass das Gericht dies auch zu respektieren hat.

Ich sehe daher in dem Umstand, dass ein Test gefordert wird, kein Problem. Auch wenn Sie nicht die genetische Mutter sind, ist eine Stiefkindadoption möglich, wenn die Adoption dem Kindeswohl insgesamt dient.

Sollten Sie allerdings in Ihrem Adoptionsantrag auch angegeben haben, die genetische Mutter zu sein, sollten Sie damit zumindest im Vorfeld "aufräumen".

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Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

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