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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 17023
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Meine Freundin wohnt mit ihren zwei Kindern (4 und 6 Jahre)

Beantwortete Frage:

Meine Freundin wohnt mit ihren zwei Kindern (4 und 6 Jahre) in Augsburg und ich in München. Wir würden gerne zusammen ziehen. Sie ist seit 2 Jahren geschieden und hat geteiltes Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht. Wir würden gerne in einen ca. 20km/20min. von ihrem jetzigen Wohnort entfernten Ort in ein Haus ziehen. Sie wohnt derzeit in einer 3 Zimmer Wohnung. Die Kinder sagen sie würden sich freuen mit mir und der Mutter zusammen zu Leben. Es hätte in dem Haus auch jedes Kind ein eigenes Zimmer. Der einzige Nachteil für die Kinder wäre das sie in eine neue Schule bzw. Kindergarten gehen müssten. Das Umgangsrecht wird dadurch jedoch nicht eingeschränkt. Der Vater sieht die Kinder nach wie vor zu den gewohnten Zeiten. Der Ex-Mann stellt sich jedoch völlig quer. Wie hoch stehen die Chancen das der Plan umzuziehen durchgesetzt werden kann bzw. was sind die ersten Schritte?

Vielen Dank für Ihre Antwort

Mit freundlichen Grüßen

***

Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die Anfrage.

Gerne helfe ich weiter:

Die Chancen, sind in ihrem Fall ganz hervorragend.

Es wird das Umgangsrecht und auch das Elternrecht nicht eingeschränkt, da die 20 Minuten keine Entfernung sind.

Stellen Sie einen Antrag bei Gericht auf Übertragung des Aufenthaltsbstimmungsrechts, wenn sich der Vater quer stellt.

Die Gerichte entscheiden bei solchen Umzügen immer zugunsten desjenigen bei dem die Kinder leben, wenn dem Kindeswohl nichts entgegensteht.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.

Vielen Dank für die schnell Antwort. Ich hatte mich evtl. etwas undeutlich ausgedrückt. Der Vater bräuchte anstatt 20min. bisher 40 Minuten sprich doppelt so lange wie bisher. Spielt das eine Rolle? Und der Schulwechsel bzw. Kindergartenwechsel der beiden wird nicht negativ vor Gericht angerechnet? Es wäre ja dann ein anderes Umfeld, andere "Freunde" etc.

Mit freundlichen Grüßen ***

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für den Nachtrag.

Es wird zwar in das Elternrecht eingegriffen, Umgangsrecht etc aber nicht massiv.

Wichtig ist, dass der Umgang nach wie vor stattfindet.

Solange das Umfeld nicht kidneswohlgefährdend ist und die Kinder dem positiv gegenüber stehen, entscheiden die Gerichte zugunsten des Betreuuenden

Zudem freuen sich die Kinder.

Dieser kann sich ja nicht immer an dem gleichen Ort aufhalten, sondern muss sein eigenes Leben führen dürfen.

Etwas anderes wäre dann, wenn die Mutter mit dem Kind ins Ausland ziehen würde wollen und das Kind dort nicht die gleichen Chancen hätte und die gleichen Bedingungen vorfände

Claudia Schiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Vielen Dank für die Antwort. Wie sollte man jetzt weiter verfahren? Sollte man vorab das Jugendamt noch mit einschalten oder was genau wären die nächsten Schritte?
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Monaten.

Wenn der Vater nicht willens ist, dem Umzug zustimmen müssen Sie am Familiengericht das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen. Gut wäre es, sich vorher mit dem Jugendamt ins Benehmen zu setzen. Die sind dafür verantwortlich, dass es dem Kind gut geht

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Kurz gesagt: Jugendamt informieren, den Vater bescheid sagen und wenn dieser nicht zustimmt gleich vor das Familiengericht und Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen?
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Monaten.

Genau