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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 23053
Erfahrung:  Im Familienrecht habe ich mehrere Mandate bearbeitet
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ra-huettemann ist jetzt online.

Einem Vater mit seinem 40 jährigen Sohn kommen Zweifel an

Beantwortete Frage:

Einem Vater mit seinem 40 jährigen Sohn kommen Zweifel an seiner Vaterschaft.
Schon Jahrzehnte zuvor bestanden diese Zweifel, es wurden aber nie Ansprüche an den möglichen Erzeuger gestellt. Jetzt nach all den Jahren entdeckt der Vater in einer Einforderung von entgangenen Unterhaltszahlungen ein neues Geschäftsmodell und fordert mit "seinem Sohn" von dem vermeintlichen Vater (nach Auskunft der Mutter) einen Vaterschaftstest ein, der dann positiv beschieden wurde.
Kann dieser Ziehvater, der immer schon wusste, dass er nicht der leibliche Vater war, nach fast 40 Jahren, den von ihm an sein Kind geleisteten Unterhalt vom leiblichen Vater zurückfordern?
Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ja, dem Scheinvater steht in der Tat gegen den (eigentlich unterhaltspflichtigen) leiblichen Vater ein Rückforderungsanspruch zur Seite.

Dieser Rückforderungsanspruch folgt aus der gesetzlichen Regelung in § 1607 Absatz 3 Satz 2 BGB:

https://dejure.org/gesetze/BGB/1607.html

Der Anspruch des Scheinvaters im Sinne dieser Bestimmung ist der übergegangene Unterhaltsanspruch des Kindes gegen seinen leiblichen Vater, und dieser Anspruch ist auf Erstattung des dem Kind tatsächlich gewährten Unterhalts gerichtet.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Monaten.

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Ich habe meine Arbeitszeit aufgewendet, um Ihnen behilflich zu sein, und Ihre Anfrage ist in aller Ausführlichkeit beantwortet worden.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Was ist mit der 2 jährigen Frist, innerhalb der man seine Ansprüche hätte gelten machen sollen.
Wie kann die Höhe für den "Unterhalt" aussehen? Wie wird der bemessen?
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Monaten.

Zunächst einmal ist Voraussetzung für den Regress nach § 1600 d Absatz 4 BGB, dass die gesetzliche Vaterschaft des biologischen Vaters festgestellt ist. Daher ist ein Abstammungsverfahren zu betreiben, in welchem zum einen die gesetzliche Vaterschaft des Scheinvaters anzufechten und zum anderen die tatsächliche Vaterschaft des biologischen Vaters festzustellen ist.

Es gibt derzeit keine 2-jährige Frist. Angedacht ist allerdings den § 1613 Absatz 3 wie folgt neu zu fassen:

Der Berechtigte kann die Erfüllung eines nach § 1607 Absatz 3 Satz 2 übergegangenen Unterhaltsanspruchs in den Fällen des Absatzes 2 Nummer 2 für den Zeitraum von zwei Jahren vor Einleitung des Verfahrens auf Anfechtung der Vaterschaft bis zum Abschluss dieses Verfahrens verlangen.

Das ist aber noch nicht Gesetz!

Der Rückforderungsanspruch umfasst seiner Höhe nach die tatsächlich erbrachten Unterhaltsleistungen.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Monaten.

Weshalb geben Sie denn jetzt vollkommen grundlos und ungerechtfertigt eine negative Bewertung ab?

Ihre Anfrage ist in aller Ausführlichkeit beantwortet worden. Sie können mich nicht für die Rechtslage verantwortlich machen.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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